. USA demokratisch?

7 Antworten

Die USA steht doch für Freiheit und Demokratie.

Ja, und Hitler stand für eine Lösung der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Depression in Deutschland. Aber war er deswegen WIRKLICH eine Lösung?

Lass es mich mal so ausdrücken: "Maisbrei" heißt Maisbrei, weil er aus Mais hergestellt wird, richtig? Woraus wird dann "Babybrei" gemacht?

Aber warum speichern sie unsere Bankdaten, hören unsere Telefongespräche ab, foltern in Guantanamo ...

Weil sie sich als "Weltpolizei" sehen. Weil sie einen "Weltmachtsanspruch" stellen. Weil sie ... (natürlicherweise) größenwahnsinnig (geworden) sind. (Der "Silberrücken" einer Pavianhorde hält sich so lange für unbesiegbar, bis er besiegt wird. Er würde aber niemals weichen, nur weil seine Horde glaubt, dass er zu derbe agiert.)

... und niemand tut was dagegen?

Es ist nicht leicht, die richtigen Schritte zu unternehmen, wenn ein Kleinkind eine geladene Waffe in der Hand hält und sie auf dich gerichtet hat...

... Und damit meine ich nicht einmal den "Hague Invasion Act", wonach die USA tatsächlich ein Gesetz haben, das ihnen die Rechtfertigung gibt, eine Invasionsarmee nach Europa zu schicken, sollte jemals ein US-Bürger vor dem internationalen Strafgerichtshof angeklagt werden.

Tatsächlich würden wir uns eines wichtigen Stücks unserer Religion berauben. In dieser Religion steht die USA ultimativ für "Freiheit, Gerechtigkeit und Demokratie". (Man beachte: nicht "Gleichheit", sondern "Gerechtigkeit" i.S.v. "Chancengerechtigkeit"; ausgedrückt durch den "American Dream")

Wenn wir nun zugäben, dass die USA dieses Ideal gar nicht pflegen; wenn wir zugäben, dass sie in Wahrheit eine bemerkenswert imperialistische Hegemonialmacht wäre ... nun, dann könnte es doch auch sein, dass andere Annahmen über die USA, die Demokratie und damit auch alle, die sich unter der gleichen Fahne versammelt haben, gar nicht gültig wären. ... Und die Antwort könnte erschreckend und ungewollt ernüchternd sein.

Schlimmer noch: Sie könnte dazu führen, dass plötzlich auch Fragen bezüglich UNSERES EIGENEN HANDELNS, bezüglich unserer eigenen Absichten, Ziele und Mittel auftreten. Und Fragen sind hässlich. Denn allzu oft verlangen sie zäh und unnachgiebig nach ernsthaften und glaubwürdigen Antworten.

Antworten, die ganze Weltbilder einstürzen lassen könnten.

Und mit "Weltbild" ist nicht nur allein der Glaube, man wisse zu jeder Zeit sehr genau, wo die Guten zu finden seien, gemeint. ;)

Aber Denken ist anstrengend und teuer. Anstrengend für den Durchschnittsmichel, der sich lieber damit herumschlägt, Meinungen vorgekaut zu bekommen und Dogmen auswendig zu lernen. Und teuer für jene, die ihren Reichtum und ihren Lebenswandel auf dem Nicht-Denken des Durchschnittsmichels begründen.

Ein einfaches Beispiel gefällig?

Für mich, als Arbeitgeber, gibt es zahlreiche HERVORRAGEND ORGANISIERTE Lobbys. Je reicher ich werde, desto mehr Lobby-Kreise erschließen sich mir.

Meine Arbeitnehmer denken jedoch nicht einmal im Traum daran, sich einer Lobby (= Gewerkschaft) anzuschließen; ganz egal, welche Vorteile es hätte. Und das Witzigste daran: Man muss es ihnen nicht einmal mühsam ausreden. Sie lehnen es von ganz allein ab. :)

Und nun nenne mir EINEN verstandbehafteten Grund, warum die Dinge so sind, wie sie sind! ;)

Das, was du hier antwortest, ist zugleich auch eine Antwort auf deine eingangs gestellte Frage. Die Antwort fällt nur etwas ... sagen wir "globaler" ...aus.

Was nutzt schon eine Form (Demokratie), wenn die Inhalte nicht stimmen. Es ist noch nicht so lange her, da waren die Schwarzen diskriminiert, davor sogar versklavt, während die Indianer massakriert wurden. Es gab auch die Diskriminierung der Frauen, inkl. Vorenthalt desWahlrechts, trotz Demokratie. Letzteres nicht nur in den USA, z.B. auch lange in der Schweiz, obwohl doch gerade Helvetia der Inbegriff von D. ist. Hat sich ein Staat ein demokratisches Mäntelchen umgeschnallt, muss das nicht unbedingt groß was heißen.

Weil Demokratie ein dehnbarer Begreff ist. Mal abgesehen davon, dass die USA uns Europäern überhaupt nichts schuldig ist. Und da amerikaner ein Recht auf Sicehrheit haben, sorgen sie für Sicherheit, in dem sie alle nicht usaler abhören. Ist eigentlich logisch.

Und seit wann dürfen Amerikaner einen Verfassungsbruch begehen? (Artikel 4 Verfassung)

0
@T0000

Begehen sie das? Prism und Konsorten werden mWn nicht im Inland angewandt. Die Verfassung bezieht sich ausschließlich auf das Volk der USA und nicht auf bsp. uns!

