11 keine Lust auf schule, schon beim Pychol. gewesen, trotzdem Null Bock. Was tun?

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9 Antworten

Alles streichen was ihm Spass macht. Keine Handygebühren, kein PC, kein Ausgang, kein Taschengeld - wenn er meckert, meckere zurück. Aber sag es ihm vorher - so das er sich nicht beschweren kann. Sag ihm, das sind die Konsequenzen, wenn er sich in der Schule keine Mühe gibt. Wenn er sein Mundwerk an dir wetzt. Und halte durch. Lass dir kein shclechtes Gewissen einreden, denn in der Pupertät bist du eh das A-loch für die Kiddis - da kannste gerade tun und lassen was du willst. Also hilf ihm so wieder auf den rechten Weg. Familienleben ist halt mal miteinander leben - Rücksicht nehmen und eigene Pflichten wahrnehmen und ausführen. Das muss er lernen. Und wenn das so krass bei ihm ausgeprägt ist - dann muss er eben lernen, mit den Folgen zu leben. Besser jetzt im Kleinen, als später im Großen! Je früher - desto besser. Da sind sie noch biegsam. Auch wenn sie eingenständige Persönlichkeiten sind, heisst das nicht, das man sie einfach gewähren lassen kann und das Ganze auch noch sponsert....viel Erfolg. PS bei unserem hat das geholfen. Hat ca. 3 Monate gedauert - Hölle....aber dann hat er akzeptiert, das ich das ernst meine. Und ab da gings. Er musst eja kein Musterschüler sein oder aufs Kommando hören - er sollte einfach nur wieder ein normler, verantwortungsvoller Junge sein. Heute ist er 21 und hat sich schon bedankt für diese Maßnahmen....

Ich danke Dir. Deine Antwort war sehr, sehr hilfreich. Wenn ich noch mal Fragen dbzgl. habe. Darf ich Dich dann noch mal Fragen?

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@Marho

immer wieder gerne. Solche Probleme haben mehr, als man glaubt....also immer Kopf hoch..

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Du willst, dass er rund um die Uhr deinen Wünschen entspricht?

Er steht am Anfang der Pubertät und fängt an sich durch sein Verhalten dir gegenüber abzugrenzen.

Versuche mal deinen Blickwinkel zu ändern. Kinder reagieren eher auf den Ton der Eltern und der ist oft zum Zurückmaulen. Gerne wird in dem Stil "DU sollst sofort!", "DU lässt das jetzt!" mit Kindern geredet.

Hilfreich wäre es, wenn du ein Beispiel nennen würdest und wie du darauf reagierst.

Auf Deine Frage hin, wo habe ich geschrieben, dass er rund um die Uhr meinen Wünsche entsprechen soll? Er ist ein teil unserer Familie und hat sich wie jeder andere auch an Regeln zu halten, dass ist im Straßenverkehr auch so. Folgen sind ja wohl bekannt. Ja er steht am Anfang der Pubertät und grenzt sich ab. Kann er gerne und soll er auch machen, aber bitte eine angemessene Weise. Bevor du anderen Antwortest, solltest Du Dir besser die Fragen richtig durchlesen auch was zu dieser Frage geschrieben wurde. Mit den Aussagen von Dir bzgl. Du sollst sofort! und Du läst das jetzt, kannst du vielleich ein 5jähriges Kind beeindrucken, aber kein 11 Jährigen. Da hat man bereits eine Beziehung aufgebaut, wo sie schon gelernt haben Verantwortung zu übernehmen.

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Du alleine kannst nicht die ganze Erziehung bewältigen. Der Junge wird ja auch einen Vater haben. Wie Du schreibst handelt es sich um einen unserer Erziehungsverweigerer und damit Verweigerer an der gesellschaftlichen Teilhabe. Denn das verdiente Geld von ihm wird in keinem Fall die Folgen seiner Abwesenheit kompensieren können.

Hat ein Kind keinen Respekt vor seinen Eltern so haben diese in der Regel vor sich selbst keinen Respekt. Denn Kinder spiegeln ihre Erwachsenenwelt. Kümmere Dich also vor allen Dingen darum Dir selbst gegenüber Respekt an den Tag zu legen. Schaffe Dir ein Hobby an, bestenfalls eines, welches nicht um tote Gegenstände kreist. Das Gleiche gilt für den Vater des Kindes. Dann ergibt sich für das Kind auch eine Lebensperspektive. Es lernt, dass es noch mehr gibt als den Tanz um tote Gegenstände im Leben, dass Leben Freude machen kann.

Klare Strukturen sind für Kinder überlebenswichtig. Kinder müssen kein Taschengeld haben. Sie können auch mit Pausenbroten in die Schule gehen und einer Thermoskanne mit Tee. Es müssen auch nicht die neuesten und modernsten Kleidungsstücke sein. Wer keine Leistung erbringen will kann auch die Kleidung aus dem Second-Hand-Laden tragen.

