1 Woche bodenarbeit/ Vertrauensübungen, aber wie?

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Join up und dergleich würde ich an deiner Stelle lieber lassen. So einfach ist das Ganze nämlich nicht und man kann da Einiges falsch machen. wenn du das lernen willst, dann such dir jemanden, der das sehr gut beherrscht und dir erkläre kann, worauf du achten musst.

"Vertrauensübungen" und "Bodenarbeit" sind sehr weit gefasst Begriffe und schließen viele verschiedene Übungen mit ein. Was genau willst du denn erreichen? Geht es dir darum, dass du möchtest, dass du und der Kleine euer Vertrauensverhältnis verbessert (ihr werdet sicher schon eins haben wenn ihr bereits so lange miteinander arbeitet)? Möchtest du Dominanzübungen machen (wobei ich wohl kurz erwähnen muss, dass auch Dominazübungen sich positiv auf das Vertrauensverhätlnis auswirken)? Oder willst du einfach ein paar gymanstizierende Übungen vom Boden aus machen? Willst du ihn vom Boden aus wirklich bewegen, also auch Ausdauer verbessern und müde machen (wobei auch Kopfarbeit Pferde müde macht)? Oder gibt es bestimmte Probleme und Ängste, an denen du mit ihm arbeiten möchtest? Erst wenn du dir darüber klar wirst, was du eigentlich erreichen möchtest, könnte ich dir sagen, welche Übungen empfehlenswert sind.

Allerdings muss ich auch sagen, dass eine Woche sehr wenig Zeit ist um wirklich etwas zu erreichen. Zu wenig.

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ich bin mir bewusst, das ich ihn einer Woche kein Pferd umkrempeln kann. Aber ich möchte einfach eine aktive Woche starten. Dominanzprobleme habe ich keine, hatte ich eigentlich auch noch nie. Ich würde ihn einfach gern sinnvoll beschäftigen, dies vom Boden aus. Ein paar Aufgaben, bei denen er sich selbst etwas erschließt, sich geistihg un körperlich betätigen muss, wären echt toll.

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@LeikniersLady

Okay, dann würde ich vorschlagen, dass ihr es mal mit zirzenischen Lektionen und einigen Trailaufgaben versucht.

Zirzensische Lektionen wie Verbeugung, Kompliment, spanischer Schritt und auf Podest steigen fordern geistig als auch körperlich. Am besten du fängst da klein an, z.B. mit Huf heben auf Gerten-Antippen. Das machst du so, dass du anfängst die Vorderbeine mit der Gerte zu berühren. Wenn er da noch nicht reagiert, fängst du an, das Bein in Intervallen anzutippen (wichtig hierbei: die Intervalle variieren, ansonsten "stumpft er ab" und nimmt das Antippen gar nicht mehr war). Hebt er irgendwann das Bein um dem Antippen zu entgehen, und wenn es nur eine Sekunde ist, hörst du sofort auf und belohnst ihn, am besten mit einem ganz tollen Leckerchen.

Für alles weitere hier einfach mal eine Link. Bin zu faul alles aufzuchreiben ;-)

Ansonsten kann man auch ganz toll einige Trailaufgaben an der Hand machen. Durch Stangen-L (auch rückwärts). Seitwärts über Stangen. Lapyrinthe aus Stangen, an bestimmte Punkten halten, oder auch mal bestimmte Abschnitte im Trab, durch Flatterband laufen etc.

Oder bau doch auch mal ungewohnte Elemente mit ein: Luftballons, Bälle, Regenschirme, Flatterbänder, Gummienten... Vielleicht auch, als ablenkendes Element, ein Hund mit seinem Herrchen das plötzlich mitten irgendwo an einem Hindernis steht (natürlich nur mit einem gut erzogenen Hund, der Pferden gegenüber nicht aggressiv reagiert).

Gibt bestimmt noch mehr, was man machen kann, aber mehr fällt mir gerade nicht ein. Ich schireb noch einmal, falls mir noch was einfällt.

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@wiegesagt

Wow danke :D

Das sind garantiert genug Inspirationen für die nächsten Tage :D

ich werd auch meinen Hund mal mitnehmen, er hört nahezu perfekt.

Dankeschön!