0
@Wutklumpen

Vielleicht solltest du noch mal zur Schule, bevor du was sagst:

"PRISM soll eine umfassende Überwachung von Personen innerhalb und außerhalb der USA ermöglichen..." Wikipedia.de

"...demzufolge der US-Telefonanbieter Verizon detaillierte Informationen über alle Telefonate innerhalb der USA sowie zwischen der USA und dem Ausland an die NSA geben müsse..." heise.de

Wenn Klugscheißen, dann richtig ;-)

0
@T0000

Moment... ich sagte, dass es nicht eingesetzt wird, nicht dass es damit nicht möglich wäre. Außerdem reicht ein geringer Anfangsverdacht, welcher Artikel 4 aushebelt. Und wenn der schon alleine dadurch gegeben ist, dass ein Ami ins Ausland telefoniert, oder via Internet zugriff auf ausländische Server hat, dann haste deine Frage beantwortet. Wie rechtmäßig dieses Paragraphengeschubse und schwamige formulieren von "Wann dürfmer abhören und wann nicht" ist, das ist nicht mein Problem. Da müssen die Amis ihren Hintern hochbekommen. Wer Sicherheit höher ansieht als Freiheit, dem ist eh nicht mehr zu helfen.

DU solltest dich an UNSERE Regierung wenden, warum diese zulässt, dass DEINE Grundrechte, die du als Staatsbürger oder Mibewohner hast, nicht eingehalten werden. Das ist nämlich der Vertrag zwischen dir und dem deutschen Staat.

Und nochwas persönliches: Deine großkotzige Art kannst du dir gern sonstwohin stecken. Entweder führst du ne ordentliche Diskussion mit konstruktiver Kritik, oder du lässt es gleich bleiben.

0

Demokratisch bleiben?

Ist es vorteilhaft, im Kampf gegen Demokratiefeinde sich selbst demokratisch zu verhalten?

Ich als Mitte-Rechts bis Nationalkonservativ positionierter Mensch, lehne linkes Gedankengut in vielen Punkten ab, einiges ekelt mich an aber ich sage mir immer "Das ist eine Bereicherung für die Demokratie".

Unsere Gegenseite bekämpft uns mit allen Mitteln und für sie bedeutet Demokratie soviel wie es im Namen "Deutsche Demokratische Republik" bedeutete.

Wie kann man also dennoch den Glauben an die Demokratie (das was wirklich Demokratie ist) behalten?

...zur Frage

Vergleich USA und UDSSR?

Hallo an alle. Ich muss die USA und die UDSSR unter den Punkten Demokratie, Freiheit und Gleichheit vergleichen. Ich komm mit dieser Aufgabe leider gar nicht zurecht. Ich habe mich bereits im Internet informiert allerdings hat mir das nichts gebracht, da ich die Hälfte des Textes nicht verstand. Kann mir irgendjemand die Unterschiede unter den Punkten Demokratie, Freiheit und Gleichheit nennen? Falls ihr eine Seite kennt auf der alles einfach erklärt ist würde ich mich über einen Link freuen.

Ich bedanke mich schon jetzt für eure Antworten.

...zur Frage

Werden diese Länder pleite gehen?

Türkische und russische Wirtschaften sind so schlecht wie noch nie. Niemand will mehr in diese Länder investieren. Türkische Lira und Rubel so wertlos wie noch nie.

Die Kaufkraft des Volkes sinkt jeden Monat. Inflationsrate liegt bei 14%

Börsen sinken. Wie lang wird das so weitergehen? Das Volk will eine europäische Demokratie und Freiheit im Lande. Regime und Diktatur machen die Länder kaputt!

...zur Frage

Ist Gedankenfreiheit unnötig?

Hey Leute, ich hätte eine Frage.

Findet ihr die "Gedankenfreiheit" eine angemessene Form der Freiheit ist in einer modernen Demokratie? Ich muss für die Schule verschiedene Eindrücke und Meinungen sammeln. 

Ich finde persönlich dass die Gedankenfreiheit nur in Kombination mit der Meinungsfreiheit funktionieren kann. Andererseits ist sie auch unnötig da niemand meine Gedanken sehen/lesen kann und sie so nicht überprüfen kann. 

Wie seht ihr dass? Würde mich über eure Meinung freuen!

...zur Frage

Lehrer beleidigt Präsidenten. Wie vorgehen?

Ich bin Klassenpflegschaftsvorsitzende bei der Klasse meines Sohnes. Ich (und andere Eltern) möchten dienstrechlich gegen den Geschichts- und Mathelehrer vorgehen. Letzten Freitag hat er im Geschichtsunterricht den neuen, demokratisch gewählten Präsidenten der USA als "dummen und gefährlichen Menschen" und auch als "widerlichen Rassisten" bezeichnet. Dies ist nicht das erste mal, im letzten Jahr wurde der demokratisch gewählte Präsident der Türkei als "Diktator" beleidigt. Damals haben ich ihn schon mit einem Brief aufgefordert, solche politischen Beeinflussungen der Schüler zu unterlassen. Ich bin der Ansicht dass den Kindern beigebracht werden muss was Demokratie ist und dass Demokratie respektiert werden muss, und nicht dass wenn einem der Staatschef nicht passt man einfach zur Attacke übergehen kann. Im Schulgesetz steht eindeutig, dass jegliche politischen Meinungen im Unterricht zu unterlassen sind. Wir haben gestern dies schon dem Schulleiter vorgetragen, er will es aber nicht weiterleiten. Wohin wende ich mich dann? An die Schulbehörde?

...zur Frage

Widerspiegelt unsere deutsche Nationalhymne der gesellschaftlichen und politischen Situation DEs? Was meint ihr?

Einigkeit Recht und Freiheit sind ja die Grundwerte unserer Demokratie.

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?