Schaue mal nach Schulpreis im Netz und lese durch, wofür die Schulen den Preis erhalten haben. Sowohl Dein Mann als auch Du können sich im Elternbeirat engagieren. Schon habt Ihr Kontakt mit den Lehrern und könnt mit denen an einem Strang ziehen um sein Umfeld zu verändern.

Es gibt sogenannte Schulpaten. Diese können unter Umständen alle Beteiligten enorm entlasten. Erkundigt Euch mal danach.

Kinder kommen als unbeschriebene Blätter auf die Welt. Was in den ersten vier Lebensjahren versäumt wurde dort an Lebenswesentlichkeiten aufzuschreiben durch die Eltern lässt sich in der Pubertät noch drauf schreiben. Danach wird es sehr schwierig.

Vielleicht kannst Du die Fragestellung einfach umdrehen, überlegt mal zusammen, worauf er Lust hat oder hätte...wenn möglich, lässt Du ihn das mal eine oder zwei Wochen lang intensiv und ausschließlich ausprobieren...darfst das ruhig kontrollieren...vielleicht kommt ihr danach zu einem erträglichen Kompromiss zwischen dem, was Du willst und dem, was er will... Im Ton und in der direkten Ansprache mir gegenüber würde ich mir als Mutter allerdings unbedingt den gleichen Respekt ausbitten (und durchsetzen), den ich dem Sohn gegenüber walten lasse...könnt Ihr denn darüber verhandeln? Und: vielleicht hat er beim Psychologen den Eindruck, dass man ihn für krank hält; Pubertät ist aber eine gesunde Abgrenzungsreaktion...und bei der Erziehungsberatung kann es für (intelligente) Kinder leicht so aussehen, als hätten die Eltern versagt....da muss man dann als Kind überhaupt keine Verantwortung übernehmen. Mit Gewalt oder Strenge glaube ich, wirst Du Deinen Sohn nur weiter in Opposition treiben...wenn Du ihn auf die Einhaltung Deiner Wünsche kontrollierst, auch... Wünsche Dir Erfolg im Suchen und Ausprobieren

Wir haben schon alles mögliche Ausprobiert. Habe eine ganze Zeit lang alle Fünfe gerade sein lassen. Hat aber leider auch nichts gebracht. Den guten Ton lebe ich ihm Tag für Tag vor, aber ich muss sagen, dies gelingt mir leider auch nicht immer. Das einzigste was mich etwas tröstet, ist zu wissen, dass es in anderen Familien oft leider auch so aus sieht. Es ist halt so schade für das Zusammen leben. Stimmt Pubertät ist keine Krankheit. Es ist aber schwer diesen Zustand auszuhalten. Ich denke oft das ich was falsch mache. Aber man sagt von mir ich mache eher zu viel als zu wenig. Ich lasse das ganze leider zu sehr an mich ran, und sehe es nicht gelassen. Aber ich arbeite auch daran. Mutter sein ist halt ein verantwortungsvoller Job.

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Wenn Dein Sohn sich nicht an die Vereinbarungen hält, mußt Du konsequent auch das durchziehen, was mit ihm bei Vertragsbruch vereinbart wurde! Mit dem Verhalten nicht drauf reagieren oder einfach sagen "Ich hab Dich auch lieb" In einem guten Moment den Inhalt einer Lebensgemeinschaft klar machen und wenn er nich bereit ist daran zu arbeiten, Kosequenzen ziehen. Kein Taschengeld oder Süßes kann man zuerst streichen, danach geht es an die Wäsche. Kein Lieblingsessen sondern Nahrungsmittel die Du nur magst und Dein Sohn nicht. Mit den Nachbarn reden, damit sie Dich in der Konsequent unterstützen können Geh zu einer Familienhilfe und hole Dir dort noch mehr Unterstützung.

Bei den Kinderpsychologen gibt es qualitative Unterschiede. Außer dieser Verträge sollte eine große Portion Therapie bei sein und DU MUßT MIT KONSEQUENTS mitarbeiten, bei dem wie, muß Dir der Kinderpsychologe Antworten geben. Für Deinen Sohn brauchst Du jetzt eine "breite Schulter,starke Nerven und Durchhaltevermögen.

Es ist schwer als Mutter so Kosequent zu handeln, denk daran, es ist für Deinen Sohn. Ich wünsch Dir viel Unterstützung aus Deinen Familien-, Freundes- und Nachbarschaftskreis.

Vielen lieben Dank für Deine Antwort. Deine Aussagen sind sehr hilfreich. Gerade die Worte für Deinen Sohn brauchst Du jetzt eine _ breite Schulter, starke Nerven und Durchhaltevermögen. Vielen Dank für die lieben Wünsche, bin Alleinerziehend. Aber wird schon werden. Danke.

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Frag Dich erstmal, was Du seit 10 Jahren falsch machst...

Du bist überfürsorglich, immer nett und verwöhnst ihn, verlangst nie was, bist inkonsequent und stellst ihn für Frechheiten nicht zur Rede - stimmt's?

Jetzt kriegst Du die Rechnung serviert: Einen stinkefaulen Lümmel, der Dir auf der Nase herumtanzt.

