... und dann kam der Tod?

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9 Antworten

Mein Bruder starb als ich 16 war (er war 22), das war der erste große Verlust der mein Leben von Grund auf verändert hat. Ich brauchte 10 Jahre um das zu verarbeiten. Dann habe ich mir eingeredet dass er nicht wirklich tot ist sondern noch irgendwie um mich herum ist, seine Seele oder was auch immer noch existiert. Ich fing an in Gedanken mit ihm zu reden. Wenn dann andere mir nahestehende Personen verstarben kam ich besser damit klar. Noch heute (bin jetzt ü40) sage ich meinen Lieben "gute Nacht", frage mich bei Entscheidungen was sie mir raten würden, und erinnere mich gerne an witzige Sachen die man mit ihnen erlebt hat. Mir hilft das sehr und mir ist egal wie andere darüber denken. Für mich sind sie immernoch ein Teil meines Lebens und das ist gut so. 

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Kommentar von Inahell
17.08.2016, 04:11

Danke das du deine Gedanken mit mir geteilt hast! 

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Hallo Inahell,

doch, das kenne ich. Ich weiß, dass ein Leben von einer Sekunde zur anderen vollkommen anders sein kann und dass ein geliebter Mensch plötzlich nicht mehr da ist.

Aber ich weiß auch, dass meine Angst nichts von all dem verhindern kann. Daher habe ich meine Einstellung geändert: Ich lebe jetzt bewußter, genieße möglichst jeden Moment und lebe bewußt und achtsam in der Gegenwart. So verpasse ich das Leben nicht und weiß, wenn jemand gehen sollte, dass ich nichts versäumt habe und alles getan habe, was wichtig und richtig war.

Außerdem tröstet Dich vielleicht der Gedanke, dass Ihr Euch alle irgendwann wiedersehen werdet.

Wenn Du noch Fragen hast, schreibe mir gerne  einen Kommentar.

LG

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Hallo Inahell,

da ich selbst vor wenigen Jahren sowohl meine beiden Elternteile als auch meine Schwester verloren habe, kann ich Deine Empfindungen einigermaßen nachvollziehen. Der Tod ist wirklich etwas Schreckliches!

Ich weiß daher, dass der Schmerz nach dem Verlust eines geliebten Menschen sehr groß sein kann und man braucht unter Umständen sehr viel Zeit, um diesen Schmerz verarbeiten zu können. Mir hat jemand einmal erklärt, dass jeder auf eine andere Weise trauert und es auch kein Zeitmaß für die Trauer gibt. Das hat mir schon sehr geholfen. Ich finde es auch immer sehr hilfreich, wenn man mit jemandem über seine Gefühle sprechen kann, der vielleicht Ähnliches erlebt hat und sich am besten in meine Lage hineinversetzen kann. Da es allerdings manchmal sehr schwerfallen kann, über seine Gefühle zu sprechen, fand ich den Tipp sehr hilfreich, einmal all das aufzuschreiben, was einen bewegt und es dann später wieder zu lesen.

Was ebenfalls Erleichterung bringen kann ist, wie ich finde, zu weinen. Schon die Bibel sagt, dass es "eine Zeit zum Weinen" gibt. (Prediger, Kapitel 3, Vers 1 u. 4) Ja das Vergießen von Tränen der Trauer ist ein wichtiger und notwendiger Bestandteil des Heilungsprozesses. Du brauchst Dich daher nicht zu schämen, wenn Du weinen musst. Hinterher fühlt man sich immer ein wenig erleichtert. Ich glaube, es ist gar nicht gut, wenn man irgendwie versucht, vor anderen seine Gefühle zu verbergen und stark sein zu wollen. Seinen Tränen freien Lauf zu lassen, hilft am besten bei der Trauer.

