150 km zwischen Ausbildungsstätte und Schule

4 Antworten

Oftmals gibt es ein Wohnheim wenn es Blockschulunterricht gibt. Mein Azubi hat auch einen Fahrweg von 125 km pro Strecke in die Berufsschule, allerdings hat er keinen Blockunterricht sondern er muss 6 mal pro Monat in die Schule. Da die Fahrerei ja doch einen Großteil seiner Ausbildungsvergütung auffressen würde, zahlen wir ihm die Zugfahrt dahin. Bzw er bekommt das Geld was die Zugfahrt kosten würde. Manchmal fährt er dann mit dem Zug, manchmal mit dem Auto. Frag einfach mal nach obs da ein Wohnheim oder etwas in der Art gibt. Wenn nicht schau doch mal obs eine gute Zugverbindung gibt.

Wende Dich an das Ordnungsamt vor Ort und frage da nach. Jetzt denn Wohnheime sind schnell belegt. Sie werden von verschiedenen Trägern angeboten. Das Handwerk kennt ja seit Jahrhunderten die Wanderschaft für junge Menschen. Also brauchten sie auch entsprechend Unterkünfte. Manche davon sind erhalten und renoviert. - Weiter kannst Du am Ausbildungsort nach einem Zimmer gegen Mithilfe suchen. Das würde bedeuten, Du wohnst bei meist älteren Menschen deren Kinder ausgezogen sind und übernimmst im Vertrag festgelegte Aufgaben wie z.B. den Garten in Ordnung halten, putzen, einkaufen als Gegenleistung dass Du da ansonsten kostenlos wohnst. In dem Fall kannst Du Glück haben dass die vermietende Person Dich auch sonst mit Rat unterstützt. 

Solltest Du auf diese Weise nicht erfolgreich sein frage beim Jugendamt nach. Die Aufgaben des Jugendamtes findest Du bei Wikipedia gut beschrieben. Öffne da bitte auch die Links im Text. Seine Aufgaben haben sich zum Glück in den letzten Jahren massiv zum Vorteil der Heranwachsenden verbessert. 

Ich zahle meinem Azubi die Fahrt zur Berufsschule und die Wohnung dort. Da fitnesskaufleute Azubis aber zu 99% als billige Arbeitskräfte missbraucht und ausgebeutet werden, wird dein Chef wohl nichts bezahlen.

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