15-jährige Radfahrerin fährt mich, Fussgänger auf Gehweg an und ich bekomme Bußgeld...rechtens?

7 Antworten

Vemutlich noch Nachwirkungen des Schocks, das Du hier Grundsätzliches völlig falsch verstanden hast, weil eine Falschfahrt auf dem Gehweg halten viele für weniger gefährlich als die Fahrbahnbenutzung. Kommt es dabei zum Unfall, könnten die Gerichte wie das Landgericht Erfurt entscheiden und dem Radfahrer die alleinige Schuld geben (LG Erfurt 8 O 1790/06).

Sollten die Polizisten den Sachverhalt falsch eingeschätzt haben, so solltest Du gegen einen Bußgeldbescheid Einspruch einlegen.

Woher ich das weiß:
Berufserfahrung

Dankeschön. Ich werde mich dagegen wehren. Fehler gestehe uch ein ... übernehme Verantwortung. Aber ich hab nichts falsch gemacht.

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Hallo

Eigentlich hat die Radfahrerin Rücksicht zu nehmen, selbst wenn der Bürgersteig für sie freigegeben war.

Am besten wartest du den Bescheid ab, dort steht die Rechtsgrundlage.

Außerdem kannst du Zivilrechtlich vorgehen, der Aufwand dafür wird aber wohl höher sein als der Nutzen, bei ein paar Schrammen....

Danke. Reiner Gehweg. Radweg ggü auf der Straße in ihre Fahrtrichtung...den hat sie nicht genutzt

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Eine15jährige Radfahrerin hat auf dem Gehweg nichts verloren. Somit trifft sie zumindest eine Mitschuld. Hast du eine Rechtschutz? Ohne Anwalt wirst du nichts erreichen und ohne Rechtschutz legst du drauf.

Dankeschön. Sie bekommt auch eine Anzeige. Nur bin ich doch die Geschädigte und habe nichts unrechtes getan. Ich betrat den Gehweg...habe andere entgegenkommende Personen wahrgenommen. Sie nicht. Rücken war ihr zugewandt.....und ich muss jetzt zahlen...passt irgendwie nicht...

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Sollten Fahrräder auch auf Gehwegen fahren dürfen?

Es ist eine Frage die mich seit längerem beschäftigt, aber erst vor kurzem mehr Aufmerksamkeit von mir erhielt. Ich habe mich gefragt wieso Fahrräder auf den Straßen fahren MÜSSEN (Ausgenommen Kinder), außer aufgrund dass sie "Fahrzeuge" sind. Fahrräder sind in der Regel langsamer und mobiler (im Sinne von Kurven usw.) als Autos. Demnach wäre Ausweichen leichter. Das Warnsignal der Fahrräder, die Klingel wird von Fußgängern wahrscheinlich eher gehört als von anderen Fahrradfahrern (Windrauschen evtl.) und seeehr wahrscheinlicher als von Autos. Der Bremsweg von Fahrrädern ist weitaus kürzer als bei Autos und Fahrradfahrer könnten besser hinter Füßgängern fahren, bis sie eine Möglichkeit zum überholen haben, oder ihr Warnsignal gehört wird. Nicht zuletzt dass Fahrradfahrer weniger Unfälle verursachen sollten, aufgrund der Eigenschaften die ich eben nannte, sondern auch weil Unfälle mit Autos tendenziell tödlicher sein sollten als mit Fahrrädern und Füßgängern (für beide Parteien).

Ich verlange jetzt nicht dass jeder Rennfahrer aus den Gehweg Gas geben muss, eine Art Maximalgeschwindigkeit für den Gehweg wäre schon in Ordnung, aber ich sehe extrem viele (auch Erwachsene) Fahrradfahrer die auf dem Gehweg fahren obwohl neben ihnen ein Fahrradweg ist. (Zu denen ich auch mehr oder weniger gehöre) Dennoch habe ich mehr Situationen erlebt wo ein Autofahrer mich nicht gesehen hat und fast umgefahren hat, obwohl ich geradaus fahre, (2 mal) als das ich irgendeinen Fußgänger wirklich gefährdet hätte (0 Mal). Denke ich zu "utopisch" den Fahrradfahrern mehr Rechte zu geben?