Mir hilft auch ungemein die Hoffnung, die die Bibel im Hinblick auf die Verstorbenen gibt. Da ich mich viel mit der Bibel beschäftige, hat es mich sehr getröstet, das zu lesen, was Jesus einmal über die Toten sagte: " Denn so, wie der Vater die Toten auferweckt und sie lebendig macht, so macht auch der Sohn die lebendig, welche er will. Wundert euch nicht darüber, denn die Stunde kommt, in der alle, die in den Gedächtnisgrüften sind, seine Stimme hören   und herauskommen werden...zu einer Auferstehung." (Johannes, Kapitel 5, Verse 21, 28 u. 29a).

Diese Verheißung beschreibt, dass Millionen von Verstorbenen wieder auf der Erde leben werden, und zwar unter besseren Verhältnissen als heute. Wir werden sie so sehen, wie wir sie gekannt haben und können sie dann endlich wieder in unsere Arme schließen! Ist das nicht großartig?

Die Bibel lässt auch erkennen, dass wir dann unter friedlichen, paradiesischen Verhältnissen leben werden. Dazu heißt es in Psalm, Kapitel 37, Vers 29: " Die Gerechten selbst werden die Erde besitzen, Und sie werden immerdar darauf wohnen." Diese Hoffnung lässt mich immer wieder aufleben, besonders dann, wenn alles um mich herum grau und trüb aussieht. Ich danke Gott oft dafür, dass er uns diese schönen Verheißungen gegeben hat und ich bin felsenfest davon überzeugt, dass er sie auch erfüllen wird.

LG Philipp

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Doch, Gedanken schon, nur der Tod gehört zum Leben. Jeden wird es eines Tages treffen. Die Trauer der Hinterbliebenen ist vollkommen normal. Mit Angst davor machst Dich aber nur kaputt. Genieße die Zeit, die Du mit Deinen Lieben hast. Dann hast Du Freude.

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Ich denke fast jeden Abend an alle die schon verstorben sond, sag mir das ich sie nicht vergessen werde und denke an die schönen Dinge die man mit ihnen erlebt hat. Das hilft... Ein bischen 

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Ich bin Christ, ich habe keine große Angst vor dem Tod.

Wenn Sie Gründe haben wollen, um an Gott und ein Leben nach dem Tod zu glauben, dann können Sie mich z.b. fragen oder auf mein Profil gehen.

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Bist du religiös?
Ich bin moslem und seit dem ich den islam richtig praktiziere weiss ich das der tod sogar was schönes ist klingt ein bisschen merkwürdig aber bei uns ist es so das gute menschen ins Paradies kommen deshalb find ich es sogar schön.

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Kommentar von tuxo1998
16.08.2016, 02:02

Ich bin Christ. Und sehe den Tod auch nicht als was negatives sondern nur als eine Art "schlaf" wie es in der Bibel beschrieben wird. Aber am Ende nach dem jüngsten Gericht und der neu Erschöpfung der Himmel und der Erde wird es für die, die Gott treu geblieben sind das Paradies geöffnet werden. :)

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Kommentar von 720Seyed
16.08.2016, 02:04

Dann seh es doch an was gutes ich weiss wie das sich anfühlt aber seitdem zeitpunkt wo ich verstanden hab was mit den menschen passiert fühlte ich mich besser
Hoffe ich konnte dir weiterhelfen.;)

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Kommentar von 720Seyed
16.08.2016, 02:09

Gerne können wir machen😆

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Kommentar von 720Seyed
16.08.2016, 02:14

Ich dachte auch an whatsapp nur wo soll man denn nummern austauschen ?

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Kommentar von 720Seyed
16.08.2016, 02:29

Wie seh ich das?

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Kommentar von 720Seyed
16.08.2016, 02:36

Kannst du es bisschen genauer erklären hab nen iphone sieht glaub ich bisschen anders aus ?

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Ich mach mir keine Gedanken über den Tod selbst. Ich frage mich nur wie ich eines Tages sterbe. Ich habe keine Angst das jemand aus meiner Familie oder Freunde sterben.

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Ich kenn das. Aber man kommt drübee weg. Irgendwann ist jeder dran - man sollte so viel mit seinen geliebten und Freunden spaß haben und erleben wie das Leben hergibt. Man kann so viel Spaß und Freude am Leben haben! Es gehört alles dazu.

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