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mach doch monty roberts methode, geh in ein rondell und scheuche das pferd, stell dich mit dem rücken hin , das pferd soll zu dir kommen und dir auch hinterherlaufn, bedeutet du bist die respektsperson, er steht unter dir is ne super übung, hilft gut bei pferden.

das soang üben bis er dir hinterherläuft gute vertrauensübung,

lauf mit ihn über planen, wenn er dir vertraut tut ers, lege ihn ne pane übern rücken und alles, er soll merken, er kann dir vertraun

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Also du hast nicht wirklich verstanden wie das Join up funktioniert. So einfach wie du beschreibst, von wegen ein bisschen rumscheuchen und dann kommt das Pferd funktionert, das mal so gar nicht. Dabei gibt es bei der Körpersprache (sowohl von Pferd als auch von Mensch) so viel zu beachten, dass man sich das von einem Profi zeigen lassen sollte.

Vor allem ist das keine Übung, die "gut bei Pferden hilft". Ja, bei was denn? Was bwirkt das Join up denn? Und warum und wie funktioniert es denn? Welche Elemente dinf grundlegend für ein Join-up? Wer das nicht verstanden hat, sollte das lieber lassen.

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Hallo,

bitte lass das Join Up auf jeden Fall sein, es ist weder natürlich noch gewaltfrei!!!

Warum ich so denke, kannst du hier nachlesen (ist ein von mir verfasster Text, indem ich meine Gedanken zum Join Up und zum Dually Halfter aufgeschrieben habe):

http://nhs-littlecookie.jimdo.com/querbeet/wer-fl%C3%BCstert-der-l%C3%BCgt/

Mal ganz abgesehen vom Join Up selbst - hast du schonmal vom Buckstopper gehört? Das ist eine ganz miese Konstruktion, die das Pferd im Maul verletzt, sobald es anfängt zu buckeln. MR redet das schön und erzählt diesbezüglich einfach völligen Schwachsinn (Video und meine Meinung dazu kannst du im Text darunter nachlesen "... und sollte eine meterlange Nase kriegen").

Willst du die Methodik eines Menschen, der daneben noch so arbeitet, wirklich übernehmen?

Das Join Up ist schlicht eine sehr brutale Methodik, um ein Pferd zu brechen.

Mit Vertrauen hat das nichts zu tun!

Um eine Beziehung aufzubauen, die auf Respekt und Vertrauen besteht und in der du das ranghöhere Wesen bist, kann man super durch das Konzept von Pat Parelli erreichen.

Der Grundstein für dieses Konzept sind die sogenannten 7 Spiele. Das sind Bewegungsmuster, wie sie Pferde auch unterienander nutzen, um herauszufinden, wer fähiger ist, als Leittier zu fungieren.

Wenn man weiß, was die 7 Spiele sind, kann man sie, auch ohne große Erfahrung, bei der Interaktion einer Herde erkennen. Es ist also sehr leicht nachzuweisen, dass diese 7 Spiele für das Pferd etwas völlig natürliches sind.

In einer Woche kann man mit den 7 Spielen viel erreichen. Allerdings braucht es dafür einiges an Erfahrung und Wissen. Um das zu bekommen, brauchst du einen guten Lehrer! Jetzt einfach mal drauflos zu spielen, halte ich für fatal. Das Pferd ist sehr gut darin, diese Spiele zu spielen, weil das genetisch fixiert ist. Grade, wenn sie artgerecht gehalten werden und evt. sogar noch eine ranghohe Position in der Herde haben, wirst du Schwierigkeiten haben, die Spiele zu gewinnen. Je öfter du verlierst, desto fester wird eure Beziehung, allerdings auf die falsche Art und Weise.

Deshalb rate ich dir, das Pferd während deines Urlaubs so zu reiten, wie du denkst, dass es am pferdegerechtesten ist (und auch mal spazieren oder grasen zu gehen, oder einfach "undemanding time" zu verbringen, Zeit, in der ihr einfach mal nichts tut - klingt absurd, stärkt die Beziehung aber enorm), und dir währenddessen über Natural Horsemanship schlau zu machen (so heißt die Art und Weise, mit Pferden umzugehen und zu kommunizieren, wie sie es auch in der Herde tun und dadurch eine vertrauensvolle und sichere Beziehung aufzubauen) und dich nach Lehrern umzusehen. Horsemanship ist eine tolle Sache und hat schon viele Reiter- und Pferdeleben positiv beeinflusst, weil es dir völlig neue Wege freigibt.

Bei Fragen dazu und auf der Suche nach Lehrern helfe ich dir gerne!

Viele weihnachtliche Grüße ebenfalls!

