1% Regelung bei Firmenwagen wer bezahlt was?

...komplette Frage anzeigen

6 Antworten

Das Geld wird NICHT auf sein Konto überwiesen. es erscheint in seiner Lohnabrechnung als Sachwert. Dadurch ergibt sich ein höheres Brutto einkommen, das wiederum die Steuer- und Sozialabgabenpflicht auslöst.

Bei einem "echten" Dienstwagen, werden ALLE Kosten von der Firma getragen. Der Mitarbeiter hat dann auch in der Regel eine Tankkarte und das wird mit der Firma abgerechnet.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Hallo,

da wird kein Lohn überwiesen.

1. Der Lohn wird - nur zur Ermittlung der  Lohn-/Einkommenssteuer - um 1% vom Anschaffungspreis des PKW erhöht. Dann wird die Steuer berechnet, die wird dann aber von Deinem tatsächlichen Bruttogehalt - wieder OHNE DIE 1%!!!!! - abgezogen.

2. Zusätzliche Kosten entstehen durch die höhere Lohn-/Einkommenssteuer, die bezahlst Du, dafür darfst Du den Wagen ja auch privat benutzen.

3. Leasing lohnt sich "nicht", wenn Der Bauleiter Angestellter ist, wenn er Selbständig ist, dann wäre das eine Option. Die 1%-Reglung würde dann aber genauso angewendet bei der Ermittlung der Einkommenssteuer, also so gesehen nix gewonnen. Allerdings kann das Fahrzeug ggü. dem Auftraggeber in Rechnung gestellt werden, per km oder pauschal, da könnte sich ein Vorteil ergeben.

cheerio

p.s.: StBer aufsuchen!

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Clonex36
01.02.2017, 18:40

es wird doch der Listenpreis und nicht der Anschaffungspreis verwendet, oder?

0

Ganz Einfach, von einem Firmen-Fahrzeug das nach Liste 30.000.- Euro kostet müssen in Fall der privaten Nutzung pro Monat 300.- versteuert werden.

Dein Monatsgehalt ist 3.500.- Euro, Anstatt von 3.500.- Euro musst du monatlich eben von 3.800.- Euro Lohnsteuer bezahlen. Anstatt 641.92 Euro (Lohnsteuer, Kirchensteuer u. Soli bei Steuerklasse 4) musst du 738.68 Euro (Lohnsteuer, Kirchensteuer u. Soli bei Steuerklasse 4) schlucken.

Also für 96.76 Euro fährst du 1 Monat lang Auto, so billig fährt mit seinem eigenen Fahrzeug niemand, da ist ja alles dabei du bezahlst keinen Sprit, keine Steuer, keine Versicherung, keine Reparatur ich würde das gleich machen.  

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Qarizzmaatiikxx
02.02.2017, 09:27

Okey so macht das Sinn. Das heißt, dass es am Netto Lohn eigentlich  garnicht so viel ausmacht verstehe ich das richtig?

0

Der Wert des Firmenwagens nach der 1% Regelung wird (nur) rechnerisch dem Bruttogehalt zugeschlagen.

Beispiel: Bruttolistenpreis Firmenwagen 50.000 € 1% = 500 €

Der Mitarbeiter hat ein reales Bruttogehalt von 6.000 €, versteuert werden nun das reale Brutto + die rechnerischen 500€, d.h. der Steuerabzug wird aus 6.500 € gerechnet.


Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Du bekommst nichts extra überwiesen. Dein Gehalt steigt nur auf dem Papier.

Du mit deinen Steuern. Oder welche Kosten meinst du?

Leasing lohnt sich nicht immer. Ein Firmenwagen aber auch nicht.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?