100 wörter aufsatz über usa waffen industrie

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2 Antworten

Dir ist klar, dass du mit dieser Frage einen Kampf um deine Seele verursacht hast?

Bei dem Thema gehen die Meinungen sehr sehr weit auseinander und und die Fronten sind sich nicht gerade wohlgesonnen....

Ich würde das Thema in der Basis so aufrollen: Die Regierung kann an sich sehr wenig machen, da Waffenverbote bisher noch nie ans Ziel geführt haben (nämlich Verbrechen zu senken), einzelne Ämter und Schulen hingegen schon. Diese können Wachmänner einstellen bzw. an Unis Studenten und Professoren mit einer Lizenz erlauben eine Waffe zu tragen. (Amokläufe haben noch nie an einem Ort stattgefunden in dem Waffen getragen werden durften, und die ,die an diesen Orten stattfanden, waren keine, da der Täter meistens sehr schnell erschossen wurde). Das einzige was die Regierung strenger regulieren kann ist die Verschreibung von Psychopharmaka, da sämtliche Amokschützen in den letzten 20 Jahren ausnahmslos (ich hab das sogar mal geprüft, hab aber keine einzelne Quelle dazu) diese Substanzen genommen haben oder auf Entzug von diesen Substanzen waren. Die Schüler können an sich nichts machen, außer an den Unis, wie gesagt. Dazu kann man auch Diskutieren ob man den Lehrern offen lässt eine Waffe zu tragen, aber das ist auch unter Waffenbesitzern umstritten.

Falls du meinen Vorschlag benutzt sei dir Gewiss, dass es zu einer Debatte kommt. Ich poste noch 2 links mit Infos und dann lehn ich mich zurück und hol mir Popcorn, die Debatte hier wird noch unterhaltsam...^^

http://endoftheamericandream.com/archives/18-little-known-gun-facts-that-prove-that-guns-make-us-safer

FloTheBrain 23.09.2013, 08:49

Es ist auch bekann, dass in den USA für "verhaltensauffällige Kinder" sofort Medikamente verschrieben werden, obwohl etwas weniger Zucker und mehr Bewegung in der Natur und damit weniger TV und Videospiele die eigentlich sinnvolle Therapie gegen Konzentrationsschwäche darstellen. Mit Videospiele und TV meine ich nicht die Inhalte, es geht um die Dauerberieselung der realitätsfremden Wirklichkeiten.

Es ist eine Nebenwirkung, dass Kinder die solche Psychopharmaka nehmen Gwaltphantasien bekommen und auch gewalttätig werden. Auch bei einigen Erwachsenen ist das der Fall. Verwandte haben von diesen veränderten Persönlichkeiten schon vielfach berichtet. Diese Täter bringen auch oft nur eine Person um, sodass dies nicht die Medien erreicht und berichtet wird. Die tatsächliche Anzahl von Morden unter Psychopharmakaeinfluss ist daher vielfach höher als man denkt.

Die Waffenindustrie und die Politik kann in Bezug auf Waffen nichts tun. Statistiken zeigen außerdem, dass der Anteil an legalen Waffen in einem Staat nichts mit der Gewaltrate zu tun hat. In New York ist die Kriminalität extrem hoch und die Mordrate mehr als 12 mal höher als in Deutschland. Im Nachbarstaat Vermont ist die Mordrate niedriger als in Deutschland, obwohl es dort mehr als drei mal so viele legale Waffen wie in New York gibt (pro Einwohner). Auch ist es in Vermont ohne Lizenz möglich eine Waffe auf der Straße zu tragen, nicht so in New York.

In England wurden 1998 alle Pistolen und Revolver verboten und eingesammelt. Und was ist passiert? Die Schusswaffenmordrate ist drastisch gestiegen, nach dem Verbot!

Einfach weil man mit Verboten nur gesetzestreue Bürger erreicht. Kriminelle halten sich nicht an Verbote, nur ihre potentiellen Opfer werden mit Waffenverboten entwaffnet und die Kriminellen können darauf hin tun und lassen was sie wollen.

