1% Regelung bei Firmenwagen mit mehreren Fahrern die das Fahrzeug nutzen?

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4 Antworten

Bei der 1%-Regelung wird das Auto versteuert, dass dir mindestens die Hälfte des Monats auch für private Zwecke zur Verfügung gestanden hat, falls es mehrere Fahrzeuge sind. Bei mehreren Fahrern auf einem Auto dürfte das also schon schwierig werden. Die dienstliche Nutzung hat mit der 1%-Regelung dagegen nichts zu tun, als geldwerter Vorteil gilt ausschließlich die private Nutzung. Wenn du das Auto nicht regelmäßig oder nur selten privat nutzt (was bei mehreren Nutzern auf einem Auto wohl so sein dürfte), dann ist es sinnvoller, dass statt der 1%-Regelung ein Fahrtenbuch genutzt wird und nur die tatsächlich privat gefahrenen Kilometer versteuert werden.

Denkbar wäre es aber, dass nur ein Angestellter das Fahrzeug privat nutzt, alle anderen es aber während der Arbeitszeit dienstlich mit nutzen (das kenne ich bei mir selbst so: nur mir steht das Fahrzeug privat zur Verfügung, wenn tagsüber z.B. ein Auszubildender zur Post fahren muss, nutzt er es während der Dienstzeit mit).

Schön wär's.

Jeder darf mit 1 % versteuern.

Ich würde empfehlen, den Wagen als Poolfahrzeug zu verwenden. Die Fuhrparkleitung (oder wer auch immer zuständig ist), soll Schlüssel und Papiere verwalten. Der Wagen darf dann nur für Dienstfahrten genutzt werden (also nicht für die Fahrten Wohnsitz - Büro). Dann entfällt die 1 % Versteuerung völlig.

Hallo,

dann ist es auch kein "Privatwagen", sondern ein ganz normaler Firmenwagen, der dann aber auch immer in der Firma bleibt und nicht für Private Fahrten genutzt werden darf.

In diesem Falle dürfte eine 1% Regelung gar nicht anfallen, außer ihr dürftet alle den Wagen auch privat Nutzen, was ich dann wiederum ausschließe.

Bsp. Ich hatte meinen eigenen Firmenwagen (1% Regelung, kein Fahrtenbuch, Privatfahrten erlaubt) zudem hatte unsere Niederlassung noch einen Poolwagen, den alle Nutzen konnten (ich auch) für diesen Wagen hat kein Mitarbeiter die 1% Regelung getragen, allerdings durften wir mit diesem Wagen keine Privatfahrten machen und mussten ein Fahrtenbuch führen.

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