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Meiner Meinung hängt das davon ab, was man unter Gewalt versteht. Wenn man jeder Form von Druck und Fordern als Gewalt einstuft, dann ist ein Join-up auch eine Form von Gewalt, ja. Ich bin der Meinung, dass ein Pferd am besten versteht, wenn man die "Sprache" der Pferde verwendet. Der Umgang und die Kommuniktion von Pferden untereinander ist mitnichten immer gewaltfrei. Ranghöhere Pferde stecken klar und unmissverständlich Grenzen ab. Das Join-up beruht auf einer Beobachtung von Roberts: Eine ranghohe Stute zeigte einem rangniederen, jüngeren Tier seine Grenze auf, indem sie dieses von der Herde scheuchte und erst wieder zu ihr einlud, als es kommunizierte, dass es bereit war, den Rang der Stute zu akzeptieren. Roberts imitierte das Verhalten der Stute und kommunizierte den Pferden auf diese Weise, dass er als ranghohes Pferd einzustufen war, das dem anderen eine sichere Herde bieten konnte. Ob das nun Gewalt ist, mag jeder für sich selber entscheiden.

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@wiegesagt

Ich habe deinen Artikel übrigens jetzt gelesen. Du beanstandest vor allem die Arbeit im Round Pen, wenn ich das richtig verstanden habe. Ich perösnlich habe die Erfahrung gemacht, dass ein Join-up auch ohne Roun-Pen funktioniert. Ich habe es immer auf der Weide oder in der Halle gemacht, wo das Pferd immer die Möglichkeit gehabt hätte, weeeeiit weg zu laufen. Machte es aber nicht. Es blieb, freiwillig, in meiner Nähe und ließ mit sich arbeiten bis das Join-up gelang. Was ist so falsch daran, dem Pferd per Körpersprache zu vermitteln: "Geh weg." und später auch ein "du darfst kommen" und schließlich ein "folge mir"? Wären sie nicht bereit gewesen zu kommunizieren, hätten sie diese Kommunikation ja verweigern können, indem sie sich per Flucht entziehen. Bitte nicht als Angriff verstehen, ich finde das gerade richtig interessant und bin immer bereit Neues zu erfahren.

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@wiegesagt

Hast du meinen verlinkten Text dazu gelesen?

Anscheinend nicht, wenn doch, hättest du das jetzt sicherlich nicht so gepostet. ;)

Nein, natürlich sehe ich jegliche Form von Druck nicht als Gewalt. Das wäre ja unsinnig, Pferde kommunizieren untereinander nur über physischen oder rhythmischen Druck, wenn ich da irgendwie mit einem Pferd in Interaktion treten wollen würde ohne Druck, wäre das schlicht nicht möglich. In der Pferdekommunikation ist alles eine Form von Druck.

Allerdings ist das Join Up nichts, was so in der Pferdeherde passiert. Das, was man in den ganzen MR-Dokumentationen immer sieht, um das Join Up zu begründen, ist meiner Meinung und der Meinung vieler anderer Pferdemenschen nach als etwas völlig anderes einzuschätzen. Zumal man ganz nüchtern sagen kann, dass sich die Pferde nicht zu zweit in einen Roundpen einsperren. Ohne Roundpen würde das Join Up aber nicht funktionieren, was wieder mal zeigt, dass es unnatürlich ist.

Und weil das Join Up nicht natürlich ist und noch dazu einen enormen Stress für das Pferd bedeutet, der eindeutig vermeidbar wäre, bezeichne ich es als nicht gewaltfrei. Gewalt hat eben viele Gesichter!

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@little0cookie

Monty Roberts Vater war schon ein Tierquäler und sein Sohn hat die Tierquälerei nett verpackt, nennt es Join up und ist damit Millonär geworden.

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@little0cookie

Hm, da muss ich jetzt erst einmal eine Weile drüber nachdenken, wahrscheinlich schriebe ich später dann noch was richtig Überlegtes, damit ich nicht ganz dumm da stehe ;-)

Nein, natürlich sehe ich jegliche Form von Druck nicht als Gewalt. Das wäre ja unsinnig, Pferde kommunizieren untereinander nur über physischen oder rhythmischen Druck, wenn ich da irgendwie mit einem Pferd in Interaktion treten wollen würde ohne Druck, wäre das schlicht nicht möglich. In der Pferdekommunikation ist alles eine Form von Druck.

das verstehe ich und da sind wir, denke ich, einer Meinung.

Allerdings ist das Join Up nichts, was so in der Pferdeherde passiert.

