14 Wochen baby beikost?

7 Antworten

Du kannst ebenso mit Pastinakenbrei oder Möhrenbrei anfangen.

Das ist schon geschmacksintensiv genug (eine enorme Geschmacksexplosion für die Sinne eines Kleinstkindes von knapp 4 Monaten, das bis dahin nur Milch kannte).

Lass Zucker noch weg, also keinen Zucker in Tee, keinen Zucker in Essen einrühren und achte darauf das in Brei und ähnlichem kein Zucker enthalten ist (Inhaltsangaben lesen). Ich habe, wenn ich mir unsicher war, mich lieber auf meine eigenen "Kochkünste" verlassen.

Ist das mit der Beikost denn mit dem Kinderarzt abgeklärt?

Wenn ich mich recht erinnere, sollte das Kind in der Lage sein den Brei mit der Zunge nach hinten zu schieben... bevor man mit der Beikost beginnt. Der Körper (also das Verdauungssystem) muss ja auch erst mal reif genug sein für Beikost. Aktuell ist noch alles auf reine Milchnahrung eingestellt.

Heißt also, selbst wenn der Magen gefüllt wäre - letztlich kommt es darauf an ob diese Nahrung dann auch optimal vom Körper verwertet werden kann.


Edit: "Mal schauen ob sie es mag": Den ersten Probierversuch "mögen"
Kinder nie. Es ist ein unbekannter Geschmack (egal was). Das "mögen"
kommt durch die Gewöhnung. Deshalb sollte man sich bei der
Beikosteinführung auch nicht verunsichern lassen wenn die ersten Male
mehr verweigert wird/ ausgespuckt wird als überhaupt geschluckt wird.

Nach einigen Tagen gewöhnt der Geschmackssinn sich daran und dann wird Möhrenbrei etc. schon gegessen.

Übrigens:
Festere Nahrung als Milch (also Brei, egal wie dünn er ist) füllt den
Magen anders als reine Flüssigkeit. Heißt also: Es ist normal das in der
Anfangszeit 2 Löffelchen (beispielsweise) ausreichen können um den
Minimagen zu füllen. Die Menge steigert sich mit der Zeit automatisch



PS: Ich stimme allen anderen absolut zu.

Als unser Nachwuchs in dem Alter deines Kindes war wurde alle 4 Stunden das Milchfläschchen verlangt. Rund um die Uhr. Das reichte eigentlich völlig.

Etwas zur Milch:

Übrigens gibts ganz viel zu beachten falls man die Milchstufe der künstlichen Milch zum Anrühren wechseln will (falls man nicht stillt). Zum Beispiel sollte man nicht willkürlich wild die Stufen hin und her wechseln und auch nicht die versch. Milchprodukte der versch. Hersteller hin und her wechseln.

Man sollte bei der Umstellung auf die nächsthöhere Milchstufe (oder einem Wechsel zu einem anderen Hersteller, falls man der Meinung ist das die Milch der aktuell genutzten Sorte nicht vertragen wird) viel Zeit einplanen und schrittweise vorgehen. Also jeden Tag eine weitere Flasche mit der "neuen Milch" ersetzen. So kann sich der kleine Kinderkörper mit der Zeit darauf einstellen.

So erspart man dem Kind unnötige zusätzliche Verdauungsprobleme

Beikost:

Mit Beikosteinführung haben wir nach Vollendung des 7ten Lebensmonats angefangen (da wir auch noch die Frühchenzeit draufrechnen mussten... also plus 6 Wochen).

Es geht nicht darum was ein Erwachsener denkt. Sondern es geht darum was der Körper des Kindes schon verdauen/ verwerten kann. Zucker und ähnliche Gewürze braucht es nicht. Richtige Beikost (auch nicht "nur ab und zu") oder Keks oder Schoki brauchts auch noch nicht. Nur mal so nebenbei, da es immer mal "liebe" Tanten/ Großeltern/ Nachbarn gibt die denken das sie dem Baby/ Kleinstkind damit eine Freude bereiten. Und ich erinnere mich auch noch an den Spruch eines Großelternteiles (als unser Nachwuchs 6 Monate alt war): "Das Kind braucht richtiges Fleisch, nicht diese Breipampe!"

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Im Wachstums- bzw. Entwicklungsschub brauchen Babys mehr (Mutter-)Milch - ABER noch lange keinen Brei.

Deren Magen-Darm-Trakt sowie Nieren sind  noch nicht beikostreif.

Es geht auch nicht darum, ob das Baby es mag, sondern, ob es Anzeichen für Beikostreife zeigt.

Mit 14 Wochen ist das nicht der Fall.

Zudem hat es seinen Sinn, dass Babys öfters eine Kleinigkeit zu essen benötigen.

Wenn du doch schon schreibst... eigentlich sollte man... weißt du doch genau, dass es ggf. nicht so gut wäre...

Es gibt doch gute Ratgeber im Netz, wo genau aufgelistet ist,  was alles geht und was nicht.

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