14jährige will weg von der Mutter zum Vater

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7 Antworten

Deine Tochter kann mit 14 Jahren mitbestimmen bei welchem Elternteil sie wohnen möchte. Wie es jetzt ist wenn du im Ausland lebst weiß ich leider nicht, aber ich kann mir sehr gut vorstellen das auch dann einem Umzug deiner Tochter nichts entgegen steht. Deine Tochter muss schnellstens zum Jugendamt gehen und ihren Wunsch beim Vater zu leben mitteilen. Sie soll sich nicht abwimmeln lassen, sie muss darauf bestehen sich die nötigen Schritte erklären lasssen so das die Mutter nichts davon mitbekommt. Am besten soll sie sagen das sie in der Übergangszeit in eine Jugendwohngruppe aufgenommen werden möchte da die Situation mit der Mutter untragbar ist. Sie muss dort sehr wehement auftreten und auch sagen das sie auf keinen Fall wieder nach Hause geht zur Mutter, das sie wegläuft usw. Das ist der einzige legale Weg den ihr gehen könnt. Wenn das nicht klappt musst du leider noch 4 Jahre warten, dann kann Sie tun was sie will.

Der Hauptgrund meiner Tochter ist eigentlich dass sie mich nicht sehen und besuchen darf. Inszeniert und sehr gut eingefädelt von der Mutter. Falls da die Mutter mitspielt, hat sie glaube ich mehr zu gewinnen als zu verlieren. Den einen Heimaufenthalt möchte sie auf gar keinen Fall. Sei es eine Jugendwohngruppe oder Jugendschutzstelle. Wie ich vorab bereits sagte, halte ich es nach wie vor für falsch, gerade Teenager von ihrem gewohnten Umfeld, sogar von der Mutter wegzureißen. Ich habe nie das alleinige Sorgerecht angestrebt, weil Kinder nun mal von der Natur her bei der Mutter bleiben sollten. Frage...was wöre wenn meine Tochter mit ihrem Anwalt beim Jugendamt erscheinen würde und ihren Wunsch erörtert? Würde dies einen selbst vorübergehenden anderweitigen Aufenthalt ausräumen oder kommt sie da nicht drum herum?

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@chapanos

Sie muss nicht zwingend in eine Jugendwohngruppe, das habe ich nur vorgeschlagen weil ich denke das ihre Mutter nicht begeistert sein wird wenn sie mitbekommt das die Tochter beim Vater wohnen möchte und sie sicher die Hölle zu Hause ertragen müsste. Ein Anwalt beim Jugendamt bringt gar nichts, Wenn sie den Umzug mit einem Anwalt durchkriegen will braucht sie das Jugendamt dazu gar nicht. Dann kann direkt beim Familiengericht ein Antrag gestellt werden. Das ist mit Kosten verbunden, wenn ihr Pech habt mit sehr hohen Kosten. Der einfachere Weg wenn sie wirklich zu dir ziehen will ist übers Jugendamt. Wenn deine Tochter stark genug ist kann sie auch in der Übergangszeit bis alles geklärt ist bei der Mutter wohnen bleiben.

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@PrinzessinBrain

Die Mutter ist seit unserer Trennung nicht begeistert über den Wunsch meiner Tochter, bei mir zu bleiben. Da ist wohl die mütterliche Eitelkeit stärker als die Vernunft und Objektivität. Gerade dieser Wunsch meiner Tochter hat meine Ex auf die Idee gebracht, sie ins Heim zu stecken, nach dem Motto, du willst nicht bei mir bleiben, aber der Papa krigt dich nicht. Dies geht so Tag ein Tag aus seit September 2009. Ich fühle mich in dem bestätigt, was ich über meine Ex vor Gericht und versammelter Mannschaft gesagt habe. Dass sie nicht nur als Frau und Ehefrau versagt hat, sondern auch als Mutter und Mensch. Mich macht es nur zornig, dass meine Kinder ihre Kindheit und Pubertät verpassen mussten, weil sie bei der Mutter bleiben müssen. Dieser Rechtsstaat hingegen schützt sogar und befürwortet solche Mütter, ja nicht einmal ein Meineid wird verurteilt. Dieser wird gaaaanz schnell unter dem Teppich gekehrt. Justizia ist blind und nun mal eine Frau. Wo bleibt da bitte die Gleichberechtigung. Weiss Gott, ich bin ein Befürworter der Gleichberechtigung und Emanzipation, aber einen Rock lass ich mir nicht anziehen. Die Hölle erlebt meine Tochter seit über ein Jahr, und ich bin sehr stolz auf sie, dass sie das auch aushält. Gedult ist eine Tugend. Bis zu einem gewissen Punkt. Es scheint, dass dieser Punkt bei meiner Tochter erreicht ist. Und bevor ein Heimaufenthalt in Betracht gezogen wird, bin ich mir absolut sicher dass meine Tochter abhauen wird. Wenn das eintreffen sollte, na dann kann mal das Gericht, meine Ex und der Rechtsstaat sich auf was gefasst machen. Dann werde ich München mit meiner Anwesenheit beehren. Aber wo sind denn da meine Manieren....vielen vielen Dank für die Tipps PrinzessinBrain!!!