Mein Rat:

Lass ihn einen Aufsatz schreiben, wie er sich sein späteres Leben vorstellt. Und dann frage ihn, wie er das erreichen will, was er glaubt, welche Voraussetzungen er mitbringen muss - oder falls er "Gammler" angibt, wie er dann wohl enden wird...

Dann erkläre dem Knaben, dass mit Nullbock ab sofort Schluss ist. PC + Händi werden eingezogen, nach dem Essen 1 Stunde Bewegung an frischer Luft, dann Hausaufgaben unter Deiner Aufsicht (nicht allein im Kinderzimmer, wo so viele Abwechslungen warten) - Fernsehen gibt es erst nach getaner Arbeit. Außerdem muss ein 11-Jähriger auch ein paar Kleinigkeiten im Haushalt helfen - wie sonst soll er lernen, auf eigenen Füßen zu stehen? Übertrage ihm regelmäßig Aufgaben, die mit seinen Stundenplan vereinbar sind. Hält er sich nicht dran, gibt's kein Taschengeld. Wird er frech, gibt es keine Süßigkeiten. Was zu naschen kriegen nur nette Kinder. Wann immer er mault, sagst Du ihm vor, wie er seine Wünsche freundlich formulieren kann.

So, und das ziehst Du nun durch, damit er sich an ein geregeltes Leben und einen anständigen Umgangston gewöhnt. Wenn Du jetzt nicht die Kurve kriegst, ist es zu spät.

Frage an mich, habe ich was fasch gemacht? Nein ich denke nicht. Für die Erziehung der Kinder gibt es keinen Plan den man verallgemeinern kann. Jedes Kind ist anders und hat andere Ansichten, Einstellungen und Bedürfnisse.

Zu Überfürsorglich, stehts bemüht immer nett zu sein, verwöhnt und nie was dafür zu verlangt zu haben: ja. Zu inkosequent, nicht immer. Ich arbeite noch dran. Wegen Frechheiten zur Rede stellen: stets. Denn ich möchte, dass er wohl erzogen durch sein Leben geht. Zu den Ja´s und nicht immer, es resultierte daraus, dass es ihm Gesundheitlich nicht immer gut ging. Dies hat sich erst mit dem Besuch der Grundschule langsam gebessert.

Den Aufsatz habe ich ihm noch nicht schreiben lassen, ihm aber gesagt was er in seinem Leben erreichen kann wenn er in der Schule gas gibt und ihm erklärt was passiert, wenn er dies nicht tut. Er weiß, dass er bei einen 8 Stunden Job entweder 1200, 1800 oder sogar 2400 Euro verdienen kann, und dass dies von seiner Leistung in der Schule abhängt. Deine Ratschläg sind nicht schlecht. Raus gehen. Er spielt Fußball im Verein, also 2 x Training in der Woche und ein Spiel am Wochenende. Vergünstigungen eh erst nach getaner Arbeit. Etwas mithelfen im Haushalt. Ja, Müll selbständig entsorgen und saugen.

Ja ich weiß, wenn wir jetzt nicht die Kurve kriegen ist es zu spät. Vielen Dank für deinen Rat.

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@Marho

Nur sagen: "Du kannst 1200 / 1800 / 2500 € verdienen, ist zuwenig. Wenn er einen Aufsatz über seine Zukuft schreibt, muss er sich mit dem Thema intensiv beschäftigen. Es geht bei der Berufswahl ja nicht nur darum, wieviel man verdient, sondern sich darüber klar zu werden, wohin die Reise gehen soll. Mit einem konkreten Ziel vor Augen wird er sich viel mehr ins Zeug legen, um die Voraussetzungen dafür zu erwerben.

Und manchmal sind Kinder aus anderen Gründen unzufrieden und brauchen etwas Zuwendung - doch die sollten sie nicht durch schlechtes Benehmen erhalten, sondern umgekehrt. Also wenn er seine Schulaufgaben gut gemacht hat, gibt es ein gemeinsames Spiel zur Belohnung. Und wenn er Dir Hausarbeit abgenommen hat, hast Du Zeit, mit ihm was zu unternehmen.

Man muss nicht Fußball im Verein spielen, um an die frische Luft zu kommen, es gibt auch andre Aktivitäten...

Und Deine Aufgabe als Mutter ist es, Deinem Kind nach und nach alle Hausarbeiten beizubringen - also lass ihn öfter mal was andres machen und erkläre ihm, wie es richtig geht.

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Ist eig. normal mit dem alter war bei mir auch, das legt sich normalerweise wieder mit der Zeit (mich einbezogen^^) Meine Schwester hat auch grad diese Phase nur leider schon etwas länger da muss man halt konsequenter sein^^

Danke. Hilft mir aber so leider nicht weiter.

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wo ist der vater dabei?

kann es sein, daß ihr nicht einer meinung seid, wenn es um den "prinzen" geht?

die lösungsvorschläge von "horbach" sind zwar krass, könnten aber funktionieren, wenn du nicht alleine kämpfst.

nimm den vater mit ins boot!

Auch er sitzt mit im Boot. Danke

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