Rechnung als Student schreiben?

6 Antworten

Wenn das die einzige Rechnung für dieses Jahr ist/bleibt, kannst Du die ohne Bedenken ausstellen.
Über eine Umsatzsteuerpflicht mußt Du da noch nicht nachdenken, also auch keine Umsatzsteuer berechnen.
Einkommensteuerlich gilt dasselbe. Wenn das Dein einziges selbstverdientes Geld ist, gibt es damit keine Probleme.

Ist es nicht so, dass wenn du eine Rechnung schreiben würdest, eine eigene Firma anmelden musst? Ansonsten wäre es doch n 400 Euro-Job bei dem du angestellter wärst. Oder täusch ich mich da?

Dann schreibst Du eine Rechnung über 200,-, es kommen 19% Umstatzsteuer drauf. Du kannst - logisch - die 19% auch aus den 200,- rausrechnen und entsprechend die Rechnung aufsetzen. Hauptsache, die 19% UsT sind aufgeführt. Die braucht er für sich und Du brauchst sie, um Dich nicht strafbar zu machen.

Dann gehst Du zum Gewerbeamt vor Ort, meldest ein Gewerbe an. Das kostet zwischen 10,- - 75,- einmalig. Wenn Du es einrichten kannst gehst Du anschließend mit Papier von da zum Finanzamt.

Oh. Schau vorher mal unter Gewerberecht, welcher Geschäftsbereich bei Dir eingetragen werden soll / muss. Das Gewerbeamt will und muss das wissen. Kannst mehrere Begriffe aufführen lassen.

So. Jetzt hast Du ein Gewerbe und in diesem Jahr einen Betrag verdient.

Den führst Du einfach nächstes Jahr auf in Deiner Steuererklärung. Ein Formular für diese elenden 19% ist auch da. Da Du studierst unterstelle ich Dir, mit den Formularen klar zu kommen. Sie verlangen Zeit, um sich durchzuarbeiten. Begriffe die fremd sind sind im Internet gut erklärt.

Und so hast Du Deine Bürgerpflicht erfüllt. Du hast keine Straftat begangen.

Tatsächlich bist Du verpflichtet, jeden Cent, den Du aus eigener Arbeit erwirtschaftest, steuerlich anzugeben. - Das heißt nicht, dass Du auch Steuern zahlen musst. Aber das Finanzamt möchte wissen, wo das Geld unterwegs ist, damit die Politik steuernd eingreifen kann, wie es ihr Auftrag ist.

Natürlich kannst Du auch die 19% in die

Auf diesem Weg bekommst Du auch eine Steuernummer. Dein Chef bekommt keinen Ärger.

Du hast für den Rest Deines Lebens ein Gewerbe. Du kannst jederzeit Geld aus eigener geleisteter Arbeit verdienen, ohne Dir noch deswegen Gedanken machen zu müssen. Du bestiehlst und betrügst Dich nicht selbst. Du akzeptierst die in diesem Land herrschenden Regeln des Zusammenlebens.

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ABSOLUTER UNSINN. Warum antwortest du, ohne Ahnung zu haben? 1. Umsatzsteuer ist bis zu einer bestimmten Einkommensgrenze freiwillig (Kleinunternehmerregelung!). 2. Gewerbeanmeldung ist nicht unbedingt Pflicht, vorallem bei einer einzigen Rechnung über 200 Euro ist das vollkommene unnötig.

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@exorutus

Ist es mittlerweile in diesem Land ein Verbrechen oder Unsinn, geltendes Recht zu beachten?

Warum bist Du so aggressiv? Erlebe ich immer, wenn ich mich auf zugrundelgende Regelung beziehe. Tut die weh? Haben wir so viele nachrangige Regelungen, um die zugrunde liegenden aus dem Blick zu verlieren? Geht es darum? Ohne Grundlage wird jedes Thema zur Luftnummer

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@dawala

Leider hast du in der Sache nicht recht. Ich versuche es mal weniger "aggressiv":
 
1. Ist eine Präsentation kein Gewerbe. Eine Erlaubnis, ein Gewerbe auszuüben, ist nutzlos, wenn man gar keines ausüben möchte.
 
2. Selbst wenn die Präsentation von Präsentationen :-) gewerblich wäre, so fehlt hier wegen der Einmaligkeit die Teilnahme am allgemeinen wirtschaftlichen Verkehr, so dass es schon wieder nicht gewerblich ist.
 
3. Aus 1. und 2. folgt, dass die Tätigkeit allenfalls unter § 22 Nr. 3 fällt, also "Einkünfte aus Leistungen". In der Steuererklärung anzugeben in der Anlage SO. Wegen § 46 (3) (Härteausgleich) bleibt der Betrag aber letztlich unversteuert.
 
4. Die Umsatzsteuer: Hier ist kein Unternehmer am Werk, denn es fehlt die Wiederholungsabsicht. Es darf also keine USt in Rechnung gestellt werden.

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@dawala

Es stört mich nunmal, wenn jemand falsche Antworten gibt und du hast unrecht. Rechtlich sieht es anders aus, wie ich bereits geschrieben habe.

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