Meinungen zum Arbeitszeugnis?

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4 Antworten

OK, folgende Anmerkungen:

  • Ein Zeugnis hat frei von Rechtschreib-, Zeichen- oder Grammatikfehlern zu sein.
  • Sind die Aufgaben abschließend genannt? Wenn ja, ist das ok so, ansonsten sollte man schreiben "...umfassten im Wesentlichen..."
  • Die Leistungsbeurteilung entspricht zwar in etwa einem "befriedigend", teilweise mit Tendenz nach unten. Sie ist auch m. E. ziemlich lieblos geschrieben und zeigt dadurch auch die geringe Wertschätzung deiner Arbeit.
  • Warum wird betont, dass du die Arbeitssicherheit beachtet hast? Das ist eine Selbstverständlichkeit, die im Zeugnis nichts verloren hat.
  • Das Sozialverhalten ist sehr knapp beschrieben, entspricht aber einem "gut". Es sollte aber in einem separaten Absatz stehen.
  • Dass es während der Probezeit endete, sollte man m. E. nicht unbedingt erwähnen. In diesem Zusammenhang verwirrt das mehr als dass es nutzt.
  • Das Ausstellungsdatum muss unbedingt mit dem letzten Tag des Arbeitsverhältnisses übereinstimmen. Alles andere gibt Anlass zu Spekulationen und unangenehmen Rückfragen.
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Kommentar von myzyny03
29.06.2016, 15:04

ein befriedigend sehe ich hier allerdings nur bei sehr wohlwollender Betrachtung.

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@Mamo31,

ich würde dich mit solch einem Zeugnis nicht einstellen!

 war fähig und bereit nach Aufforderung

Allein dieser Satz bedeutet für mich schon das aus.

Bedeutet du hast nur dann gearbeitet, wenn man dich dazu aufgefordert hat etwas zu tun.

Eigenständiges Arbeiten war nicht möglich.

Gruß N.U.

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Kommentar von Mamo31
29.06.2016, 14:14

Danke für die professionelle Meinung Norbert

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das ist ein Schuss in den Ofen, da steht nicht ein wirklich positiver Satz drin.

Entweder der Typ der das geschrieben hat, hat keine Ahnung, oder Du warst nicht gut.

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Kommentar von Mamo31
29.06.2016, 14:13

Danke für die Info... zeigt mir leider einmal mehr was das für ein heuchlerischer AG war!

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Zu 1: Das Zeugnis entält alles, was ich als Personaler wissen muss! Und das ist leider nichts Gutes über dich.

zu 2: Der fehlende Punkt ist mit Sicherheit kein Irrtum! Gab es rechtliche Probleme mit dem AG?

Das Datum deutet darauf hin, dass man dir am liebsten gar kein Zeugnis gegeben hätte, es aber später auf deine Nachfrage doch geschrieben hat.

Tödlich ist der Satz  " ... war fähig und bereit, auf Anforderung ...."

Heisst: ihm musste erst mal alles erklärt werden, sebstständiges Arbeiten war nicht.

Zu 3: Nein, das ist KEIN gutes Arbeitszeugnis. Eher im Gegenteil.


PS. Was sind denn "politische Gründe"??


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Kommentar von Mamo31
29.06.2016, 14:37

zu 2: An sich überhaupt nicht! Nach meiner Kündigung haben halt 4 Leute in kürzester Zeit gekündigt, weil Sie einfach zuviel von der entgegengebrachten "Wertschätzung" hatten und die Stimmung mehr als im Keller war!

zu 3: Werde wohl auf Nachbesserung bestehen müssen, zumal die leitende Personalerin mir das zugesichert hat. Vllt war das aber auch nur Mittel zum Zweck damit ich schnell und leise verschwinde.

Mit "politischen Gründen" meinte ich unternehmenspolitisch. Im Nachhinein hab ich gehört, dass er mich bzw. niemanden aus der Zentrale dort haben wollte! Am Ende ist er mich auch erfolgreich losgeworden...nur in seiner kurzzicht halt nicht nur mich!

Kann ich denn eine Nachbesserung verlangen?

Danke

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Kommentar von DarthMario72
29.06.2016, 16:15

Der fehlende Punkt ist mit Sicherheit kein Irrtum

Woher willst du das wissen? Sollte es ein versteckter Hinweis sein, ist der nicht zulässig.

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