Aber deine Lehrer wollen hören, dass du was gegen Waffen schreibst. Dann bekommst du auch eine gute Note. Schreibst du die Wahrheit, dann musst du dich besser auskennen als deine Lehrer und Argumente bringen gegen die sie nichts sagen können....

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earnest 23.09.2013, 10:56
@FloTheBrain

Ach Flo, mit der "Wahrheit" ist es so eine Sache ...

Mein Tipp: Man sollte die eigene Wahrheit nicht mit der Wahrheit gleichsetzen.
Die Wahrheit herauszufinden, ist - wie man an Deinem Beitrag sieht - keine so ganz einfache Sache.

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FloTheBrain 23.09.2013, 13:09
@earnest

Ich habe lediglich Fakten wieder gegeben. Wie man diese "Wahrheit" interpretiert bleibt jedem selbst überlassen.

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earnest 23.09.2013, 14:12
@FloTheBrain

Was Deinen letzten Satz betrifft, sind wir uns völlig einig, Flo.
Auch über die Notwendigkeit der Anführungszeichen dort.

Jetzt müßte man nur noch klären, ob zum Beispiel in folgendem Satz Fakten, stehen, oder ob es sich - wovon ich ausgehe - um eine reine Behauptung handelt (so vorsichtig möchte ich das jetzt mal ausdrücken).

"Die Waffenindustrie und die Politik kann in Bezug auf Waffen nichts tun."

Meine "Wahrheit" sieht dagegen so aus:

-Die Waffenindustrie kann. Sie will aber nicht.
-Die Politik (jedenfalls die Politik Obamas und der meisten Demokraten) will. Aber sie kann nicht.

Wie man diese verschiedenen "Wahrheiten" interpretiert, bleibt jedem selbst überlassen.

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Galgenvogel1993 23.09.2013, 14:24
@earnest

Earnest, wir liefern Fakten. Du bisher nichts außer Dampfplauderei und andeutungen. Das lustigste ist in Debatten eigentlich immer, wenn man sie lange genug verfolgt, dass sich herausstellt, dass gewisse Teilnehmer gar nicht mehr die Kapazität haben sich mit der Wahrheit auseinanderzusetzen, da sie das was sie rüberbringen wollen, viel zu sehr mit ihrem Selbstbild verwoben haben, um es aufzugeben.

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earnest 24.09.2013, 09:34
@Galgenvogel1993

Ach Galgenvogel - wieder einmal nichts als Behauptungen und Unterstellungen. Es lohnt nicht, diesen Pudding an die Wand zu nageln.

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earnest 13.05.2016, 18:21

Die Regierung kann in der Tat sehr wenig machen, weil die übermächtige Waffenlobby jede Aktion zur besseren Waffenkontrolle verhindert.

Da kann sich ein Präsident wie z.B. Obama noch so sehr bemühen - NRA und Konsorten sind stärker.

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Fast alle Attentäter (ja absichtlich nicht "Amokläufer" geschrieben) waren in Behandlung oder haben Antidepressiva und ähnliches genommen. Psychische Probleme/Erkrankungen sind eigentlich immer der Auslöser für solche Taten, da müsste man anpacken und nicht wie hier in Deutschland mit Waffenbesitz, Computerspiele und sonstigem Mumpitz ablenken weil es ja soviel einfacher ist die Schuld auf leblose Objekte zu schieben.

earnest 22.09.2013, 16:45

Auch Deinen Beitrag könnte man als Ablenkungsstrategie betrachten.
Ablenkung von der Rolle, die die Waffenindustrie in den USA spielte und spielt.

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PatSich 22.09.2013, 19:00
@earnest

Welche Rolle spielt denn deiner Meinung nach die Waffenindustrie ?

Machst du deutsche Waffenhersteller dann etwa für die Attentate in Winnenden, Erfurt verantwortlich ?

oder Opel dafür das jedes Jahr tausende Menschen im Straßenverkehr sterben ?

oder Böker weil jedes Jahr hunderte Menschen erstochen werden ?