Ich habe ja das Buch von Roberts gelesen und das hier im Gedächtnis behalten:

Das Join-up beruht auf einer Beobachtung von Roberts: Eine ranghohe Stute zeigte einem rangniederen, jüngeren Tier seine Grenze auf, indem sie dieses von der Herde scheuchte und erst wieder zu ihr einlud, als es kommunizierte, dass es bereit war, den Rang der Stute zu akzeptieren. Roberts imitierte das Verhalten der Stute und kommunizierte den Pferden auf diese Weise, dass er als ranghohes Pferd einzustufen war, das dem anderen eine sichere Herde bieten konnte.

Das widerspricht sich doch, oder? Oder habe ich da was falsch verstanden?

Das, was man in den ganzen MR-Dokumentationen immer sieht, um das Join Up zu begründen, ist meiner Meinung und der Meinung vieler anderer Pferdemenschen nach als etwas völlig anderes einzuschätzen. Zumal man ganz nüchtern sagen kann, dass sich die Pferde nicht zu zweit in einen Roundpen einsperren.

signed

Ohne Roundpen würde das Join Up aber nicht funktionieren, was wieder mal zeigt, dass es unnatürlich ist.

Hier will ich nur schnell was aus meinem vorherigen Post zitieren:

Ich persönlich habe die Erfahrung gemacht, dass ein Join-up auch ohne Roun-Pen funktioniert. Ich habe es immer auf der Weide oder in der Halle gemacht, wo das Pferd immer die Möglichkeit gehabt hätte, weeeeiit weg zu laufen. Machte es aber nicht. Es blieb, freiwillig, in meiner Nähe und ließ mit sich arbeiten bis das Join-up gelang.

Gut, dabei muss ich zugeben, dass ich das immer mit Pfeden gemacht habe, die nicht komplett "roh" waren, das heißt sie kannten Menschen, ließen sich von diesen auch anfassen und beherrschten zumindest das Fohlen-ABC. Keines der Pferde hatte schlechte Erfahrungen mit Menschen gemacht.

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@wiegesagt

Ah okay, war grade am Schreiben, als du den zweiten Kommentar gepostet hast.

Gleich mal vorweg: Ich sehe das nicht als Angriff, ich empfinde es ebenso wie du als sehr interessant und auch vor allem wichtig, sich über sowas auszutauschen und seinen Horizont zu erweitern.

Hmm, nee. Ich beanstande durchaus nicht nur die Kulisse, das wird aber im Text auch ganz gut deutlich, wie ich finde.. ;)

Das, was du beschreibst, das Wegschicken und wieder einladen, ist keinesfalls generell zu verurteilen, ich nutze das in meiner Arbeit auch oft, um dem Pferd das bei mir sein schmackhaft zu machen.

Allerdings hat das Pferd bei mir, wie bei dir, viel Platz zum Flüchten und darf das auch immer auf gerader Linie tun, was den Stressfaktor schonmal enorm minimiert. Erstmal kommt das Pferd überhaupt mal von mir weg, was im Roundpen nicht der Fall ist (egal, wie lange das Pferd rennt, der Abstand zum Wesen in der Mitte wird nicht geringer). Und dann kann es das auch auf einer graden Linie tun. Pferde flüchten nu auf graden Linien, alles andere wäre unsinnig. Das ist genetisch fixiert, wird ihnen diese Handlung unterbunden, haben sie sehr schnell Stress, weil das Gehirn nicht mit solch einer Situation umzugehen weiß.

Das eingezäunte Areal ist nie völlig blickdicht, das Pferd bekommt noch alles mit.

Vorher habe ich ihm durch die Arbeit am Seil eine Geste beigebracht, auf die es zu mir kommen soll. Diese wende ich dann auch bei der Arbeit ohne Seil an. Kommt das Pferd, alles paletti. Kommt es nicht, oder kommt nur halb und wendet dann wieder ab oder geht vielleicht sogar ganz weg, ändere ich meine Körperhaltung und nehme seine Idee an und bitte das Pferd, doch noch ein bisschen weiter und schneller zu laufen, wenn es denn grade unbedingt laufen will.

Nach kurzer Zeit (!!!, nicht nach 10 Minuten heftigen Treibens) biete ich ihm dann doch mal wieder an, zu mir zu kommen. Je nach Reaktion passiert dann das gleiche von vorne. Es wird auch nie gleich in vollem Galopp weggeschickt, sondern vielleicht nur in einem schnelleren Schritt oder lockerem Trab.

Beim kleinsten Erfolg, ist dann aber auch gut und es folgt eine lange, lange Pause.

