1,5 Jähriges Kleinkind eine Woche von Mama getrennt?

17 Antworten

Meine Tochter ist gerade in dem Alter. Ihr Vater lebt im Ausland und bemüht sich in letzter 1x Monat für ca. 4 Tage hier zu sein. Er will nun, dass die Kleine (für den Anfang) eine Nacht bei ihm übernachtet. Welche Erfahrung hast Du gemacht (rückblickend?) Grund unserer Trennung ist der gleiche wie bei Dir. Hinzu kommt, dass ich ihm nicht trauen kann aus mehreren Gründen. Er lügt wie gedruckt, wie man so schön sagt. Ich hatte ihn über das Internet kennen gelernt, ca. 14 Wochen haben wir stundenlang telefoniert, dann kam er aus dem Ausland hierher mit seiner älteren Tochter (damals 5, auch unehelich), um Urlaub zu machen und schlug mir vor, eine Woche mit ihm und seiner Tochter zu verbringen. Wir kannten uns garnicht, weshalb ich den Vorschlag ablehnte, weil ich der Meinung war, dass man dies seinem Kind nicht antuen sollte. Ich bin für einen Tag hingefahren, habe eine Nacht dort übernachtet und am nächsten Tag seine Tochter kennen gelernt. Mittlerweile weiss ich, dass seine ältere Tochter vor und nach mir unterschiedliche Frauen kennen gelernt hat und ich habe Angst, dass er Ähnliches auch mit meiner Tochter macht.

Warum sollte sie einen Knacks bekommen - immerhin hört es sich so an, als würde sie ihren Vater regelmäßig sehen dürfen?

Also mach Dir keine Sorgen, das ist ein Alter, in dem Kinder sowas super wegstecken :-)

Es ist ja nicht irgendwer, sondern ihr Vater - sie hat eine starke Bindung zu ihm (gehe ich mal von aus, unsere Erfahrung mit 6 Kindern zeigt, daß sie Mädels immer am meisten Bindung zum Papa haben, wie die Jungs) und zur Not kannst Du ja 1 oder 2x mit ihr telefonieren, sollte Dein Ex Dir bescheid geben, daß das Kind Dich vermißt.

Aber i.d.R. gilt: Wenn die "normalen Rituale" weiterhin eingehalten werden (zB. vorlesen beim zu Bett gehen), gibt es absolut keine Probleme. Zumal Dein Ex sicher auch vieles dafür tut, daß Eure Tochter tagsüber viel Spaß hat und abgelenkt ist. Sie genießt die Zeit mit Papa und er mit seiner Tochter. Also mach Dir keine Sorgen, i.d.R. fallen "solche" Kinder abends glücklich und totmüde ins Bett. Und am nächsten Morgen das gleiche, bis Mama wieder da ist ;-)

Aus der Sicht des Kindes frage ich mal: Wieso hat mich niemand gefragt wie ich mit der Trennung von Papa fertig geworden bin? Und die Trennung von Papa ist länger als eine Woche .... Du klammerst Dich an die Kleine ist dir das bewusst? Wieso sollte sie wegen einer Woche Urlaub beim Papa einen Knacks bekommen?

Glaub mir, die Trennung war nicht meine Wahl und Entscheidung und ich versuche das Beste für mein Kind aus dieser besch*** Situation rauszuholen. Sie ist schon gestraft genug, dass sie nicht in einer normalen Familie groß wird.

0
@Katha80

Naja, tut sie doch ;-)

Heutzutage war fast jeder schonmal verheiratet, es gibt sehr viele Patchwork-Familien und und und. Also ich kenne fast niemanden, der "ein Leben lang" mit jemanden zusammen war - niemanden, der nach der Generation meiner Eltern in meinem Umfeld war - und selbst da sind sie bis heute (fast) die einzigen, die mind. 1 Kind haben und heute noch zusammen sind ...

Also keine Sorge: Eine Trennung / Scheidung ist nicht das Problem, sondern wie die Frauen damit umgehen (lassen sie dem Kind und dem Vater ihr Recht und beide dürfen sich regelmäßig sehen, haut mal wieder eine Mutter mit dem Kind / den Kindern ab oder ähnliches). Also keine Sorge, solange der regelmäßige Kontakt mit dem Vater da ist, man als Frau nicht die gekränkte Eitelkeit über die Trennung auf dem Rücken der Kinder / des Kindes ausläßt - dann bekommt das Kind auch KEINEN Knacks!! :-)

PS: Natürlich NUR auf den "Normalfall" bezogen, nicht auf Alkoholsüchtige, Drogenabhängige oder was weiß ich was ...

0

Ich würde es so versuchen: Der Papa soll die Tochter zu sich nehmen aber mit ihr in näherer Umgebung bleiben. Damit meine ich: Nicht hunderte von Kilometern weg von Dir. Somit könnt ihr ausprobieren ob es gut geht und falls die Kleine doch abdrehen sollte, dann könntet ihr den Versuch schnell abbrechen. Bzw. Du könntest vorbeischauen um die Kleine zu beruhigen. Dem Papa die Kleine zu verweigern aus Angst, daß was schiefgeht würde wahrscheinlich das Verhältnis zwischen Euch komplizieren.

so ganz pauschal kann man das nicht sagen. das baby sieht den vater regelmaessig-freut es sich darauf? das waere wichtig.

die reise sollte wirklich nicht zu weit weg sein - im prinzip muesstest du sie abholen keonnen bei grossem heimweh und krankheit! ohne eine angabe, wo dein kind ist, wurde ich es nicht reisen lassen!

klar ist es nach urlaubszeit wieder eine umgewoehnung, aber normaler weise kommen die kleinen damit zurecht.nach 1-2tagen ist es wieder ok.

Was möchtest Du wissen?