1. Wk: Ziele der ententemächte?

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5 Antworten

Hi, siehe Wiki. Gruß Osmond http://de.wikipedia.org/wiki/KriegszieleimErstenWeltkrieg#KriegszielederEntenteundihrerwichtigsten_Verb.C3.BCndeten Zitat: Vereinigtes Königreich [Bearbeiten] Kriegsziele zu Beginn des Krieges [Bearbeiten]

Premier Herbert Henry Asquith Das Vereinigte Königreich wollte sich der wachsenden Wirtschaftskraft Deutschlands entledigen und die starke deutsche Flotte ausschalten, da es seine Machtstellung durch das seit der Reichseinigung aufstrebende Deutschland bedroht sah. Die deutsche Invasion Belgiens war der offizielle Grund für Großbritanniens Kriegseintritt – die Wiederherstellung Belgiens blieb in den ersten Kriegsjahren daher auch das einzige erklärte wichtige Kriegsziel.[138] Zum Ziel der Befreiung Belgiens trat aber schon früh die Formel der Zerschlagung des preußischen Militarismus, zur Wahrung des europäischen Gleichgewichts, welches durch die deutsche Besetzung Belgiens und der Kanalküste bedroht schien.[139] Die übertriebene Furcht, Deutschlands Ambitionen im Weltkrieg würden aus Großbritannien einen deutschen Klientelstaat machen, erschien weiten Kreisen der Verantwortlichen die Notwendigkeit des Widerstandes zu erfordern.[140] An einer Demokratisierung Deutschlands, wie sie die US-Regierung Wilson später propagierte, zeigte Großbritannien offiziell wenig Interesse. Wohl aber sollte innerhalb des Kaiserreichs das Königreich Hannover wiederhergestellt werden, eine Übergabe von z. B. vier preußischen Sitzen im Bundesrat (ebenso viele wie die Königreiche Sachsen oder Württemberg) an das wiederhergestellte Hannover hätte dann lediglich Preußens Vetomacht in dieser Kammer beendet (zusammen mit nur einem einen weiteren Teilstaat aber hätte Preußen diese Frankreich [Bearbeiten] Kriegsziele zu Beginn des Krieges [Bearbeiten]

Vorstellungen der extremistischen Action française von einer Nachkriegsordnung (1915/16) Frankreich wollte Revanche für die von den Franzosen als schmerzhaft empfundene Niederlage von 1871 nehmen und Elsaß-Lothringen zurückerobern. Frankreich wollte darüber hinaus die durch den Deutsch-Französischen Krieg eingeleitete Vormachtstellung des Deutschen Reiches auf dem europäischen Festland beseitigen, welche die französische Nation zuvor seit dem 17. Jahrhundert innegehabt hatte. Das wichtigste, fast absolute Kriegsziel der Nation tauchte bereits in den ersten Kriegstagen auf: die Rückgewinnung Elsaß-Lothringens. Diese Forderung blieb vom Anfang bis zum Ende des Krieges, quer durch das politische Spektrum, ein unverrückbares Kriegsziel.[104] Als nach dem Sieg an der Marne beschlossen wurde, den Krieg bis zum Ende der „Hegemonie des preußischen Militarismus“ fortzuführen, traten bald auch weitere Ziele an die Öffentlichkeit, vom Saarbecken, über linksrheinische Gebiete, in manchen Kreisen bis hin zur Infragestellung der Reichseinheit oder zumindest ihrer Schwächung im föderativen Sinne.[105] Führend in dieser Frage war die extreme national-royalistische Action française, während die republikanische Ligue des patriotes eine Kampagne lancierte, die auf eine Umgestaltung des Rheinufers in einen Pufferstaat unter französischer Dominanz oder sogar offene Annexion abzielte.[106] Im Herbst 1915 zeichneten sich schließlich jene französischen Kriegsziele ab, die in den kommenden Jahren immer wieder, mit unterschiedlicher offizieller Unterstützung, kaum verändert auftauchten. Die Rückkehr von Elsaß-Lothringen in den Grenzen von 1814 oder sogar 1790, also mit dem Saargebiet, die Zurückdrängung Deutschlands an den Rhein durch Annexion oder Neutralisation des Rheinlandes, wobei sich die Regierung völlig freie Hand ließ sowie eine wirtschaftliche und militärische Angliederung Belgiens und Luxemburgs an Frankreich.[107] Das Russische Reich konzentrierte seine internationalen Interessen nach dem verlorenen Krieg 1904/05 gegen Japan auf den Balkan, als dessen natürliche Schutzmacht es sich sah. Dabei kam es unweigerlich zu starken Spannungen mit Österreich-Ungarn. Das Selbstverständnis Russlands als Erbe der byzantinisch-orthodoxen Kultur und die traditionelle Feindschaft gegen das Osmanische Reich kamen in den russischen Kriegszielen ebenfalls zum Ausdruck. Nach dem osmanischen Kriegseintritt erhoffte man sich auf russischer Seite den Gewinn Konstantinopels und der Meerengen zwischen der Ägäis und dem Schwarzen Meer. Die russischen Kriegsziele umfassten neben dem alten Ziel der Meerengen auch Galizien und vor allem den (klein)russisch (= ukrainisch) besiedelten Ostteil sowie aus strategischen Gründen das ins russische Gebiet hineinragende Ostpreußen. Im weiteren Sinne spielte sicher auch die Idee des Panslawismus, einer Zusammenfassung aller Slawen in einem Kontinentalblock, eine Rolle

Danke für den Stern, lgO

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Über die französischen Kriegsziele gibt es eine Weisung des Ministerpräsidenten Briand vom 12.1.1917 an die Botschaft in London: Rückgabe von Elsaß-Lothringen, aber in den Grenzen von 1790, nicht 1815 (2. Pariser Frieden). Das linke Rheinufer sollte an Frankreich gehen oder neutralisiert und von Deutschland abgetrennt werden.

Auf einen Nenner gebracht neue Absatzmärkte und die Vormachtstellung Englands auf See zu beenden, als Vorwand diente das Attentat auf den österreichischen Thronfolger.

Hallo, sorry aber ich glaube du verwechselst da was. Die Ententemächte (später auch Alliierte) waren England, Frankreich und Rußland. Die Mittelmächte waren Österreich-Ungarn und Deutschland.

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genau weiß ich es auch nicht mehr aber ich glaube deutschland und österreich ungarn zu isolieren

hier findest du infos unter kriegsziele:

http://www.hausarbeiten.de/faecher/vorschau/105806.html

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