Ich mache mich demnächst mit u. a. meinem Arbeitgeber (450.-) als Kunde selbständig. Wie bezahle ich derzeit rechtlich korrekt meine stundenweise Vertretung ?

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4 Antworten

Du kannst nicht für das gleiche Unternehmen einen Minijob ausüben, und gleichzeitig als Auftragnehmer selbständig für diese Firma arbeiten.

Entweder arbeitest du vollkommen selbständig, oder der "Arbeitgeber" bezahlt dich insgesamt für deine Leistung mit einem versicherungspflichtigen Gehalt.

Alles andere wäre missbräuchlich

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Welchen Umfang wird diese Vertretung denn haben? Nur 4 Wochen im Jahr, wenn Du im Urlaub bist und bei Krankheit, oder laufend?

Eventuell auch as 450,- Euro Kraft, oder Du engagierst einen als Subunternehmer, der das auch freiberuflich macht. Oder, wenn es über 450,- Euro im Monat sind und kein Freiberufler verfügbar ist, dann eben fest anstellen.

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Vielen Dank für die Antworten! Keine Sorge, ich mache das nicht gleichzeitig  und auch nicht als Scheinselbständigkeit. DERZEIT bin ich lediglich auf 450.- - Basis angestellt und noch nicht selbständig in irgendeiner Form. Daher habe ich auch keine rechtliche Basis, um selbst jemand als Aushilfe arbeiten zu lassen.

Und ich werde auch nicht scheinselbständig, weil ich ab Herbst nicht nur für diesen einen Auftraggeber tätig sein werde und auch nicht hauptsächlich, sondern unter anderen.

Es handelt sich momentan um eine Vertretung im Rahmen von 2 bis 4 Stunden pro Monat, also ein viel zu geringer Umfang, um selbst jemand "anzustellen". 

Ich brauche einfach eine rechtliche Basis, um meiner Vertretung das Geld zukommen zu lassen, ohne daß ich jetzt gleich ein Gewerbe anmelden und das ganze Brimborium machen muss...wenn ich die Zeit vor Herbst hätte, bräuchte ich auch keine Vertretung;-).

Kann ich das also einfach so machen; quasi als "Privatmann" eine Rechnung eines Freiberuflers bezahlen, den ich "beruflich" in Anspruch genommen habe?

Vielen Dank nochmal für Ihre Geduld und Hilfsbereitschaft!

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Auch wenn du angestellt bist, kannst du daneben selbständig sein oder diese Selbständigkeit vorbereiten. Du bezahlst einfach deine Aushilfe. Sie ist dann auch freiberuflich. Per Rechnung, damit du die Beträge von der Steuer absetzen kannst. Ich sehe da kein Problem. Problematisch könnte aber deine "Scheinselbständigkeit" werden. Befasse sich mal mit diesem Thema und deiner Sozialversicherung. Und je nach dem, was ihr macht, mit Gewebesteuer.


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