1. Ist das Schreiben von Büchern in der Wohnung ein Grund, vom Vermieter eine Kündigung zu bekommen ?

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7 Antworten

Zulässige Tätigkeiten:

Zu Wohnzwecken vermietete Räume dienen dem
Wohnen und grundsätzlich nicht der gewerblichen Tätigkeit. Das bedeutet
aber selbstverständlich nicht, dass der Mieter keinerlei berufliche
Tätigkeit in seinen Räumen ausüben darf. Das Merkmal „vertragsgemäßer
Gebrauch“ wurde von der Rechtsprechung dem Wandel der Wohn- und
Arbeitsverhältnisse sowie der technischen Entwicklung angepasst. Der
Mieter kann normale, gelegentliche Büroarbeiten oder geschäftliche
Besprechungen in seiner Wohnung vornehmen, soweit der Charakter einer
Wohnraumnutzung erhalten bleibt (Einrichtung eines "Arbeitszimmers").
Insbesondere ist gegen die gewerbliche Nutzung eines Telefax und eines
Computers regelmäßig nichts einzuwenden. Daher werden auch
Heimarbeitsplätze am Computer durch den vertragsgemäßen Gebrauch als
Wohnraum gedeckt oder auch Tätigkeiten, die ausschließlich die
Durchführung von Telefonaten zum Inhalt haben.

Die geschäftliche Aktivität darf jedoch nicht nach außen in Erscheinung treten (BGH, Urteil vom 10.04.2013 Aktenzeichen:VIII ZR 213/12).

...

Auch darf der Mieter die Wohnung als Maler, Schriftsteller, Musiker oder
als sonstiger Künstler nutzen, selbst wenn mit diesen Tätigkeiten
wesentliche Einkünfte erzielt werden ( Details siehe >> Atelierwohnung). Es ist allerdings ohne Zustimmung des Vermieters zu einer gewerblichen Nutzung nicht zulässig

Quelle und mehr zum Thema

http://www.mietrechtslexikon.de/a1lexikon2/g1/gewerbl_nutzung.htm

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  1. Nein

  2. Nein
  3. Ladungsfähige Anschrift, also "einen Wohnsitz oder, bei Unternehmern, eine Geschäftsanschrift nach Land, Ort, Postleitzahl und Straße, also eine Postanschrift, unter der eine Rechtspartei tatsächlich anzutreffen ist." aus https://de.wikipedia.org/wiki/Ladungsf%C3%A4hige_Anschrift - die Angabe eines Postfaches reicht nicht aus.
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Nein, natürlich nicht.

Nur eine gewerbliche Tätigkeit in einer Wohnung, oder eine freiberufliche Tätigkeit mit Mandanten/Kundenverkehr wäre ein Kündigungsgrund.

Ein Journalist, oder Schriftsteller kann natürlich von seinem Wohnzimmertisch, oder aus einem Arbeitszimmer heraus tätig sein.

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Hallo,

ich denke mal nicht, weil das Schreiben von Büchern keine für eine Wohnung untypische Beschäftigung ist. Du hast keinen Publikumsverkehr, bringst keine Werbetafeln an, Du bist nicht laut usw.

Wo sollst Du denn sollst schreiben? In der Fußgängerzone? Ich habe auch schon ein Buch in meiner Mietwohnung geschrieben und veröffentlicht, allerdings über einen Verlag.

Im Impressum eines Buches brauchst Du Deine Privatadresse meines Wissens nicht anzugeben. Mir ist jedenfalls noch kein Buch begegnet, in dem steht, wo der Autor wohnt - manchmal ist seine Heimatstadt erwähnt.

Herzliche Grüße,

Willy

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Kommentar von GanMar
26.04.2016, 10:20

Im Impressum eines Buches brauchst Du Deine Privatadresse meines Wissens nicht anzugeben.

Im Impressum der Website aber schon.

1

hast du ein gewerbe angemeldet ??  es gibt z. B öffters bei großen wohnanlagen , das gewerbe in den wohnungen nicht erlaubt ist. wen er dir gekündigt hat ??   mit welcher begründung ??

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Kommentar von PatrickLassan
26.04.2016, 10:41

Schriftsteller zählen zu den freien Berufen und müssen daher kein Gewerbe anmelden.

3

Nein denke nicht wieso sollte es auch? Dann hat dein Vermieter warscheinlich auch was dagegen dass du isst und in der Wohnung schläfst

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