Was ist erst mit der Tabakindustrie ? Massenmörder ? ;-)

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PatSich 22.09.2013, 19:04
@PatSich

Es ist nun mal eine hier kaum berichtete Tatsache, das bei fast allen Shootings in den USA Psychopharmaka im Spiel waren.

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earnest 22.09.2013, 20:36
@PatSich

Ohne die Tätigkeit der von der Waffenindustrie gesponserten Waffenlobby wäre es in den USA auch für Psychopathen und psychisch Gestörte nicht ganz so einfach, zum Beispiel an Sturmgewehre zu kommen.

Aber es ist meine Erfahrung, PatSich, daß Diskussionen in dieser Frage nichts bringen. Wichtige Argumente sind ausgetauscht. Da kann man sich, wie Galgenvogel, zurücklehnen und am Popcorn mümmeln.

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PatSich 23.09.2013, 07:27
@earnest

Naja schon, aber auch in deinem ersten Satz blitzt viel Halbwissen durch, ich weiß unsere Medien schreiben so einen Quatsch, daher wird es kommen.

Psychisch nicht gesunde Menschen dürfen auch in den USA legal keine Waffen kaufen.

Eine halbautomatische Büchse ist kein "Sturmgewehr". Vollautomatische Waffen sind nur mit einer extra Genehmigung in einigen Staaten erlaubt. Dies auch nur aufgrund von Besitzstandswahrung, die Waffe muss vor 1984 hergestellt worden sein. Privatpersonen dürfen keine neuen vollautomatischen Waffen kaufen.

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earnest 23.09.2013, 08:48
@PatSich

Danke für deine Einschätzung meines Wissensstands.
Auch mit dieser Unterstellung belegst du, daß meine Einschätzung begründet ist:
Diskussionen dieser Art bringen nichts.

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PatSich 23.09.2013, 08:58
@earnest

Ich habe doch nur darauf hingewiesen, dass Psychopathen und psychisch Gestörte legal keine Waffen besitzen dürfen auch nicht in den USA das ist dort geltendes Recht.

Sturmgewehre dürfen grundsätzlich auch nicht von Privatpersonen besessen werden.

Wenn du deinen Post mit einem Satz startest in dem zwei Fehlinformationen sind, sollte man doch darauf hinweisen. Du hättest es auch googlen können.

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earnest 23.09.2013, 10:50
@PatSich

Kannst du lesen?
Weißt du, was "zum Beispiel" bedeutet? Verstehst du dann, was es heißt, wenn ich sage: "zum Beispiel Sturmgewehre"?
Das können dann auch zum Beispiel pump guns sein, usw. usw.

Und daß es bei den Amokschützen nicht nur um das legale Beschaffen von Waffen geht, dürfte auch klar sein. Daß Psychopathen keine Waffen besitzen dürfen, ist ziemlich irrelevant. Der faktische Besitz ist entscheidend.

Ebenso ist klar, daß sich Amokschützen nicht so leicht auf illegale Weise Waffen besorgen könnten, wenn nicht jeder U.S.-Bürger, statistisch gesehen, über eine Waffe verfügte - egal welcher Herkunft.

Und klar ist, daß es ohne die von der Waffenindustrie gesponserte mächtige Waffenlobby in den USA nicht so leicht wäre, legal an Waffen heranzukommen.

Mein abschließender Tipp an dich: Lerne genaues Lesen, bevor du hier mehrfach Unterstellungen fabrizierst.

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Galgenvogel1993 23.09.2013, 14:14
@earnest

Ok earnest, Popcorn ist aus...

Die "Waffenlobby", die du so gerne aufs Korn nimmst, besteht fast vollständig aus Waffenbesitzern, also aus Privatpersonen, nicht aus der Waffenindustrie. Die Waffenindustrie, die Waffen für Zivilisten verkauft hat einen sehr geringen Einfluss auf die Politik (wie die Obama-Legislaturperiode ja bewiesen hat), die Zerschlagung sämtlicher Waffengesetz bemühungen geht auf das Konto privater Waffenbesitzer. Dazu, haben die mit dem Fakt, dass man dort Waffen leicht erwerben kann gar nichts zu tun, das ist deren Verfassung, die das Garantiert.

