" mit der Faust auf den Resonanzboden schlagen"?

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2 Antworten

Typischer Schwachsinn, wie er in Sachen "Neue Musik" leider immer wieder einmal anzutreffen ist. Der Resonanzboden ist keine Trommel, sondern ein vergleichsweise empfindlicher Bauteil eines Klaviers, vergleichbar mit der Membrane eines Lautsprechers. Der Resonanzboden eines Klaviers hält nun sicher einen Faustschlag aus, allerdings kann sich das Klavier verstimmen, nämlich dann, wenn es durch den Schlag zu einem Spannungsausgleich von Saiten zwischen Anhang und klingender Länge kommt. Zudem kann man nicht bei allen Klavieren mit der Faust auf den Resonanzboden schlagen, da der Gussrahmen bzw. die Saiten davor (beim Pianino) oder darüber (beim Flügel) sind, und bestenfalls beim Flügel im Bassbereich beim Spitz so etwas möglich wäre, da hier der Resonanzboden bei manchen Modellen für einen Faustschlag "zugänglich" ist. Oder man schlägt von unten, dazu müsste der Pianist unter den Flügel kriechen. Ein "Komponist", der eine derartige Anweisung gibt ist entweder ein Scharlatan, oder er hat keine Ahnung von einem Klavier.

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Schau Dir eine Darstellung des Klavieraufbaus an. Dort siehst Du den Resonanzboden. Wenn Du draufklopfst (natürlich nciht "schlägst"!), während die Dämpfer gehoben sind, klingt es weiter.

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