15%- Grenze bei anschaffungsnahen Herstellungskosten immer netto?

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2 Antworten

Klingt unlogisch... ist aber so ;)

Die Rechtsgrundlage würde ich dir gern nennen, aber das bedeutet suchen und ich hab jetzt Feierabend. Ist schon eine fiese Sache... habe zuletzt 2013 eine Erklärung machen müssen, wo ich hart an den 15 % vorbei driftete.

Mal schauen.. vielleicht kann ich dir die morgen nennen.

Gruß

MickyFinn

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Kommentar von Steuerbaer
29.11.2016, 17:08

Danke, das hilft mir auf jeden Fall schon einmal weiter :)

Wenn du die Fundstelle morgen noch ausgraben könntest, wäre supi :)

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§ 6 gilt nur für die Bewertung von Betriebsvermögen.

Deshalb werden diese Beträge ohne Umsatzsteuer gerechnet.

Denselben Hinweis findest Du auch bei den Geringwertigen Wirtschaftsgütern.

In beiden Fällen ist unerheblich, ob der Unternehmer die Umsatzsteuer nach den allgemeinen Vorschriften oder nach § 19 UStG ermittelt.

Diese Vorschrift gilt aber nicht im Privatbereich, also beim § 21.

Dort wird die Wertgrenze danach ermittelt, wie die Anschaffungskosten behandelt werden, im Normalfall also brutto.

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Kommentar von MickyFinn
30.11.2016, 10:28

Ehm... du meinst also, wenn ich ein Haus habe und steuerfreie Einnahmen im Sinne des § 4 Nr. 12 a UStG erziele (halt eine Familie - Vermietungseinkünfte § 21 EStG) und die Anschaffungskosten der Immobilie bei 400.000 € lagen, das die 15 %-Grenze bei 60.000 € BRUTTO liegt?

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