Und wenn es irrelevant ist, dass Psychos keine Waffen besitzen dürfen (aber sie trotzdem rankommen) ist ein weiteres Verbot wohl genauso irrelevant, da sich auch alle anderen nicht an Regeln halten können (was durch die Zahllosen illegalen Waffen ja bewiesen ist, auch durch die hier in Europa, siehe Marseille)

Damit kann man dann zu folgendem Schluss kommen (muss man, wenn man Logikfähig ist): Psychopaten und Verbrecher lassen sich bereits jetzt nicht durch Gesetze abhalten das Gesetz zu brechen. Wie lassen sie sich dann durch mehr Gesetze abhalten? Gar nicht. Das einzige, was man tun kann, ist sich selbst zu schützen (siehe mein Beitrag). Und das konnte bisher kein Opfer von einem dieser Attentate, da diese alle entwaffnet waren um Anschläge wie diese zu verhindern. Aber was anderes: Wir haben uns schonmal dieselben Sachen um die Ohren gehauen. Ich habe immer Fakten geliefert, du nie mehr als anschuldigungen. Du konntest auch bisher nichts wiederlegen, du wiederholst nur gebetsmühlenartig Argumente die längst wiederlegt worden sind. Deshalb: Was willst du eigentlich bewirken? Denkst du echt du könntest irgendwem mit diesem Stuss überzeugen? Oder bist du nur ein großer Troll?

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PatSich 23.09.2013, 16:24
@earnest

Kannst du lesen? Weißt du, was "zum Beispiel" bedeutet? Verstehst du dann, was es heißt, wenn ich sage: "zum Beispiel Sturmgewehre"? Das können dann auch zum Beispiel pump guns sein, usw. usw.

Gut, wenn du mit dem Begriff Sturmgewehr auch alle anderen Flinten und Büchsen meinst ok. Es ist nur auffällig, dass du ausgerechnet die seltenste Waffenart als Beispiel auswählst mit denen in den USA Menschen erschossen werden.

Daß Psychopathen keine Waffen besitzen dürfen, ist ziemlich irrelevant. Der faktische Besitz ist entscheidend.

Was wäre denn die Alternative ? Alle Schusswaffen verbieten ? Damit wären dann nurnoch illegale Schusswaffen in den Händen von Verbrechern. Pro Jahr werden in den USA ca. 2,5 millionen mal Schusswaffen von Privatpersonen in self defense eingesetzt. Verbrechen werden in den USA mit über 90% illegalen Schusswaffen verübt.

Ebenso ist klar, daß sich Amokschützen nicht so leicht auf illegale Weise Waffen besorgen könnten, wenn nicht jeder U.S.-Bürger, statistisch gesehen, über eine Waffe verfügte - egal welcher Herkunft

Daran ist nichts klar, zumindest kommen alle Studien vom FBI, der National Academy of Sciences, Harvard Universität und dutzenden anderen unabhängigen Organisationen zu diesem Thema zu dem Schluss das zwischen legalen Schusswaffen und Mordraten/Attentate eben kein Zusammenhang besteht.

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earnest 24.09.2013, 09:25
@Galgenvogel1993

Ich spendier dir lieber mal eine neue Riesentüte Popcorn.
Dann mußt du dich nicht so erregen.

Merke: Wem keine Argumene mehr einfallen, der wird gern ausfällig.
So auch hier.

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earnest 24.09.2013, 09:31
@PatSich

Nun zum dritten und letzten Mal: Es geht hier nicht nur um die legal erworbenen Schußwaffen. Es geht darum, wie leicht oder wie schwer Psychopathen an Waffen kommen, egal ob legal oder illegal.

Ich nehme erfreut zur Kenntnis, daß Du nun, anders als Galgenvogel, zu einem sachlichen Diskussionsstil zurückgefunden hast.

Aber ich denke, die Argumente sind ausgetauscht ...

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