Das ist im Gunde genommen einfache Konditionierung "Willst du weg von mir: Darfste, aber musste arbeiten! Bist du bei mir, kriegste Comfort!".

Dieses Prinzip der umgekehrten Psychologie (das aufnehmen, was das Pferd anbietet und ein bisschen extremer weiterführen, sodass das Pferd im Endeffekt mehr machen muss, als es vorhatte, sodass es sehr bald auf die Idee kommt, unseren Vorschlag doch mal auszuprobieren) kann man auch in vielen anderen Situationen nutzen.

Der Unterschied zum Join Up besteht einfach in der Intensität, der Ausführung und der Dauer. Roberts treibt von Anfang an mit sehr heftigen Gesten und lässt mit denen auch nicht nach, wenn das Pferd tut, was es soll, nämlich laufen.

Das ist auch wieder sehr unnatürlich und stresst das Pferd. Pferde handeln immer so, dass sie schnellstmöglich Comfort bekommen. Pferd 1 übt auf Pferd 2 Druck aus. Pferd 2 weicht also schnellstmöglich, um wieder Comfort zu bekommen. Pferd 1 lässt aber auch so schnell wie möglich mit dem Druck nach, weil es ja völlig uncomfortabel wäre, den Druck länger aufrecht zu erhalten als nötig.

Diese ganzen Faktoren, die Kulisse, die Intensität, die Dauer und die Ausführung führen dazu, dass das Pferdehirn quasi kollidiert und sich "ergibt". Das ist übrigens auch der Grund dafür, dass Roberts direkt nach dem Join Up alles mit dem Pferd machen kann: es befindet sich in einer völligen Schockstarre.

Also, nach dem, was du beschrieben hast, lässt sich schließen, dass du das Join Up im Grunde genommen "fasch" angewandt hast. Was ich aber kritisiere, ist das Join Up, wie MR es parktiziert und publiziert. Deine Version scheint ja schon was ganz anderes zu sein - etwas, was Pferde auch WIRKLICH so in der Herde machen.

Grüße

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@wiegesagt

Haha, ok, mach das :) Sehr gute Taktik übrigens!

Oder habe ich da was falsch verstanden?

Jup, hast du, glaub ich ;-) Aaaalso: es gibt ja ganz viele TV Dokumentationen über MR. Da werden auch immer viele Szene gezeigt, in denen Pferde sich gegenseitig joinen sollen. Erstens sind diese Szenen aber viel zu kurz, um wirklich sicher sagen zu können, was die Pferde da grade machen. Das wichtige liegt vor allem im Detail, und das ist ausm Hubschrauber nicht wirklich gut einzufangen, finde ich.

Und zweitens ist das bisschen, was man da sieht, oft nicht gleichzusetzen mit dem, was MR da im Roundpen tut. Beispielsweise gibts einen Filmausschnitt, in dem wartet die Stute, die das andere Pferd grade wegschickt, nicht erst, bis es Zeichen von völligen Stress und Verwirrung sendet, sondern lässt es selbst nach einigen Metern in Ruhe und lässt das Pferd dann wieder zur Herde.

Das Pferd kann gradlinieg flüchten, die Stute treibt nicht minutenlang in extremer Intensität etc.

Das, was man in diesen Filmausschnitten sieht, kann man einfach nicht als Begründung für Join Up verwenden, weil es etwas völlig anderes ist.

> Ohne Roundpen würde das Join Up aber nicht funktionieren, was wieder mal zeigt, dass es unnatürlich ist.

Hier will ich nur schnell was aus meinem vorherigen Post zitieren:

(...)

Hmm, klar hat das, was du gemacht hast, funktioniert, aber das würde ich auch nicht als Join Up bezeichnen, wie schon gesagt ;)

Also, nach dem, was du beschrieben hast, lässt sich schließen, dass du das Join Up im Grunde genommen "fasch" angewandt hast. Was ich aber kritisiere, ist das Join Up, wie MR es parktiziert und publiziert. Deine Version scheint ja schon was ganz anderes zu sein - etwas, was Pferde auch WIRKLICH so in der Herde machen.

Das Join Up, so wie MR es betreibt, würde ohne diese speziellen, extrem isolierenden Roundpens nicht funktionieren.

Grüße

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@little0cookie

*Hier will ich nur schnell was aus meinem vorherigen Post zitieren:

(...)*

gehört auch noch zum Zitat!

