:) Schöne Zitate/Sprüche?

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In Gedenken an Allan Rickman: "After all this time?" ~ "Always"

"Erinnerungen machen uns zu dem was wir sind, aber man sollte nicht vergessen zu leben!"

"Die Zeit ist das einzige, das unser Leben bestimmt und doch hat sie keine Ahnung, dass wir existieren."

"Fantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt."

"Es gibt nur 2 unendliche Dinge. Das Universum und die Dummheit der Menschen. Beim Universum bin ich mir aber noch nicht ganz sicher!"

"Lächle. Du kannst sie nicht alle töten!"

"Schokolade löst keine Probleme. Aber das tut ein Apfel ja auch nicht!" ^^

"Ohne Liebe können wir nicht Leben, auch wenn sie uns irgendwann das Leben kostet..."

Und ein Poetry Slam von Julia Engelmann:

Eines Tages, baby, werden wir alt sein. Oh baby, werden wir alt sein.

– und an all die Geschichten denken, die wir hätten erzählen können.

Ich, ich bin der Meister der Streiche, wenn´s um Selbstbetrug geht.

Bin ein Kleinkind vom Feinsten, wenn ich vor Aufgaben steh.

Bin ein entschleunigtes Teilchen….

lass mich begeistern für Leichtsinn – wenn ein andrer ihn lebt.

 

Und ich denke zu viel nach.

Ich warte zu viel ab.

Ich nehm mir zu viel vor –

und ich mach davon zu wenig.

Ich halt mich zu oft zurück –

ich zweifel alles an,

ich wäre gerne klug,

allein das ist ziemlich dämlich.

 

Ich würde gern so vieles sagen

aber bleibe meistens still,

weil, wenn ich das alles sagen würde,

wär das viel zu viel.

 

 

Ich würd gern so vieles tun,

meine Liste ist so lang,

aber ich werd eh nie alles schaffen –

also fang ich gar nich´an.

Stattdessen häng´ich planlos vorm Smartphone,

wart´bloß auf den nächsten Freitag.

N´ach, das mach´ ich später,

ist die Baseline meines Alltags.

 

Ich bin so furchtbar faul

wie ein Kieselstein am Meeresgrund.

Ich bin so furchtbar faul,

mein Patronus ist ein Schweinehund.

 

Mein Leben ist ein Wartezimmer,

niemand ruft mich auf.

Mein Dopamin, das spar ich immer –

falls ich´s nochmal brauch.

Und eines Tages werd ich alt sein, oh baby, werd´ ich alt sein

und an all die Geschichten denken, die ich hätte erzählen können.

 

Und Du? Du murmelst jedes Jahr neu an Silvester

die wiedergleichen Vorsätze treu in dein Sektglas

und Ende Dezember stellst Du fest, das du Recht hast,

wenn Du sagst, dass Du sie dieses Jahr schon wieder vercheckt hast.

 

Dabei sollte für Dich 2013 das erste Jahr vom Rest deines Lebens werden.

Du wolltest abnehmen,

früher aufstehen,

öfter rausgehen,

mal deine Träume angehen,

mal die Tagesschau sehen,

für mehr Smalltalk, Allgemeinwissen.

Aber so wie jedes Jahr,

obwohl Du nicht damit gerechnet hast,

kam Dir wieder mal dieser Alltag dazwischen.

Unser Leben ist ein Wartezimmer,

niemand ruft uns auf.

Unser Dopamin das sparen wir immer,

falls wir´s nochmal brauchen.

 

Wir sind jung, und ham´ viel Zeit.

Warum soll´n wir was riskieren,

wir woll´n doch keine Fehler machen.

wollen auch nichts verliern.

 

Und es bleibt so viel zu tun,

unsere Listen bleiben lang

und so geht Tag für Tag

ganz still ins unbekannte Land.

 

und eines Tages, baby, werden wir alt sein, oh baby,

und an all die Geschichten denken, die wir hätten erzählen können.

Und die Geschichten, die wir dann stattdessen erzählen werden –

traurige Konjunktive sein wie

 

<<Ein mal bin ich fast einen Marathon gelaufen

und hätte fast die Buddenbrooks gelesen

und einmal wär´ ich beinah bis die Wolken wieder lila war´n noch wach gewesen

und einmal, fast hätten wir uns mal demaskiert und gesehen wir sind die gleichen

und dann hätten wir uns fast gesagt, wie viel wir uns bedeuten.>>

 

werden wir sagen.

