1. weltkrieg deutsche Kriegsschauplätze

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Klar doch! Die Schlacht bei Tannenberg Die Schlacht bei Tannenberg war eine Schlacht des Ersten Weltkrieges und fand in der Gegend südlich von Allenstein in Ostpreußen vom 26. August bis 30. August 1914 zwischen deutschen und russischen Armeen statt. Die deutsche Seite stellte hierbei 153.000 Mann, die russische Seite 191.000 Soldaten ins Feld. Sie endete mit einem Sieg der deutschen Truppen und der Zerschlagung der ins südliche Ostpreußen eingedrungenen russischen Kräfte. Teile Ostpreußens waren noch bis 1915 besetzt.

Die Schlacht bei Mühlhausen.

Zu Beginn des Ersten Weltkriegs wollten die Franzosen mit einem Vorstoß nach Lothringen hinein den rechten deutschen Flügel von hinten umfassen. Bereits am 6. August 1914 hatten sie die Vogesenpässe besetzt und bereiteten einen ringförmigen Angriff auf das elsässische Mülhausen (heute: Mulhouse, Frankreich) vor. Die schwache deutsche Besatzung zog ab und ermöglichte den Franzosen die Besetzung der Stadt. Die noch in Mobilisierung befindliche 7. deutsche Armee begann daraufhin einen Gegenangriff. Mehrere deutsche Armeekorps drängten die Franzosen wenig später zurück und besetzten Mülhausen erneut. Da die deutschen Truppen aber bald wieder als Sicherung Richtung Verdun beordert wurden, beherrschten vorrückende französische Divisionen das Gebiet um Mülhausen am 17. August erneut. Zwei Tage später wurde auch die Stadt Mülhausen wieder von den Franzosen besetzt. Um weiteren Raumgewinn der Franzosen zu verhindern, gingen 15 deutsche Bataillone zum Gegenangriff über, mußten die Schlacht aber aufgrund der gegnerischen Übermacht abbrechen. Die Franzosen verzichteten auf einen eigenen Angriff und entschlossen sich, Mülhausen zunächst zu halten und zur Verteidigungsstellung auszubauen.

Und die Schlachten in den Vogesen und in Lothringen (20. bis 22. August 1914)

Gleich nach Kriegsbeginn stieß die 2. französische Südarmee mit einer Offensive über die Grenze nach Lothringen vor. Um einen strategischen Gegenangriff vorzubereiten, vollzog die 6. Armee unter Kronprinz Rupprecht von Bayern (1869-1955) auf Befehl des Oberkommandierenden Helmuth von Moltke einen taktischen Rückzug. Nach mehreren kleineren Gefechten bei Mülhausen ordnete der französische Befehlshaber Joseph Joffre den weiteren Vormarsch auf Saarburg (heute: Sarrebourg, Frankreich) an. Die Oberste Heeresleitung (OHL) verstärkte die 7. Armee mit sechseinhalb Divisionen, die nach dem Schlieffen-Plan eigentlich als letzte Reserve für den rechten deutschen Flügel vorgesehen waren, weil sie davon ausging, daß die Entscheidung an der Westfront bereits gefallen und der deutsche Vormarsch in Nordfrankreich Richtung Marne nicht mehr aufzuhalten sei. Mit der Verstärkung setzte Kronprinz Rupprecht bei Saarburg und Mörchingen zum Gegenangriff auf die 1. und 2. französische Armee an. Unter hohen Verlusten gelang es den Deutschen zwischen dem 20. und 22. August 1914, die französischen Truppen über die Staatsgrenze zurückzutreiben. Die Deutschen nahmen zwar über 10.000 Kriegsgefangene und erbeuteten etwa 50 Geschütze, aber der Sieg wurde wenig später von der unerwarteten Niederlage in der Marneschlacht überschattet.

Die Kampfhandlungen zur See und in den deutschen Schutzgebiete lass' ich mal außen vor.

Verschiedene Quellen. Wenn du mit den fettgedruckten Begriffen suchst, stößt du von ganz allein drauf.