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@little0cookie

Ich denke mittlerweile verstehe ich, was du meinst und wie du arbeitest. Das Witzige ist, dass wir, denke ich zumindest, ohne es zu wissen, recht ähnlich arbeiten.

Ichhabe vor einigen Jahren das Buch von Roberts gelesen und dazwischen immer wieder mit verschiedenen Pferde-Menschen zu tun gehabt, aus deren "Lehren" ich immer wieder etwas rausgepickt habe und woraus sich im Lauf der Zeit irgendwie ein "Bild" ergab.

Dass ich meinen Pferden, oder zumindest denen, mit denen ich gearbeitet habe, immer viel Platz zum Flüchten ließ, gehschah allerdings unbewusst, das muss ich zugeben. Ich hatte eine Halle zur Verfügung, also nutzte ich sie. Später hatte ich auch ein RoundPen zur Verfügung, stellte dann aber fest, dass die meisten Pferde dort angespannter waren und es eigentlich keinen großen Unterschied machte, ob ich es nun i der halle machte oder im Round-Pen. Allerdings hatte ich mit allen Pferde bevor ich ins Round-Pen ging, davor schon in der Halle gearbeitet. Das heißt sie "wussten" da schon ungefähr, was auf sie zukam und was ich ihnen "sagen" wollte.

Auf gerader Linie flüchten... Hmm, das mag stimmen. Wenn ich jetzt so drüber nachdenke, haben das alle anfangs gemacht. Allerdings habe ich nie so viel Druck gemacht, dass die Pferde panisch in die nächtse Ecke gerannt sind. Meistens liefen sie ruhig weg, guckten wieder zu mir, wenn sie das nicht taten, machte ich wieder auf mich aufmerksam. Dann sahen sie, "die ist ja noch da" und meistens fingen sie dann an mit mir zu kommunizieren so nach dem Motto "was macht die da und was will die eigentlich?" Oft fingen sie dann schon an mich zu umkreisen.

Ich habe sie immer ruhig, nie hektisch weggetrieben (meistens hat es ausgereicht ihnen einfach die Front zu zeigen und sie fest anzuschauen, manchmal habe ich etwas mit dem Strick gewedelt), zumindest so lange wie sie nicht irgendwie Unwillen gezeigt haben, Kopf geschüttelt, Anzeichen von Ausschlagen, davonrasen etc. "Du willst weg, findest das doof? Gut, mach, wehr dich, aber das wird dir keinen Spaß machen." Dann mussten sie eben etwas mehr laufen, eine Gangart höher oder einfach etwas schneller. Gaben sie dann nach, nahmen den Kopf herunter oder gaben sonst Anzeichen, dass sie nachgeben, gab auch ich nach und nahm den Druck weg und ließ sie langsamer werden oder wieder eine Gangart runter. "Siehste, ist doch so viel toller." Während des ganzen Vorgangs kamen sie dabei meistens immer näher an mich ran.

Meinte ich, dass es gut war, weil das Pferd aufmerksam auf mich achtete, kommunizierte und keine Anzeichen von Unwillen zeigte, lud sich sie ein, indem ich ihnen die Schulter zudrehte.

Ob das nun wirklich dem entspricht, was du meinst, weiß ich nicht. Ich kann jetzt auch nicht mehr was Sinnvolles schreiben. Wahrscheinloch war das schon irgenwelcher unverständlicher Müll. Ich muss ins Bett ;-) Würde mich aber freuen, wenn wir und noch ein wenig mehr austauschen könnten.

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@wiegesagt

und dazwischen immer wieder mit verschiedenen Pferde-Menschen zu tun gehabt

Mit welchen denn? Das würde mich mal interessieren, scheinst ja durchaus einiges zu wissen und zu können! (Nicht, dass mich das völlig überrascht, bin immer nur sehr daran interessiert, wo die Leute so ihre Inspiration hernehmen)

Allerdings hatte ich mit allen Pferde bevor ich ins Round-Pen ging, davor schon in der Halle gearbeitet. Das heißt sie "wussten" da schon ungefähr, was auf sie zukam und was ich ihnen "sagen" wollte.

Das ist auch ein Aspekt, den ich sehr wichtig finde. Die meisten Pferde, die MR oder Kutsch oder andere Menschen joinen, sind oft sog. "Problempferde" oder rohe Pferde. Weil diese Pferde den Menschen Probleme machen, wurden die häufig lange nicht gearbeitet oder völlig falsch behandelt, sodass der Mensch vor ihnen gewichen ist und nicht andersrum. Viele Pferde kommen nach langer Zeit oder überhaupt (wieder) mal mit einem Menschen in Kontakt, und dann auch noch mit so einem stressigen.

