1 Was ist Kapitalismus?

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12 Antworten

Die Antwort ist nicht so einfach wie man denken könnte. Im allgemeinen sprechen wir davon, dass die "westliche Welt" in der Gesellschaftsordnung des Kapitalismus lebt. Es gibt aber viele Abwandlungen des Kapitalismus. In Deutschland wird das politische System als "Soziale Marktwirtschaft" bezeichnet. Auch eine Art von Kapitalismus? - Vermutlich "Ja".

Im Allgemeinen ist im Kapitalismus Privateigentum möglich und wichtig. Zudem gibt es wenig staatliche Firmen und keine Planwirtschaft. Der Fortschritt wird über Wettbewerb erreicht.

Im Gegensatz zum Kapitalismus gibt es z.B. den Kommunismus. In diesem spielt Privateigentum und Privatwirtschaft eine geringer Rolle.

Keine aktuelle Partei aus dem Bundestag will ein komplett neues Wirtschaftssystem einführen. Es ist nicht so einfach zu sagen welche Partei am kapitalistischen ist. Am wenigsten kapitalistisch ist wohl "Die Linke".

Mehr Infos gibt es bei Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Kapitalismus


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Kapitalismus ist eine Wirtschaftsform die durch folgende Faktoren gekennzeichnet ist:

Die Produktionsmittel (Fabriken) sind zumeist in privater Hand und gehören Unternehmern, bzw. Aktionären.

Die Unternehmer müssen sich für ihre Tätigkeiten von privaten Banken Geld leihen und mit Zinsen zurückzahlen.  Auch die privaten Banken gehören Unternehmern, bzw. Aktionären.

Was produziert wird, ist ungeplant. Sieht ein Unternehmen die Chance ein Produkt verkaufen zu können, so leiht es sich Geld um sich zu vergrößern und das Produkt herzustellen. 

In der BRD sind alle Parteien in dem Sinne kapitalistisch, dass sie den Kapitalismus gegenüber dem Sozialismus (Produktionsmittel in Staatseigentum, Planwirtschaft) bevorzugen. Aber nicht alle Parteien machen gezielt Politik für die Bezieher hoher Kapitaleinkommen. Z.B. dieLinke bemüht sich Politik für die Bezieher von Arbeitseinkommen zu machen.

Warum funktioniert der Kapitalismus in den letzten Jahren immer schlechter? Der kann nur funktionieren, wenn sich möglichst Viele Geld leihen und mit Zinsen zurückzahlen können. Letzteres geht nur, wenn es Wirtschaftswachstum gibt, wobei der Hauptanteil des Wirtschaftswachstums immer durch ein Bevölkerungswachstum erreicht wird - mehr Arbeiter und Verbraucher. Aber die Erde ist voll. Die Bevölkerung wächst nicht mehr so schnell wie früher (zum Glück). Dagegen würde der Sozialismus heutzutage ganz gut funktionieren,  weil durch den Fortschritt in der Computertechnologie immer mehr Wirtschaftsdaten erfasst werden können und deren Entwicklung und Beeinflussbarkeit immer besser simuliert werden könnte. 

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Kapitalismus ist eine Wirtschaftsform, die in der Lage ist, bestimmte Aufgaben unter Einsatz von Kapital zu lösen. Diese Wirtschaftsform ist Grundlage unseres Wohlstandes, sonst müssten wir einen wesendlichen Teil unserer Zeit und unserer Arbeitskraft für primitiven Aufgaben wie Wasser holen oder Holz haken  aufwenden.


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Hallo Keanuano,

der Kapitalismus ist eine Wirtschaftform, bei der die Unternehmen in privater Hand sind, d.h. der Staat hält sich weitestgehend aus der Wirtschaft heraus. Es gibt einen guten Wikipedia-Eintrag dazu, dort werden u.a. Parteien genannt, die diese Wirtschaftsform unterstützen.

Ich hoffe ich konnte dir helfen.

Gruß,

Waldi

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Um deine Frage angemessen zu beantworten, müßte man weit ausholen. Daher beschränke mich auf eine einzige Kernaussage. K. ist vor allem ein System das auf Privateigentum an den Produktionsmitteln beruht und meist marktwirtschaftlich gesteuert wird. Alles Weitere solltest du ergooglen.

Es gibt etliche prokapitalistische Parteien, sie werden indes nicht so genannt. Man spricht vielmehr von bürgerlichen Parteien. (CDU, sPD, Grüne, FDP und AfD)

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Kapitalismus ist eigentlich nur ein kommunistischer Krampfbegriff.

In der klassischen Volkswirtschaftslehre gibt es drei Produktionsfaktoren:

Arbeit (Arbeitnehmer), Kapital (Unternehmer) und Boden (Grundeigentümer).

Ganz früher hat man Unternehmer auch als Kapitalisten bezeichnet, weil sie für den Produktionsfaktor Kapital zuständig sind.

Das war aber ganz wertneutral.

Aber da die Kommunisten die Marktwirtschaft und damit die Unternehmer beseitigen wollen, mussten sie ein Feindbild aufbauen und haben in diesem Zusammenhang den Begriff "Kapitalismus" erfunden.

Deswegen gibt es auch 380 Kapitalismus-Definitionen.

Aber wenn man es auf seinen Kern reduziert, ist "Kapitalismus" Marktwirtschaft und eine Währung, die durch reale Werte gedeckt ist.

Die einzige Partei in Deutschland, die das befürwortet, ist die "Partei der Vernunft".

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Die Gesellschaftsformationen wurden von Marx definiert (auch wenn diese Definitionen inzwischen erneuerungsbedürftig sind).

Arbeite selbst ein bisschen:

z. B. hiermit: https://de.wikipedia.org/wiki/Gesellschaftsformation

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Kapitalismus eine Wirtschaftsform, welche auf Ausbeute, Krieg, Sklaverei, Menschenverachtung, Gier, Gier, Gier und noch mehr Gier basiert und uns irgendwann alle umbringt. 

Die Parteien, welche es über die 5% schaffen, sind alle kapitalistisch.

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Kommentar von SedOwl
03.02.2017, 13:39

Hi, ich würde mir wünschen, dass du nicht recht hättest... LG.

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Eine Gesellschaftsformation, in der es Privateigentum an Produktionsmitteln gibt aber nicht mehr an Menschen wie in der Sklavenhaltergesellschaft und im Feudalismus mit seiner Leibeigenschaft.

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1. Siehe Wikipedia osder mal eben Karl Marx lesen.

2. Alle Parteien, die die Ordnung hier befürworten sind kapitalistische Parteien. 

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eine Erfindung zweier Trierer, die über ihr FREMDWORT   "Arbeit"   lieber SCHRIEBEN  und für ihr "copy & paste" aus Kant und Hegel ein "Feindbild" brauchten,,,,

Nicht auszurotten, wie auch "Rassist" oder "Kopf in den Sand stecken"

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Die Kapitalisten sind hintern dem Geld her, wie der Teufel hinter der Seele, aber sie sind der Antriebsmotor der Wirtschaft und investieren ihre Verdienste wieder  in neue Arbeitsplätze immer besser, immer mehr, dafür arbeiten sie 60 bis 90 Stunden in der Woche.

Essen können sie auch nicht mehr als 1 kg am Tag, machen guten Urlaub und wohnen gut, gönnen wir ihnen das, den der Kommunismus macht alle arm.

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