1/3 Weihnachtsgeld zurückzahlen?

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7 Antworten

Die Sonderzahlungen muss nur gezahlt werden, wenn du mindestens bis zum Ende des Jahres, oft sogar bis Ende März des Folgejahres bei der Firma beschäftigt bist.

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Das steht meist so in den Vertraegen, dass Weihnachtsgeld zurueckgezahlt werden muss. Mindestens muss man bis Ende Dezember im Betrieb bleiben. Bei freiwilliger Kuendigung sogar bis Ende Maerz.

Ich habe mal befristet im oeffentlichen Dienst gearbeitet und es gab fuer mich das halbe Weihnachtsgeld, da ich erst im Juni angefangen hatte zu arbeiten. Mein Vertrag lief dann Ende Dezember aus, ich konnte aber bis Ende Maerz noch mal verlaengern. Ende Januar schied ich dann auf eigenen Wunsch aus, weil ich woanders eine feste Stelle bekommen hatte. Haette ich den Vertrag nicht verlaengert und waere Ende Dezember ausgeschieden, haette ich das Weihnachtsgeld behalten koennen, weil der Vertrag aufgelaufen war. Da ich aber dann gekuendigt habe vor Ende Maerz, musste ich es komplett zurueck zahlen. Fand ich damals sehr aergerlich.

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Du musst das Weihnachtsgeld zurückzahlen. Dein Chef hat dir schon Weihnachtsgeld gezahlt, obwohl du erst kurz in der Firma gewesen bist. Weihnachtsgeld ist immer, wenn vertraglich nicht anders geregelt, eine freiwillige Zahlung des Arbeitgebers. Auch wenn du schon monatelang in der Frma gewesen bist, ist der Chef nicht verpflichtet, Weihnachtsgeld zu zahlen. Manche sind jahrelang in einer Firma beschäftigt und erhalten kein Weihnachtsgeld. Leider musst du in den sauren Apfel beissen und das gezahlte Weihnachtsgeld an deinen Chef zurückzahlen.

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Zahlt ein Arbeitgeber Weihnachtsgeld, so setzt er damit voraus, dass das Beschäftigungsverhältnis weiter bestehen bleibt. Ich bin mir völlig sicher, er darf es zurückfordern, weiß jetzt aber nicht mehr genau, was der Stichtag im nächsten Jahr ist, wo er es nicht mehr zurückfordern kann. Denke mal, mindestens das 1. Quartal hättest du weiter dort beschäftigt sein müssen.

Außerdem war es schon recht anständig, dir trotz deines späten Eintritts, überhaupt einen Anteil zu zahlen. Vielfach gibt es im ersten, angebrochenen Jahr nämlich gar nichts.

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Kommentar von alisamrna
14.12.2015, 09:28

Ja ich wusste das auch sehr zu schätzen und habe eigentlich kein Problem damit das Geld zurückzahlen. Ich wollte lediglich wissen ob das rechtlich erlaubt ist. Danke aber für deine Antwort! :)

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Das macht Dein Arbeitgeber sicher nicht, weil er erbost ist, sondern weil es eine ganz normale Reaktion ist. Sieh mal in Deinen Vertrag, ob da wegen des Weihnachtsgeldes etwas steht.

Bei den meisten Betrieben ist es so, dass Du das Weihnachtsgeld zurückzahlen musst, wenn Du bis zum 31.3. des nächsten Jahres kündigst.

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Kommentar von alisamrna
14.12.2015, 00:14

In dem Vertag steht nichts von freiwilligen Vergütungen. Also in dem Feld ist nichts ausgefüllt.

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Das Geld für das du gearbeitet hast,  hast du bereits bekommen.  Weihnachtsgeld ist eine einmalige freiwillige Leistung des Arbeitgebers und ja er kann es zurück verlangen.  Sag mal sorry jetzt aber wie kann man nur ? Warum kundigst  du nur weil der Beruf nichts für dich ist!  Ja und da petzt man den Hintern zusammen und zieht es durch.  Man kann heutzutage froh sein wenn nan überhaupt was bekommt.  

Nach dieser Ausbildung hättest du immer noch eine andere machen können.  Man ist nicht gebunden an seine erste Ausbildung.  Ich selber habe auch eine gemacht wo ich nie wollte. Ja ich wurde einfach reingesteckt.  Jetzt mache ich ab Sommer eine von meinen traumausbildungen. Die Arbeitgeber sehen nicht gerne wenn man null Disziplin und Durchhaltevermögen hat.  Ich jedenfalls kann dein Arbeitgeber sehr gut verstehen.  Er hat jetzt die ganze Arbeit.  Glückwunsch! 

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Kommentar von Elvirus
14.12.2015, 09:57

Lieber gleich etwas suchen,was einem gefällt, statt dass es am Ende noch auf Depressionen und Burnout hinaus läuft.....

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Kommentar von Familiengerd
14.12.2015, 13:06

@ Carlystern:

Weihnachtsgeld ist eine einmalige freiwillige Leistung des Arbeitgebers und ja er kann es zurück verlangen.

Alleine die "Freiwilligkeit" einer Leistung wie Weihnachtsgeld schließt eine Verpflichtung nicht aus!

Und zurück fordern kann der Arbeitgeber die Leistung nur, wenn es zu den Modalitäten der Weihnachtsgeldzahlung und/oder der Rückforderungsmöglichkeit vertragliche Regelungen (Arbeits-/Ausbildungsvertrag, Tarifvertrag) gibt.

Ohne solche vertragliche Regelungen kann der Arbeitgeber das Weihnachtsgeld nicht zurück fordern!

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Soweit ich das sehe müsstest du garnichts zurückzahlen. Das ist eine Leistung die der Arbeitgeber nicht zahlen muss

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Kommentar von alisamrna
14.12.2015, 00:12

Genau das dachte ich mir eben auch..

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Kommentar von Familiengerd
14.12.2015, 00:30

Das ist eine Leistung die der Arbeitgeber nicht zahlen muss

Das alleine ist aber nicht entscheidend; entscheidend ist, ob es eine vertragliche Regelung zur möglichen Rückforderung gibt: fehlt sie, darf der Arbeitgeber nicht zurück fordern!

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Kommentar von alisamrna
14.12.2015, 09:45

Okay danke :)!

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