Das ist ein krasser Bruch, der den Stress und den den darauffolgenden Adrenalinstoß nochmal begünstigt.

Ich habe sie immer ruhig, nie hektisch weggetrieben

Eben, eben eben! :) Auch der Faktor ist bei MR anders. Wie in anderen Kommentar schon geschrieben, nutzt Roberts direkt sehr viel Druck, das war bei dir ja anscheinend auch anders.

Zwei Sachen hab ich noch, die ich nicht so machen würde:

Einmal, dass der Druck anhält, während das Pferd läuft. Pferde handeln immer so, dass sie schnellstmöglich zu Comfort kommen. So hört auch ein treibendes Pferd mit dem Treiben auf, wenn das andere Pferd das macht, was es will. Alles andere wäre viiieeel zu anstrengend (hab ich hier irgendwo auch schonmal geschrieben, mein ich..).

Und das Leittier reagiert nicht auf das rangniedrigere, sondern umgekehrt. Meint: Ich warte nicht, bis das Pferd agiert und Demutszeichen zeigt, und dann reagiere ich, sondern ich agiere zuerst und das Pferd reagiert dann, indem ich es wieder einlade. Nach wieviel Druck und Zeit muss ich da selbst einschätzen. Man muss dem Pferd den Unterschied klarmachen zwischen Bei-mir-sein und Weglaufen. Wenn es ein bisschen länger laufen muss, um zu merken, dass auf das Weglaufen von ihm immer die anstrengende Bitte folgt, doch noch mehr zu laufen, und auf das Zu-mir-kommen eine lange Pause, dann muss ich dementsprechend entscheiden.

Alles, was das Pferd tut, muss von meiner Bitte aus geschehen. Ich muss dem Pferd seine Handlung vorweg nehmen und schneller sein, so beweise ich mich als schnelles und geschicktes Leittier.

Grüße und einen erholsamen Schlaf!

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@little0cookie

http://www.youtube.com/watch?v=re2Mp30D2nk&feature=plcp&context=C317e9daUDOEgsToPDskLkU1MNOcCp-Jc_9xk1UVFc

Ein sehr schönes Video, dass das Folgen auch ohne Stress gelehrt werden kann (nein, ist kein Join Up, nur der Roundpen macht's noch lange nicht zu einem Join Up) und wie wenig es schon braucht, um ein Pferd zu verunsichern.

Was in dem Video gesagt wird, dass ein Roundpen sinnvoll ist, weil es ein kleiner Platz ist, sodass man nicht so lange laufen muss, um Pferdi's Aufmerksamkeit wiederzubekommen, mag stimmen, allerdings würde mich einfach die Form stören, die dem Pferd eben die gradliniege Flucht nicht erlaubt. Um dem Pferd die aber zu ermöglichen, kann man auch mal ein paar Meter mehr laufen, finde ich.

Ich finde an dem Video einfach gut, dass deutlich zu erkennen ist, dass es nicht rundenlanges Rumgescheuche braucht, bis das Pferd merkt "Ok, ich komm hier eh nicht weg", sondern dass das alles sehr viel stressfreier geht und man das Pferd noch denken lässt und dass es einige Wiederholungen braucht, bis das Pferd versteht, dass das zum Menschen kommen angenehm ist und es somit auch einen Sinn darin sieht!

