14std in der Schwangerschaft arbeiten

6 Antworten

Das musst du dir nicht gefallen lassen. Mache eine Anzeige beim Arbeitsgericht. Die freuen sich über solche "Chefs". Dokumentiere, dass du solange gearbeitet hast und versuche auf jeden Fall, das durch vernünftige Zeugenaussagen zu belegen. Du musst es vor Gericht beweisen können. Lass dir deine Arbeitsaufträge vom Chef nur noch schriftlich geben.

Das dürfen Schwangere laut Mutterschutzgesetz nicht:

  • Arbeiten machen, die mit erhöhter Unfallgefahr (Ausrutschen, Fallen, Abstürzen) verbunden sind wie, wie etwa auf der Baustelle oder beim Umgang mit bestimmten Maschinen
  • mit giftigen oder radioaktiven Stoffen (auch Röntgenstrahlung oberhalb bestimmter Grenzwerte) oder mit Krankheitskeimen (Labor, best. Klinikbereiche) umgehen, bei großem Lärm, starker Hitze oder Kälte sowie starken Erschütterungen arbeite
  • regelmäßig Lasten heben oder tragen, die schwerer als fünf Kilogramm sind; oder in Einzelfällen Lasten heben, die mehr als zehn Kilo schwer sind
  • ab dem fünften Monat (21. Woche) länger als vier Stunden stehen (z. B. hinter der Ladentheke)
  • sich sehr oft strecken, bücken, beugen, recken oder auf Leitern arbeiten (z. B. im Warenlager)
  • nach dem dritten Monat in Beförderungsmitteln wie Bussen, Taxis, Flugzeugen arbeiten, weder als Fahrerin noch als Kontrolleurin oder Stewardess
  • am Fließband mit vorgegebener Leistung oder im Akkord arbeiten
  • nach 20 Uhr oder vor 6 Uhr arbeiten, oder sonn- und feiertags arbeiten
  • länger als 8,5 Stunden am Tag oder 90 Stunden inh. von zwei Wochen arbeiten

Quelle: www.urbia.de

beschwer dich und weise ihn auf das mutterschutzgesetz hin. wenn das alles nicht fruchtet, beschwerde bei der handwerkskammer und krank schreiben lassen.

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