1,5-jährigen Shih Zu-Rüden kastrieren lassen?

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7 Antworten

Ok ich gebe mir mal die Mühe dir eine Antwort zu geben. 

Also mit 1,5 Jahren,ist dieser Rüde definitiv kein Angekörter Deckrüde ,dafür ist er noch viel zu jung. 

Es ist ein Unterschied ob es mal ein Deckrüde hätte sein sollen,oder er tatsächlich einer ist. 

Also zu deinem Problem. Du hast 5 Kinder und einen pubertierenden Junghund in deiner Familie. So das rum rammelt hat überhaubt keinen dominanten Hintergrund oder einen sexuellen. Zudem der kleine Kerl niemanden unterwirft. Wie soll das bitte gehen das ein Hund einen 12 jähriges Kind unterwirft? 

Meines Erachtens ist der Hund hochgradig gestresst,5 Kinder die ihn permanent gegrabschen und ihm keine Ruhe lassen. 

Zeigt sich durch das gerammel am besten. Das sind Übersprungshandlungen die ausgelöst werden durch Stress. Kinder sind übermütig,grobmotorisch und können Hunde überhaubt nicht in ihrer Körpersprache verstehen. 

Der Hund weiß sehrwohl das deine Kinder keine sexualpartner sind . Also bitte komm von dem Gedanke weg ,der Hund will deine Kinder unterwerfen oder aber sie dominieren oder sonst was. 

"Der Hund hat die Möglichkeit sich zurück zu ziehen,tut es aber nicht" 

Hunde brauchen viel Schlaf und Ruhephasen, gehen sie diesem als Hund nicht nach.

Solltest du als Mensch Hundehalter dringend dafür sorgen. Mindestens 18-20 Stunden Schlaf oder Ruhephasen sollten drin sein. Das ist wichtig für die Gesundheit des Hundes,Tagesereignisse vernünftig verarbeiten zu können. Geht der Hund selber den Ruhephasen nicht nach,weil zu viel Gewusel ist. 

Solltet du da dringend was tun. Ruhesignal aufbauen,Ruhezonen prositiv aufbauen und einrichten,Boxen Training machen, das der Hund sich in einer offenen Box(Höhle) zurück ziehen kann.  Und dringend deine Kinder vermitteln das der Hund kein Kuscheltier ist. 

Sowas muss man aber trainieren,und dauern viele Monate. Das der Hund von alleine merkt ok,wenn mir alles zu viel wird. Bevor ich alles und jeden Rammel oder wild um mich schnappe gehe ich lieber zu meinem Positiv aufgebauten Rückzugsort. 

Auch solltest ihr euch alle mit der Körpersprache eures neues Vierbeiners beschäftigen,das ihr ihn lesen lernt. Mit höchster Sicherheit hat der Hund schon ausreichend Signale geschickt, diesen wurden vom Kind ignoriert,so kam der Biss und das schnappen zustande. (Damit meine ich das Szenario auf der Couch) 

So wie ich das sehe ,bekommt der Hund keine Ruhe, wird dauer bespasst und wird absolut missverstanden von allen in seiner Körpersprache. 

Auch würde ich sofort einen Trainer beauftragen,der sich die Umstände bei euch zuhause mal anschaut. Gerade nach dem Biss . Bevor ihr noch mehr falsch macht und der Hund vermutlich zum Kinder schnappenden Verzogenen Hund wird. 

Und nein die Tierärztin die aufgrund solcher Verhaltenweisen,zu einer Kastration rät,ohne die Lebenssituationen RICHTIG zu kennen sollte sich nicht Tierärztin nennen dürfen. Fruchtbar nur auf Kohle aus 😡😡

Eure Probleme werden nicht weg sein nach der Kastration, das ist eine Erziehungssache. In erster Linie den Hund und auch die Kinder.

Wie alt sind deine Kids? 

Kommentar von EdithBromid
06.10.2016, 23:59

Danke für deine Antwort! 18 bis 20 Stunden Schlaf braucht ein Hund?! Ach du meine Güte... und ich dachte, ich müsse ihm so viel Beschäftigung und Bewegung wie möglich bieten.... weil er halt auch ständig kommt und versucht, sich anzukuscheln. Meine Kinder sind 3, 8, 9, 12 und 15 und diese ganzen Ratschläge bezüglich "damit versucht der Hund zu unterwerfen" habe ich von diversen Züchtern mitbekommen. Ich werde die Kastration zunächst einmal durch die Konsultation einer Hundetrainerin zu vermeiden suchen. Mit dem Hinweis, dass wir dem Hund zu wenig Ruhe und Rückzug gegönnt haben, komme ich schon mal viel weiter. Der Tierarzt meinte zudem noch, dass der Hund nachts unbedingt alleine schlafen sollte. Ist das so? Er versucht sich halt immer, irgendwo anzukuscheln.... bei mir oder bei den Kindern und ich dachte, das wäre ok so. Sollte ich ihn jetzt tatsächlich nachts ausschließen aus den Schlafzimmern?

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Ganz wichtig erscheint mir in erster Linie, dich von einem guten Hundetrainer begleiten zu lassen. Du selbst musst dem Hund jetzt zeigen, was geht und was nicht. Er muss seinen Platz in der Familie finden.