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@little0cookie

Gott, wie sieht das denn hier plötzlich aus? Hilfe... Leider kann ich dein vorheriges Kommentar nicht mehr sehen, deswegen hoffe ich, dass ich nichts vergesse. Was für Pferde-Menschen das waren? Viele sehr unterschiedliche, und niemand wirklich Bekanntes. Ich muss sogar sagen, dass die meisten auch nicht unbedingt DIE Pferde-Kenner waren, aber jeder von ihnen hatte Ideen, die ich sinnvoll fand, übernahm oder weiter ausgearbeitet habe. Also erst einmal war da eine Trainerin, mit der ich ganz am Anfang bei der Ausbildung meines Pferde zusammengearbeitet habe. Sie arbeitet nach Geitner, hat mir viele Führübungen gezeigt (davon habe ich auch viel übernommen), Dual-Aktivierung gemacht (war zwar interessant, habe ich dann aber nach einer Weile nicht mehr weitergemacht, weil ich einfach keinen kommunikativen Nutzen darin sah). Geitner habe ich dann auch gelesen. Einmal hatte ich Patricia Backhus da, die mir auch einige Dinge gezeigt hat, vor allem Grundprinzipien des Join-up. Mit ihr stand ich dann noch in Kontakt und schreibe ab und an auch noch mit ihr. Dann lernte ich einen Western-Trainer kennen, mit dessen Hilfe ich men Pferd auf Western umstellen. Mein Pferd nahm die neue Reitweise super an. Das hat zwar vor allem das Reiten betroffen, aber viele der Prinzipien, die man mir zeigte, konnte ich auch von Boden aus umsetzen. Im Stall, in dem ich jetzt bin, haben wir einen älteren Pferdepfleger (ca. 80 Jahre alt), der noch ganz nach den alten Lehren arbeitet. Vieles finde ich zwar komplett überholt, aber auch er weiß Einiges. Und gelesen habe ich natürlich. Geitner, Roberts, Penquitt... Aber ganz ehrlich: Mein bester Lehrmeister war und ist mein Pferd, eine Haflinger-Stute. Sie ist selbstbewusst, unglaublich intelligent, dominant, arbeitswillig und dabei noch so sensibel, dass sie die kleinsten Stimmungschwankungen und Unsicherheiten sofort spürt. Mit dieser Mischung klar zu kommen, hat mich sehr viel gelehrt. Am besten kann ich mit Stuten arbeiten, die Andere als zickig, büffelig und stur bezeichnen.

Ich bin keine Pferdeexperte, bei weitem nicht. Vielleicht weiß ich etwas mehr als der Durchschnittsreiter, aber das heißt ja nicht viel. Ich lerne eben gern und bin immer bereit mir etwas Neues zeigen zu lassen.

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@little0cookie

Aaah!

Also. Erstmal Danke!

Ich habe mir meine eigene Meinung über mInty Roberts gebildet, und nach einigem Denken fide ich ihn richtig besch...ade.

ja, ich verstehe was ihr meint!

Ich bin einfach geritte wie sonst, war viel spazieren, habe viel unternommen, wir waren viel im Wald, sind herumgerannt und hatten eine schöne Zeit.

danke, dass ihr hier so wild diskutiert, das ganze ist sehr interessant.

Ich persönlich halte nicht viel vom JoinUp, da auch ich rohe und in robusthaltung lebende jungpferde beobachten konnte (in der woche hab ich mir die Zeit dafür mal genommen) und diese Verhaltensmuster doch nur sehr abgeändert und hintergründig erkennen (bzw. hervorpulen!) konnte.

Ich denke, das die Art, auf die wir mit dem Pferd kommunizieren, ok ist, vllt. müssen wir garnicht auf "Equus" oder wie auch immer antworten.

Wir verstehen die Pferde, und ich denke dass mein pferd mich bisher auch immer auf menschlicher Sprache/ Körperspache verstanden hat.

Danekschön :]

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  1. Hackamore - dachte ich einmal drüber nach. bin mir aber nicht sicher? da manche schrieben das es nur in Erfahrene Hände gehört. und ich leider noch garkeine Erfahrung damit gemacht habe, scheint es nicht gerade gemacht zu sein für mich? (Bild unten)

  2. Reithalfter von Marteen Beniers - gefällt mir auch ganz gut, weiß aber nicht ob sich fast 50 Euro für das hier auszahlen? (: und sieht aber so ganz nett aus. (Bild unten)

  3. von dem bin ich bis jetzt am überzeugtesten. Kappzaum - da ich mein Pferdchen auch nicht selten Longiere mit Longiergurt von Nylon (Kappzaum wäre auch von Nylon) und alles was man halt so braucht. und ein Kappzaum ist bestimmt schonender für das Pferdemaul als die Trense. kann man mit einem Kappzaum auch reiten? (http://www.kraemer-pferdesport.de/websale7/?act=product&prod_index=540025&cat_index=247714&shopid=kraemer-pferdesport&subshopid=01-aa - dieses hier meine ich, das ich kaufen würde) Im Moment wäre das hier das praktischste weil ich ihn ja auch longiere und es gebisslos ist. leider kann ich mir nur eins dieses drei sachen leisten im Moment da ich mir alles selber kaufen muss, (ausrüstung fürs pferd ect. bin 15). mir wäre das sehr wichtig. was findet ihr am besten? was habt ihr für Erfahrungen gemacht? was benutzt ihr? ect.

Ich freue mich auf jede Antwort. Danke im Vorraus. Ganz Liebe Grüße, Theresa

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