1% Firmenwagen?

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6 Antworten

Diese Mischkalkulation wäre mir nicht bekannt. Muss aber nicht heißen, dass es das nicht gibt.

Entweder du versteuerst nach der 1% + 0,03% pro Kilometer zwischen Wohnort und Arbeitsort Regel. Dann sind weitere private Kilometer wie die Fahrt zum Einkaufen, Sport oder abends ausgehen egal. Du solltest nur nicht über die im Leasingvertrag vereinbarten Kilometer kommen, da ansonsten bei Rückgabe des Fahrzeuges Probleme entstehen können (Nachzahlung), die möglicherweise du zu tragen hast. Der geldwerte Vorteil entsteht durch die pauschale Nutzung eines explizit für den Privatgebrauch genehmigten Firmenwagens.

Oder du führst ein Fahrtenbuch und versteuerst nach den privat gefahrenen Kilometern. Das kann sich lohnen, wenn einen privaten Zweitwagen hast, z.B. ein Cabrio fürs Vergnügen, das du auch regelmäßig für den Weg in die Firma nutzt und nur unregelmäßig mit dem Firmenwagen privat fährst. Der geldwerte Vorteil entsteht dann durch die gelegentlichen geduldeten Privatfahrten.

Wenn der Wagen offiziell nur für Dienstfahrten gedacht ist und du garnicht damit privat fährst, fallen weder Fahrtenbuch noch Steuer an, aber dann musst du auch alles Private mit deinem Privatauto machen. Auch den Weg zwische Zuhause und Arbeitsstätte.

Aber eine Vorab-Versteurung mit Rückerstattung bei Nichterreichen der Mindeskilometer ist mir nicht bekannt.

Also meinem Wissensstand nach entweder 1% und alles egal oder Fahrtenbuch. Keine Kombi daraus.Wenn du keinen Zweitwagen hast und jeden Tag mit dem Firmenauto fährst, lohnt sich die Fahrtenbuch-Regelung eher weniger.

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Kommentar von MenschMitPlan
09.08.2017, 21:14

Der Steuerpflichtige kann bei der Veranlagung der Versteuerung des AG folgen oder aber die ggf günstigere Fahrtenbuchmethode wählen. Das ist möglich.

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Wenn die Fahrtenbuchmethode für dich günstiger ist, kannst du tatsächlich bei der Veranlagung dieses als Grundlage für die Versteuerung der Privatnutzung ansetzen. Solltest halt nur noch wissen, wie das geht. 😉

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Kommentar von BaZinGaFlash
09.08.2017, 22:59

Genau das ist die Frage, wo wird das angegeben? Also in den Werbungskosten oder in Anlage N oder oder oder

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Es ist korrekt, dass der AN die Wahl hat, den geldwerten Vorteil des Firmenwagens *entweder* per 1%- *oder* per FB abzurechnen. Diese Wahl steht dem AN nach laufender Rechtsprechung jährlich zu. Ein unterjähriger Wechsel ist jedoch nicht möglich.

Siehe u.a.

http://www.finanztip.de/dienstwagen-besteuerung/

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Nein, ich hatte auch einen Firmenwagen, der auch für Privatnutzung war. Hab nie ein Fahrtenbuch geführt, konnte allerdings nicht die Wegstrecke zur Arbeit absetzen wie andere Steuerpflichtigen.

Ich fuhr damals ca. 80 % privat, 20 % geschäftlich.

edit: Jetzt hab ich die Frage kapiert: NEIN, den das Auto ist ja eine Art "Lohn", das musst Du versteuern, egal wie viel Du privat fährst.


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Kommentar von BaZinGaFlash
09.08.2017, 17:54

danke für deinen Beitrag, aber ich werde es eher 95% dienstlich und 5% peivat nutzen.

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Kommentar von BaZinGaFlash
09.08.2017, 23:07

ich habe keinen Arbeitsweg

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Kommentar von BaZinGaFlash
09.08.2017, 23:07

Es geht nur darum, wo der Korrigierte Bruttowert einzutragen ist

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Welche privaten Kilometer??? Du versteuerst doch den Bruttopreis des Wagens und keine gefahrenen Kilometer. Diese Steuer wird dir direkt beim Gehalt abgezogen.


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Kommentar von BaZinGaFlash
09.08.2017, 17:49

Die, die ich privat fahren darf!

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Kommentar von BaZinGaFlash
09.08.2017, 17:50

Sonst wäre der geldwerte Vorteil doch sinnlos

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Kommentar von BaZinGaFlash
09.08.2017, 17:56

Ja natürlich versteuere ich den Bruttolistenpreis, aber nur, wenn er auch privat genutzt wird, wenn ich aber deutlich unter der Freigabe von 12K komme, ist ein geldwerter Vorteil nur teilweise erfolgt, dass das möglich ist, ist mir bekannt, nur wollte ich wissen, wo man das in der Erklärung angibt

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