Mal sehn ob´s klappt, dann bekommst du die "hilfreichste Antwort"!

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aha interessant kannte nur die schalcht bei tannenberg um 1410...gut zu wissen

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Ausgezeichnete Antwort!

Am Ende konnten die Franzosen dann leider Elsass-Lothringen rauben und die Deutschen dort gallisieren...

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Hi, Krieg im Osten - gegen Russen. Hindenburg und Ludendorff schlugen die größte erfolgreidhe Schlacht 1914 bei Tannenberg, Die einzigste Kesselschlacht im 1. Weltkrieg. Gruß Osmond http://www.tannenberg1914.de/ Zitat: Aus russischer Sicht gab es für die deutsche 8. Armee nur zwei Möglichkeiten: Entweder sie stellt sich zur Schlacht, dann wird sie von den beiden russischen Armeen in die Zange genommen und vernichtet, oder sie weicht aus und geht hinter die Weichsel zurück. Diese zweite Möglichkeit entsprach der militärischen Logik. Dem entsprechend wurde auch geplant, denn die deutsche Führung konnte sich eigentlich nicht erlauben die einzige Armee im Osten zu gefährden. Sie war auch in den Analysen der Schlieff´chen Planungen für diesen Notfall vorgesehen. Die deutsche 8. Armee hinter der Weichsel bedeutet, man hat auf russischer Seite ohne Störung Zeit beide Armeen (1. und 2.) zusammen mit der bei Warschau sich sammelnde 9. und eventuell noch die 10. (kam auf die Österreicher an) an der Weichsel den Deutschen gegenüber zu stellen. Die Russen hätten dann noch nicht einmal angreifen brauchen, ihre bloße Anwesenheit wäre Bedrohung genug gewesen. Die Folge? Die deutsche Führung muss mindestens 6 Armeekorps aus der Westfront abziehen. Frankreich kann nun in die Offensive gehen. Damit ist Deutschland an beiden Fronten in der Defensive und muss letztendlich um Frieden bitten. So ungefähr war der grobe Plan. Nach diesem russisch-französischen Plan wäre der Krieg wahrscheinlich viel kürzer gewesen und vielleicht hätte es dann in Russland keine Revolution gegeben, usw., usw.... Aus dieser Perspektive betrachtet hat die Schlacht bei Tannenberg dann auch die Geschichte beeinflusst. Für Militärhistoriker ist sie bemerkenswert und interessant. Vergleichbar mit der Schlacht von Cannae, wo Hannibal mit zahlenmäßig unterlegenen Truppen ein römisches Heer durch Umfassung mit einem verstärkten Flügel schlug, gelang es General von Hindenburg durch beidseitige Umfassung mit zahlenmäßig unterlegenen Truppen die 2. russische Armee unter General Samsonow vernichtend zu schlagen.

http://www.youtube.com/watch?v=bErR3_HRwAQ

Das Grundkonzept der OHL war ein abgewandelter Schlieffenplan. Danach wollte man zunächst mit mit der Hauptmacht der deutschen Streitkräfte Frankreich besiegen und sich dann schnell gegen Rußland wenden. Rußland hatte allerdings seine Truppen schneller mobilisiert als es die OHL erwartet hatte und ist zunächst tief nach Ostpreußen eingedrungen. Dort gab es dann natürlich diverse Kampfhandlungen auf dt. Gebiet - bis die Russische Armee - wie bereits geschildert - bei Tannenberg geschlagen wurde.

Kleiner Exkurs: Eigentlich hätte diese Schlacht "bei Allenstein" heißen müssen, denn Tannenberg wurde nur tangiert. Hindenburg (der nach eigenen Angaben während der Schlacht gut geschlafen hatte) drang jedoch auf die Bezeichnung "bei Tannenberg", wohl wissend um die besondere Bedeutung - in der Schlacht bei Tannenberg von 1410 ist der Deutsche Orden vernichtend geschlagen worden. Der spätere Hindenburg-Mythos beruht zu einem Großteil auf der Schlacht von 1914.

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