12 Jahre alter Smart mit 30.000 km. Tauglich?

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8 Antworten

Rentnerautos sind in der Regel Schätzchen, weil sie von ihren Eigentümer gehegt und gepflegt wurden.

Mein A3 wurde vorher von meinem Vater gefahren. Er hatte in sechs Jahren sagenhafte 40.000 km gemacht, der Wagen war also fast neu. Und außer den normalen Verschleiß- und Scheckheftreparaturen hatte ich nichts mit dem Auto.

Ich lästere allerdings immer über Smarts, für mich rangieren die unter "Bobby Cars". Insoweit kann ich Dir da nichts sagen. Ich würde mir allerdings wirklich ein anderes Auto suchen, gerade im Klein- und Kompaktsegment gibt es tolle Fahrzeuge, die auch Platz bieten.

Hallo!

Ich hatte mal einen Ford-Mondeo mit einer ähnlichen Thematik ------> Vorbesitzer geboren 1910 und 1923, in den ersten sechs Jahren sensationelle 12000 Kilometer gefahren (nachweislich, jedes Jahr bei Ford in Frankfurt gewartet), dann Halterwechsel und schließlich elf Jahre mit knappen 90000 Kilometern. Ich hatte dann ein 17 Jahre altes Auto mit 98000 Kilometern und absolut komplettem Scheckheft (das ich noch habe^^) gekauft, wobei der zum Schluss 87 Jahre alte Zweitbesitzer des Mondeo in den letzten Jahren tlw. keine 2000 Kilometer mehr im Jahr fuhr, ehe er das Autofahren aufgab und mir den Wagen verkaufte.

Ich habe den Mondeo vom ersten Tag an im Alltagsverkehr bewegt & ihn erstmal "eingefahren" ------> niedertourig die ersten 2000 Km und dann sukzessive immer ein bisschen flotter. Das Auto war hervorragend und hat mir dann noch 2,5 Jahre sehr treue Dienste geleistet, auch auf der Autobahn.

Man sollte ein solches "Opaauto" immer etwas einfahren und aufpassen, vllt. neues Öl und einen neuen Filter ihm gönnen und dann langsam und geruhsam versuchen es freizufahren. 

Hoffe ich konnte dir helfen :)

Wenn der Preis passt klare Kaufempfehlung! Smarts sind sehr langlebig und unschlagbar günstig im Unterhalt. Schwachpunkt ist der Motor (beim Benziner), der bei hohen Laufleistungen zum Motorschaden neigt. Daher sind die 30.000 ein wahres Geschenk ;-) Der Motor "qewöhnt" sich nichts ans wenige Fahren, keine Sorge.

Achte auf seltsame Geräusche (Pfeifen, Zwitschern, klappern) und das nichts raustropft.

Der Motor hat kein Eigenleben und "gewöhnt" sich an eine Laufleistung. Wenn er wenig gelaufen ist, dann schadet das nicht - sofern die Wechsel der Betriebsstoffe regelmäßig eingehalten wurden.

das klingt ganz gut, ich würde ihn nehmen, aber wenn du Bedenken hast dann solltest du ihn nicht kaufen!

man steckt nicht drin, aber der Wagen schein OK zu sein, du musst aber wissen, dass Reparaturen teuer sind

Der Motor macht fährt leicht seine 200tkm. Ich verstehe dein Problem nicht?

Smartass67 19.07.2017, 14:18

Ok, ich habe einen Benziner mit 311`000 und läuft.. aber das ist die Ausnahme. Leicht 200'000 ist beim 450er-Smart Quatsch, außer es ist ein Diesel.

Aber bei 30´000 sollte man sich wirklich keine Gedanken machen. Schlimmstenfalls ist vom Kurzstreckenbetrieb der Auspuff (teuer) vergammelt und das Wastegate (ebenfalls teuer, Leistungsverlust) klemmt....

Wenn der Auspuff gut aussieht und die Leistung da ist... kaufen!

 

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germanils 19.07.2017, 14:19

Beim Smart Benziner leider nicht... Da gibt es häufig Motorschäden schon ab 120.000.

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drehhmoment 19.07.2017, 14:23
@germanils

Bei richtiger Pflege halten Motoren länger als der Rest des Autos.

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Bist du dir ganz sicher, dass das nicht 114.000 km sind und die Uhr bereits einmal rum ist?

drehhmoment 19.07.2017, 14:15

Der Kilometerzähler im Smart ForTwo 450 geht bis 999.999km.

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