1 Monat arbeiten ohne Lohn, dürfen die das?

14 Antworten

Der Polizei wird das ziemlich egal sein. Erfahrungsgemäß nimmt diese zu solchen arbeitsrechtlichen Fragen Stellung keine Stellung.

Ich hab schon eine grobe Idee welcher Arbeitgeber hier infrage kommen. Es mag sein, dass dies bei den Arbeitgeber normal ist. Arbeitsrechtlich ist dies völliger Bullshit. Es wurde gearbeitet und damit besteht auch ein Anspruch auf Entlohnung. Diesen Anspruch würde ich in jedem Falle geltend machen. Außergerichtliches Anschreiben mit Frist und dann Klage einreichen. Das geht zur Not auch allein und ohne Anwalt. Wenn Frist ohne Ergebnis abläuft zur Rechtsberatungsstelle des nächsten Arbeitsgerichts. Hier wird kostenfrei geholfen bei der Erstellung einer Klage. Ein solcher Prozeß vor dem Arbeitsgericht dürfte auch für den Arbeitgeber unangenehm werden.

Eine andere Anlaufstelle ist der Betriebsrat oder möglicherweise eine Gewerkschaft. Den Anspruch würde ich in jedem Fall durchsetzen. So etwas ist nicht akzeptabel.

FS hat doch noch gar keinen Arbeitsvertrag unterschrieben und noch nicht gearbeitet. Dies wurde ihm beim Gespräch erklärt....

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Für jeden Tag, an dem Du arbeitest, hast Du Anspruch auf Lohnzahlung, und zwar püntklich. Bevor kein Vertrag unterschrieben ist, nirgends anfangen. In diesem muss der Lohn UND die wöchentliche Arbeitszeit fixiert sein. Ebenso Urlaubsanspruch und Kündigungsfristen.

Auch Teilmonate müssen püntklich bezahlt werden. Ob die Lohnbuchhaltung dazu Lust hat oder nicht, spielt keine Rolle. Es ist deren Job.

In diesem muss der Lohn UND die wöchentliche Arbeitszeit fixiert sein. Ebenso Urlaubsanspruch und Kündigungsfristen.

Das ist nicht richtig, da es nicht gesetzlich vorgeschrieben ist, dass ein Arbeitsvertrag schriftlich geschlossen werden muss.

Allerdings sind innerhalb eines Monats nach Arbeitsbeginn entsprechend dem Nachweisgesetz NachwG § 2 Abs. 1 die wesentlichen Vertragsbedingungen dem Arbeitnehmer schriftlich und unterschrieben auszuhändigen; ein Verstoß dagegen wird aber nicht sanktioniert.

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Natürlich ist das nicht legal !

Ein Arbeitsverhältnis wird durch einen Vertrag geregelt mit den klaren Formulierungen für was und wieviel Stunden der Arbeitnehmer eingestellt wird, und wieviel der Arbeitgeber als Gegenleistung dafür zu zahlen hat. Das ist auch bei einem Minijob so.

Kostenloses Arbeiten nennt man Praktikum oder Ehrenamt.

Unglaublich, was sich manche AG herausnehmen und genauso unglaublich, wenn das Menschen mitmachen. Oder bekommen die etwa nach dem ersten Monat einen Goldbarren geschenkt?

Woher ich das weiß:
Berufserfahrung

P.S.: Wenn du das melden willst, so kommt eher der Zoll in Frage, der gegen illegale Beschäftigung und Schwarzarbeit vorgeht. Auch kontrollieren die gelegentlich Firmen aus allen möglichen Branchen, ob sie das mit den Minijobs und den entsprechend wenigen Wochenstunden gemäß Mindestlohn einhalten.

Siehe: http://www.zoll.de/DE/Fachthemen/Arbeit/Bekaempfung-der-Schwarzarbeit-und-illegalen-Beschaeftigung/bekaempfung-der-schwarzarbeit-und-illegalen-beschaeftigung_node.html

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Kostenloses Arbeiten nennt man Praktikum

Auch ein Praktikum ist zu bezahlen (selbst wenn unentgeltliches Arbeiten vereinbart wurde), wenn es sich um ein freiwilliges Praktikum handelt und es nicht der Orientierung für die Berufs- oder Studienwahl dient.

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Lange Rede, kurz: 

Was soll ich tun? 

 

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