 

Und das wir bloß faul und feige waren,

das werden wir verschweigen,

und uns heimlich wünschen,

noch ein bisschen hier zu bleiben.

 

Wenn wir dann alt sind –  und unsere Tage knapp,

und das wird sowieso passiern´,

dann erst werden wir kapiern´,

wir hatten nie was zu verliern´ –

denn das Leben, das wir führen wollen,

das können wir selbst wählen,

also lass´ uns doch Geschichten schreiben,

die wir später gern erzähln´.

Lass uns nachts lange wach bleiben,

auf´s höchste Hausdach der Stadt steigen,

lachend und vom Takt frei die allertollsten Lieder singen.

Lass uns Feste wie Konfetti schmeißen,

sehen, wie sie zu Boden reisen

und die gefallenen Feste feiern,

bis die Wolken wieder lila sind.

Lass ma´ an uns selber glauben,

ist mir egal ob das verrückt ist,

und wer genau kuckt sieht,

dass Mut auch bloß ein Anagramm von Glück ist.

 

Und – wer immer wir auch warn´-

lass mal werden wer wir sein wollen.

Wir ham´ schon viel zu lang gewartet,

lass mal Dopamin vergeuden.

 

Der Sinn des Lebens ist leben,

das hat schon Casper gesagt,

let´s make the most of the night,

das hat schon Kesha gesagt,

lass uns möglichst viele Fehler machen,

und möglichst viel aus ihnen lernen.

Lass uns jetzt schon Gutes sähen,

dass wir später Gutes ernten.

Lass uns alles tun,

weil wir können – und nicht müssen.

Weil jetzt sind wir jung und lebendig,

und das soll ruhig jeder wissen,

und – unsere Zeit die geht vorbei,

das wird sowieso passiern´,

und bis dahin sind wir frei

und es gibt nichts zu verliern´.

 

Lass uns uns mal demaskiern´

und dann sehen wir sind die gleichen

und dann können wir uns ruhig sagen,

dass wir uns viel bedeuten,

denn das Leben das wir führen wollen,

das könn´ wir selber wählen.

 

Also – los, schreiben wir Geschichten,

die wir später gern erzähl´n.

 

Und eines Tages, baby, werden wir alt sein. Oh baby, werden wir alt sein.

– und an all die Geschichten denken, die für immer unsere sind.“

 

Ich liebe diesen Poetry Slam seit ich ihn das erste mal gehört habe! <3

Hier mal ein Auswahl von Zitaten.

Niemals geht man so ganz.

Wo ich bin, da war schon jemand. Also begebe ich mich auf den Weg, Neues zu suchen. Ich finde fremde Gedanken, seltsame Ideen, faszinierende Wege. Aber ist nicht gerade das mein Fehler? Sollte ich nicht lieber die Wege verlassen, um mein Ziel zu erreichen.

Gelegentlich ist die Entdeckung des Fremden die Entdeckung des Selbst. Für den, der Mut hat zu finden...

Wenn man mich fragt, warum ich reise, antworte ich: Ich weiß wohl wovor ich fliehe, aber nicht, wonach ich suche. Michel Eyquem de Montaigne

Alle Veränderungen, sogar die meist ersehnten, haben ihre Melancholie. Denn was wir hinter uns lassen, ist ein Teil unserer selbst. Wir müssen einem Leben Lebewohl sagen, bevor wir in ein anderes eintreten können. Anatole France

Der, der an der Küste bleibt, kann keine neuen Ozeane entdecken... Also auf in den Kampf, auf ins Leben !!!

Nur Reisen ist Leben, wie auch umgekehrt das Leben Reisen ist. Jean Paul

Eine Reise ist ein vortreffliches Heilmittel für verworrene Zustände. Franz Grillparzer

Wer über See geht wechselt den Himmel nicht den Charakter. Horaz



Der erste, der ein Stück Land mit einem Zaun umgab und auf den Gedanken
kam zu sagen „Dies gehört mir“ und der Leute fand, die einfältig genug
waren, ihm zu glauben, war der eigentliche Begründer der bürgerlichen
Gesellschaft. Wie viele Verbrechen, Kriege, Morde, wieviel Elend und
Schrecken wäre dem Menschengeschlecht erspart geblieben, wenn jemand die Pfähle ausgerissen und seinen Mitmenschen zugerufen hätte: „Hütet euch,
dem Betrüger Glauben zu schenken; ihr seid verloren, wenn ihr vergesst,
dass zwar die Früchte allen, aber die Erde niemandem gehört“.

- Jean-Jacques Rousseau

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