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Möchte mal noch ein paar Sachen hinzufügen. Mit dem von mir erwähnte Ausland ist meine Heimat gemeint, südliches Europa. Die ist meinen Kindern sehr gut vertraut, die auch unsere Muttersprache sehr gut beherschen. Es ist also kein fremdes Land. Ich habe hier mein eigenes Einfamilienhaus, vermietete Objekte...bin also finanziell unabhängig. Das sind Verhältnisse, die meine Ex ebenfalls sehr gut kennt. Ich habe auch dem Gericht gegenüber gesagt, dass ich NIE meine Kinder aus ihrem gewohnten Umfeld wegreißen würde, den ich halte dies für unpädagogisch und falsch. Auch ein alleiniges Sorgerecht und Aufenthaltsbestimmungsrecht würde ich nicht anstreben, denn nach wie vor bin ich der Meinung dass Kinder von der Mutter erzogen werden sollten. Wenn diese die Voraussetzungen erfüllt. Dazu tragen meiner Meinung nach nicht unbedingt der Rauswurf des eigenen damals 13jährigen Kindes, das Uninteresse zu diesem Kind, und ein Rachefeldzug auf die Kinder, bloß weil die sich mehr zu ihrem Vater hingezogen fühlen als zur Mutter, bei. Nach all diesen Vorkommnissen hab ich vor Gericht in Anwesenheit meiner Ex, meinen Kindern, Jugendamt usw. gesagt, dass meine Exfrau nicht nur als Ehefrau, sondern auch als Frau, Mutter und Mensch in aller und jeder Hinsicht versagt hat. Solange dieses Gericht, das Jugendamt, nicht dies erkennen, wird meinen Kindern das Recht auf Meinung und Kindheit rechtlich entzogen. Ich habe vielleicht eine kleine Schlacht verloren, aber bei weitem nicht den Krieg. Seit ca. 6 Monaten habe ich nach mehreren bedenken eine Beziehung begonnen, die selbst geschieden und zwei Kinder hat. Meine Kinder wissen von dieser Beziehung und haben sie akzeptiert. Die Frage ist, welcher Anwalt in München traut sich selbst zu, mit objektiever Sichtweise seinem Mandaten gerecht zu werden.

Bei mir ist es ähnlich, nur umgekehrt! Der Vater hat sich das Aufenthaltsbestimmungsrecht regelrecht "erkauft", Das Sorgerecht habe ich mit ihm zusammen. Ich würde alles dran setzen, den Kontakt nicht ab reißen zu lassen. Mails schreiben, sms u.s.w. Die kommen wieder. Lass auch die Zeit für Dich arbeiten. Ich kann Dir einenBerliner Telefonnummer von einem sehr guten Krisendienst geben, die hören Dir sehr gut zu und sind echt fit: Hier die Nummer: 030/6839110.

Viel Erfolg!!!

Hey, also das ist ja mal kompliziert. Also wenn die Anzeigen nichts gebracht haben, nehme ich an mangels Beweisen. Ev. lohnt es sich Privatermittler drauf anzusetzen, dann hast du gute Beweise welche fürs Jugendamt wie ein Wecker wirkt. Ohne Beweise machen die eh nix ... Dann nochmals zum Jugendamt und eine Anzeige machen. Wichtig:Vorher mit einem gutem Anwalt absprechen, was mann den genau anzeigen kann. Es ist etwas teuer aber es lohnt sich. Das ist auch beim Unterhalt so. Dann sollen die Kinder vor Gericht sagen zuwem Sie wollen. Die Anwälte hören meistens zuerst auf die Kinder, dann auf die Mutter und viel Später auf den Vater... Das tut einem ja richtig leid! Hoffe ich konnte helfen Gruss!

Mal ganz ehrlich....dass Jugendamt sollte auf Mutteramt umbenannt werden. Einen Detektiv darauf anzusetzen, der mir auch Beweise für das Gericht für Ehebruch und Alkoholmissbrauch und die Abtreibung geben konnte, konnten mir nicht mal für ein gemeinsames Sorge- und Aufenthaltsbestimmungsrecht helfen. Dieses münchner Familiengericht sieht sich micht mal in der Lage, ein Umgangsrecht zu ordern.