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Ordnungswidrigkeit Parken auf Gehweg, der aber als kostenpflichtige Parkbucht anzusehen ist

Ich parkte im Urlaub für ca. 3,5 Stunden in Oberstdorf, Roßbichlstr., (Nebelhornbahn!!) in einer Pakrbucht und berappte saftige 6 Euro im Parkautomaten. Ein besonderer Gehweg vor und hinter der Parkbucht war angesichts der Schneeverhältnisse Anfang Jan. 2012 nicht erkennbar. Über Google habe ich "meinen" Parkplatz in Sommeransicht angeschaut. Es gab da allenfalls ein ganz kleiner Streifen, der neben zu parkenden PKW als schmaler Gehstreifen hätte ausgemacht werden können. Rechts von meiner Parkbuchtstelle war ein breiter Gehweg erkennbar, der aber so keine Fortsetzung linkerhand fand. Nun bekomme ich eine Verwarnung, dass ich länger als 1 Stunde verbotswidrig auf dem Gehweg geparkt und andere dadurch behindert hätte. Andere Fußgänger hätten auf die Straße ausweichen müssen (§ 12 Abs. 4, § 1 Abs. 2, § 49 StVO, § 24 StVG, 52.2.1 BKat, § 19 OWiG (Tabelle 712031; OWiNr. 112405). Das Verwarnungsgeld beträgt 35 Euro. Eine Zeugin Frau Besler Oberstdorf hat mich offenbar angezeigt. Neben meinem PKW parkten linkerhand (natürlich) auch andere PKW`s. Ob auch diese Halter ein Verwarnungsgeld erhalten entzieht sich meiner Kenntnis. Ich fahre einen Opel Astra, der ja nicht gerade lang ist und habe mit ihm aus meiner Sicht unmöglich einen Gehweg überdeckt. Was kann ich machen?????

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Parken auf dem Geh- und Radweg

Hallo. Hier mal eine Frage an die Verkehrsspezialisten:

Ich bin heute morgen mit der Polizei aneinandergeraten: Ich kam gestern Abend um 23.30 von der Spätschicht. Ich habe versehntlich im Haltverbot geparkt. Heute morgen um acht hatte ich ein Knöllchen dran. --> Ist meine eigene Dummheit, seh ich ein!

Ich fuhr Getränke für den Geburtstag meiner Pflegemutter kaufen. Da ich nicht wirklich spitz darauf war die 6 Kisten 300m weit zu schleppen parkte ich kurzerhand für 3 Minuten mit eingeschaltetem Warnblinker auf dem Gehweg vor unserer Haustür (durch eine seeeehr breite Begrünung von einer Parkplatz-freien Straße getrennt). Nach dem ich die ersten zwei Kisten in den Keller geschleppt habe (dauerte ca. 1 min) stand schon der Polizist an meinem Auto und schrieb irgendwas in sein Buch. Ich ging zu Ihm hin und er machte mich dumm an ob ich das immer tun würde und warum ich den Warnblinker an hätte. Ich sagte Ihm dass ich schwere Getränkekisten geladen habe und dass ich hier sofort wieder verschwunden sei. Er sagte ich darf hier nicht halten oder parken (was mir ja auch völlig klar war und ich sehe es ja auch ein dass es ein Fehler war) und ich solle ja bitte das Auto vom Gehweg schieben was ich dann ja ach wortlos tat. Er sagte mir noch dass ich jetzt ein Bußgeld bekomme. Er hat keine Daten von mir aufgenommen und er kennt mich auch nicht. Habe ich eine Strafe zu erwarten?

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