" Waffenbesitzkarte WBK als Waffensammler Beantragen "

5 Antworten

Ist so eine Sache... Wie schon geschrieben wurde, ist es aufwendig um als Sammler anerkannt zu werden und seine Erlaubnisse zu bekommen.

Wenn du als Soldat die Wirtschaftsinteressen im Ausland vertrittst (und in diesen Jahrzehnten geht es um nichts anderes), dann hat der Staat und seine Parlamentarier keine Probleme dich mit den effektivsten Waffen los zu schicken (auch die Grünen, wie wir wissen), bei denen du dein Verantwortungsbewusstsein unter Beweisstellen musst.

Geht es aber um den mündigen Bürger im Inland, dann gilt so wenig Waffen im Volk wie möglich. Denn dann bist du kein gelegener Vasall mehr, sondern eine potentielle Gefahr, obwohl alle Studien und Statistiken das Gegenteil belegen. Hier sind die Grünen am meisten für Verbote, obwohl sie gern für Auslandseinsätze stimmen, selbst wenn diese mal eben mit dem Völkerrecht oder unserer Verfassung kollidieren. ... Sorry hatte nichts mit deiner Frage zu tun.

Wenn du dich aber allgemein mit "weniger" zufrieden geben würdest, dann schau dir doch mal die Möglichkeiten als Sportschütze an. Der Verband BdMP (Bund der Millitär und Polizeischützen http://www.bdmp.de/startseite/ ) wäre da deinem Habitus am nächsten schätze ich mal. Der BDS (Bund Deutscher Sportschützen), welcher seinen Schwerpunkt auf Großkaliber legt, wäre auch nicht verkehrt. Doppel-Mitgliedschaft ist auch kein Problem. Es gibt spezielle Disziplinen für Ordonanzwaffen. Als Sportschütze darfst du 2 Kurzwaffen und 3 Selbstladegewehre besitzen + Gewehre als Einzellader oder als Repetierer. Davon unbegrenzt. Maximal darf man aber 2 Waffen in 6 Monaten erwerben. Und im Gegensatz zum Sammler darfst du hier auch Munition erwerben und mit deinen Waffen schießen. Der Besitz und die Erlaubnisse sind so auch viel weniger aufwändig.

Als Sportschütze darfst du 2 Kurzwaffen und 3 Selbstladegewehre besitzen

Durchaus mehr, aber dann ist es etwas aufwendiger. Die 3+4 ist in der Regel kein Problem, darüber wird es knifflig.

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Alternativ wäre eine Möglichkeit für dich z.B. dem Verband der Reservisten der deutschen Bundeswehr beizutreten, das ist ein anerkannter Schießsportdachverband

Das mit dem Gutachten ist in soweit richtig, als das du nachweisen mußt daß deine zukünftige Sammlung " kulturhistorisch wertvoll " sein wird.

Notwendig dafür ist, daß das Sammelgebiet thematisch, technisch und / oder zeitgeschichtlich begrenzt ist. Entsprechendes Wissen über den geplanten Sammelbereich sollte man sich ebenso angeeignet haben.

Pauschal " Selbstladepistolen " geht z.B. in keinster Weise......., " europäische Selbstladepistolen von 1890 bis 1935 " geht dagegen durchaus.

Dieses Gutachten muß ein Sachverständiger erstellen, ein Waffensachkundelehrgang ( auch für ehemalige Soldaten...) und der Nachweis der obligatorischen gesetzeskonformen Aufbewahrungsmöglichkeit sind ebenso notwendig.

Als Sammler erhält man übrigens normalerweise keine Erlaubnis zum Munitionserwerb und es kann passieren das man vom zuständigen Amt angemault wird wenn man lange nix mehr dazuerworben hat ( Einstellung der Sammlertätigkeit...? ).

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