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Da deine Tochter jetzt 14 ist, kann sie schon sagen, wo sie wohnen möchte. Aber ohne Sorgerecht und Aufenthaltsbestimmungsrecht deinerseits ist das schwierig und auch sinnlos. Daher würde ich ein neues Verfahren anstrengen und mir diese Rechte wiederholen. Deine Tochter kann dir helfen, indem sie betont, dass sie lieber bei dir wohnen möchte.

Deine Ex hat deine Glaubwürdigkeit ziemlich zerstört. Vielleicht kann deine Tochter sie wieder herstellen. Hast du noch andere Unterstützung? Von der Familie (am besten der deiner Ex), gemeinsamen Freunden, Nachbarn etc?

Da gibt es leider keinen der in irgendeine Richtung helfen könnte.

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Step 1: Sage dem zuständigen Jugendamt Bescheid, die sollen mal deine Tochter Befragen, und öfters mal im Haus deiner Ex vorbei schauen...

wenn die das nicht machen müsste es eig. das nächstliegende Jugendamt machen...

Step 2: Klage zur Rückerhaltung des Sorgerechtes und Aufenthaltsbestimmungsrechtes, evtl. Entzug des Sorgerechtes für deine Ex.

Hierbei spielt die oben genannte Befragung deiner Tochter eine grosse Rolle. Dabei sollte sie gut schildern, weshalb sie unbedingt zu dir will.

evtl. zur untermauerung deiner Argumente solltest du Privatdetektive o.ä. mit der Beschaffung von Beweisen beauftragen (meisst nicht ganz billig, aber vor Gericht wirkungsvoll).

Step 3: Deine Tochter kommt zu dir. Das gestaltet sich allerdings schwierig, da der/die zuständige Richter/in sicherlich der Ansicht sein wird, ein Heimaufenthalt wäre für deine Tochter besser, da eine Umstellung auf das Ausland meist als schwieriger und problematischer angesehen wird... In diesem Fall kann ich dir leider nicht weiter helfen... Achja: auf jedenfall einen neuen Anwalt mit dem Fall beauftragen! und der kann dir dann auch genaueres dazu sagen...

Das Problem mit dem Jugendamt ist, dass sie in dem Fall sofort Kontakt mit der Mutter aufnehmen werden, was widerrum den Druck auf ein Heimaufenthalt erhöht. Das möchte weder meine Tochter, noch ich. Aber die Mutter. Nur um diesen Weg meiner Tochter zu behindern. Meine Tochter geht aufs Gymnasium und hat sehr gute Noten. Raucht nicht, trinkt nicht und all des gleichen. Ins Ausland bin ich nicht in irgend ein Land gezogen, sondern in meine Heimat, im Süden Europas.

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@chapanos

Die Befragung deiner Tochter wird komplett ohne Mutter geschehen, selbst wenn diese darüber inforniert wird. So lange deine Tochter nicht ausdrücklich wünscht, dass ihre Mutter dabei ist, ist sie das auch nicht.... Wichtig ist eben nur, dass deine Tochter alles genau erklärt, damit das Jugendamt nicht einfach sagen kann, das Kind erzählt Quatsch...

Natürlich muss zu diesem Zwecke auch die Mutter befragt werden, zur Stellungnahme (was der "fairness" des deutschen Rechtsstaates entspricht), also wie sie das erklärt.... Wenn das die Verhältnisse tatsächlich so sind, wie du sie geschildert hast, besteht für deine Ex keine Chance (bei einer umfassenden aussage des Kindes) diese Verhältnisse zu erklären...

Ich kanns nur nochmals sagen, dass die Begründung gut sein muss...

Somit wirst du aber um einen (zumindest zeitweiligen) Heimaufenthalt deiner Tochter nicht herum kommen... . Suche dir einen auf Familienrecht spezielisierten Anwalt, der kann die da Weiterhelfen!

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@nibor123

Wenn ich das richtig verstehe, sobald sich meine Tochter ans Jugendamt wendet und um Hilfe bittet, muß sie den kompromiß eingehen ins Heim zu wandern. Da der fairness halber auch die Mutter dazu Stellung nehmen muß. Was hat das mit fairness zu tun, in dem Moment wo weder meine Tochter noch ich wollen, dass sie ins Heim kommt, aber gerade dies eintrifft. Was sind den gute Gründe für das Jugendamt und/oder für das Familiengericht? Nicht weil es meine Tochter ist, aber ich sehe in ihr wirklich kein Heimkind, objektiv gesehen. Ich habe viel über Heimkinder gehört und gelesen, aber was wenn sich meine Tochter gleich mehrere Hürden überspringt und sich direkt an die Familienrichterin wendet und ihre Lage, Situation und Wunsch erklärt?

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Das wäre doch ein Fall für die Medien.RTL ist bestimmt an Deine Geschichte interresiert.....

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