Toll wäre auch wenn Du oder vielleicht eines Deiner Kinder eine Begleithundeprüfung mit ihm machen könnten. Da lernen die Kinder ganz nebenbei das Handling mit dem Hund und der Hund lernt auf die Kinder zu hören.

Das mit dem Hormonchip ist dann noch eine Überlegung wert, wenn Du merkst, dass er mit echten Artgenossen Probleme hat.

Aber Agressionen Menschen gegenüber beruhen oft auf "Missverständnissen" zwischen Mensch und Hund.

Was sagt denn Dein Nachbar mit der Anglerweste dazu?

Du warst schon mal origineller.

Tatsächlich gab es von Dir Beiträge, bei denen ich schmunzeln musste. Dieser gehört nicht dazu.

Kommentar von EdithBromid
06.10.2016, 21:32

Mir erschließt sich nicht, was Sie mir damit sagen wollen. Dies ist mein erster Beitrag hier und ich habe auch keinen Nachbarn mit Anglerweste, insofern erscheint mit ihr Beitrag tendenziös diffus...

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Wo bin ich hier bloß hingeraten? Eine Meute selbsternannter "Experten", die darauf warten, die vermeintlich "dumme" Sau durch das Dorf treiben zu können, um sich darüber selbst aufzuwerten. Wie durchschaubar! Ihr habt sie doch nicht mehr alle... Aber Danke! Ich weiß nun, was ich zu tun habe.

Elke und die Kastration ...

Mit 1,5 Jahren und bei einem seriösen Züchter kann der Hund niemals schon als Deckrüde Verwendung gefunden haben - er wäre noch gar nicht angekört ....

Diesmal ist die Story schlecht recherchiert


Kommentar von Einafets2808
06.10.2016, 21:39

Und ich wollte gerade professionelle Antwort schreiben. Gott sei dank habe ich noch nicht angefangen. 😊 

Dann spare ich mir die 10 Minuten Geschreibsel 😊 Sicher das sich das um Elke handelt? Der FS hat ein Kommentar abgegeben. 

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Kommentar von EdithBromid
06.10.2016, 21:55

Ich bekomme zunehmend das Gefühl, dass es in diesem Forum nicht in erster Linie darum geht, hilfreiche Ratschläge zu erteilen, sonder eher um Selbstaufwertung durch Besserwisserei. Der Hund wurde von den betreffenden Züchtern mit Ahnentafel, Impfausweis und Kaufvertrag ausgehändigt und ich habe mir im Vorfeld insgesamt 9 Züchter inklusive der in Frage kommenden Hunde angeschaut und konnte die Seriosität durchaus überprüfen. Ich stehe nach wie vor mit den Vorbesitzern in Kontakt, insofern erschließt sich mir nicht ganz, was Sie hier mokieren. Der Rüde wurde erworben um später als Deckrüde zu fungieren, jedoch mit 1,5 Jahren abgegeben, da die Zucht nicht länger fortgeführt werden konnte. Meine eigentliche Frage lautet also: dieser Hund hat bisher in einer Familie und im Verbund mit anderen Artgenossen gelebt. Nun soll er nur noch in der Familie leben und meine Frage lautete, ob eine Kastration da hilfreich sein könnte oder nicht? Sie haben die Frage offenbar missverstanden und "Finde den Fehler!" gelesen... warum auch immer. Vielleicht schrauben Sie mal kurz ihr Besserwissertum zurück und versuchen, mir als Experte einen Rat zu geben. Dafür wäre ich Ihnen sehr dankbar.... wenn Sie diesbezüglich tatsächlich ein Experte sind. Einfach mal bisschen locker lassen! :-D PS. Wer ist Elke?

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Ein Hund, welcher vor der Kastration nicht gehorcht, und Probleme macht, wird auch danach nicht gehorsamer.

Hund erziehen...nicht kastrieren....so einfach ist das.

Eine Kastration hilft ganz und gar nicht, schlechtes Verhalten zu unterbinden!

Falls du es jedoch ausprobieren willst, dann lass den Hormonchip setzen.

Ich bin ein Gegner davon, ein Tier zu verstümmeln und ihm Hormone zu nehmen, die ja weiß Gott nicht nur zur Fortpflanzungsfähigkeit benötigt werden, sondern noch viele andere Funktionen haben.

Eine Kastra kann gesundheitlich auch üble Probleme nach sich ziehen.

Kommentar von EdithBromid
06.10.2016, 22:04

Danke für Ihre Antwort. Es ist bisher die Einzige, die mir hilfreich erscheint, weil sie weder merkwürdig diffus, noch besserwisserisch rüber kommt. Ich bin selbst Biotechnologin und kenne diesbezüglich sehr gut den Einfluss der Hormone auf Verhalten und Wohlbefinden... u.a. kenne ich das halt auch aus meiner 5-fachen Mutterschaft ;-) Insofern konnte ich den Rat des Tierarztes rein rational nachvollziehen... als er sagte "der Hund steht in voller Blüte und soll jetzt den Rest seines Lebens ertragen, dass er nicht DARF?!".... was meinen Sie dazu? Ich frage ja hier nicht, weil ich es mir "leicht" machen möchte, sondern weil mich diese Entscheidung überfordert.... und ich irgendwie kein gutes Gefühl dabei hätte, ihn kurzerhand enteiern zu lassen....

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