1000 watt sind wie viel ampere? lg luki

15 Antworten

Ohne die Angabe einer Spannung und um welches Gerät es sich handelt, schwer zu sagen....

ein 1000 Watt Halogenstraler oder Heizlüfter, betrieben bei 230 Volt z.b. hat bei 1000 Watt etwa 4,35 Ampere.

bei sachen wie PC Netzteilen etc. kommt noch der Unterscheid zwischen Schein und Blindleistung dazu. google mal nach "scheinleistung" leider halten sich die Hersteller von PC Netzteilen sehr bedekt, was den Blindleistungsfaktor eines PC Netzteiles betrifft, nehmen wir ihn mal bei etwa 0,8 an, dann sind wir bei rund 5,5 Ampere.

viel einfacher sieht es z.b. bei 12 Volt Gleichstrom aus. z.b. bei einer Autoendstufe. da brauchst du nur die Leistung durch die Spannung zu teilen. also 1000 / 12 das ergibt rund 84 Ampere. allerdings sind die Leistungsangaben bei Autoendstufen oftmals eher Phantasiewerte. wenn du vor hast, ein Netzteil für eine solche zu besorgen, dann orientierst du dich am besten an den Sicherungen, die am Eingang der Endstufe angebracht sind, plus ein paar Ampere reserve....

weil die Impulsaufnahme der Endstufe ein wenig höher sein kann, und auch damit du ggf. das Netzteilbrummen rausfiltern kannst, sollte auf jeden fall ein dicker Kondensator (powercap) dazuwischen geschaltet werden.

lg, Anna

Hallo Peppie,

Du müsstest aber wissen dass Watt immer Wirkleistung bedeutet. Die Phasenverschiebung bei einem Schaltnetzteil (Computer) ist bei weitem nicht so groß wie bei einem konventionellen Netzteil, weil die Energie im Magnetfeld nicht zurückgespeist wird, sondern sekundärseitig dem Verbrauccher zugeführt wird. Das macht einen Wirkungsgrad von über 90% möglich, was bei konventionellen Netzteilen unerreichbar ist!

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@Barney123

gleichrichter sind üüüüble kappazitve lasten. schlimmernoch wie motoren...

lg, Anna

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@Peppie85

Das ist einrseits richtig, aber die Phasenverschiebung, und damit der Blindstrom kommen daher, dass Energi in Kondensator und Spule zwischengespeichert werden, und dann zeitverzögert wieder ins Netz zurückgespeist wird.

Bei Schaltnetzteilen wird diese Energie auch in Kondensatoren und Spulen zwischengespeichert, aber dann gezielt an den verbraucher abgeführt, so dass die Blindströme vielleicht nich ganz null sind, aber doch sehr gering!

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@Barney123

guck dir mal effektivspannung und strom in verbindung mit der wirkleistung gerade im teillastbereich an..

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@Peppie85

Schaun Dir mal einen Schaltplan von einem Schaltnetzteil an. In Reieh zu einem Trafo sitzt ein Schalttransistor. Der schaltet den Strom für sehr kurze Zeit ein, damit wird dann im Trafo ein Magnetfeld aufgebaut. Über die Sekundärseite wird über eine Diode damit ein Kondensator geladen, und so die Sekundärspannung aufgebaut, die dann über den Verbraucher abfliest. Ist die Spannung weit genug abgesunken, wird der Transistor wieder durchgesteuert und der Vorgang beginnt von Neuem. Wechselt die Halbwelle von + nach - wird ein zweiter Transistor durchgeschaltet, der an einer zweiten Spule des Trafos hängt. Aufgrund des Wicklungssines wird das Magnetfeld in genau die gleiche Richtung aufgebaut wie bei der anderen Halbwelle. Das Ganze passiert mit ca 100 kHz.

Was ich damit sagen will? Die meisten Messgeräte zeigen da nur noch Mist: 100 kHz, keine Sinusförmige Belastung, sondern mit 100 kHz zerstückelte Sinuswelle. Das Funktionsprinzip habe ich oben erklärt. Wo bleibt da der Blindstrom? Der Trafo wird nicht mal bis zur Sättigungsgrenze aufgeladen! Eine ummagnetisierung findet nicht statt. Deshalb sind die Biester ja so effizient bis über 90%. Wenn am Eingang ne Drossel sitzt, die die Oberwellen heruasfiltert, kann man ja noch n Kondensator zur Kompensation einschalten (sollte eigentlich automatisch gemacht werden!

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Ohne sonstiges garkein.

Vergiß die bisherigen Antworten.
Deiner zuvor gestellten Frage nach geht es um eine 1000W Endstufe.
Also keine Netzspannung.

Womit die Frage hinzukommt: An welcher Stelle der anordnung? Am Lautsprecher? am Eingang der Endstufe? Am Eingang des Netzteils?

Man darf nicht vergessen, dass die 1000 W dann höchstens am Lautsprecher auftreten, wegen des Wirkungsgrades sind die Leistungen davor größer. Die Spannungen verschie3den!

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Google nach dem "Ohmschen Gesetz" Ohne Angabe der Spannung kann man die Stromstärke nicht errechnen

In Europa beträgt die Netzspannung 230V

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@wollyuno

Das weiß ich, man rechnet in der Schule aber nicht mit 253 Volt sondern mit 230

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@Descartes95

dann soll er in seiner frage die 230volt schreiben und kann es gleich selbst ausrechnen

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@wollyuno

Wenn er überhaupt ein wenig wissen in Elektrotechnik hätte, hätte er diese Frage gar nicht gestellt.

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So ziemlich genau zwischen 0 und unendlich, das hängt nämlich von der zugrunde gelegten Spannung ab, wenn ich von P=U x I ausgehe.

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