gedeckt perforierte sigmadivertikulitis, viele fragen...

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7 Antworten

habe eine ähnliche Geschichte hinter mir. Hohe Entzündungszeichen, Bauchkrämpfe und dann eine Woche Krankenhaus mit Antibiotika. Eine abschließende Coloskopie ergab auch den Befund der Divertikulitis. Jetzt nach zwei Wochgen zu Hause geht es mir wieder deutlich besser. Bis in die letzte Woche hatte ich immer noch Schmerzen. Gib dir und deinem Körper noch ein bischen Zeit so eine schwere Entzündung auszuheilen. Sei aber achtsam, wenn du erneut Fieber bekommst oder starke Schmerzen und dann lieber sofort ins KH. Meine Hausärztin meinte, so ein akuter Schub könne immer mal wieder kommen. Kann sein MUSS aber nicht! Ich wünsche dir von Herzen gute Besserung....alles liebe Dir

sternchenausdd 16.10.2010, 11:17

danke für deine liebe antwort, das macht mir hoffnung. ich habe nun bestimmt schon mit 8 ärzten gesprochen und jeder hat eine andere meinung, ich warte nun einfach mal noch das wochenende ab und wenn die schmerzen stärker werden und fieber dazu kommt, dann fahr ich natürlich sofort ins kh. ansonsten werde ich montag dann noch mal zu einem spezialisten gehen.

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dorfleben 16.10.2010, 11:34
@sternchenausdd

das kenn ich leider auch mit den verschiedenen Meinungen. Aber du jedoch kennst deinen Körper am besten. Lass dir keine Angst machen!

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sternchenausdd 16.10.2010, 16:55
@dorfleben

danke für deine aufmunternden worte, ich verusche es positiv zu sehen, meine größten sorgen sind eh nur da, weil ich eine 5-jährige tochter habe und sie hat sehr gelitten, als ich jetzt ne woche im krankenhaus war, sie kam mich zwar täglich besuchen und der papa hat sich rührend gekümmert, aber keiner kann die mama ersetzen... ich wünsche dir auch alles gute und dass uns diese sache für immer in ruhe lässt.

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Hallo, ich hatte nun gerade, beginnend heute vor 14 Tagen, meinen zweiten Divertikulitisschub. Auch dieses Mal wurde von meinem Gastroenterolgen ein ambulantes MRT veranlasst. Es war wohl keine gedeckte Perforation, aber eine Peridivertikulitis ( umgebendes Fettgewebe mitentzündet ). Zudem war auch der linke Eierstock und sogar die Gebärmutter mitenztündet. Bin auch erst 44 und soll nun salofalk weiternehmen. Zwischen den beiden Schüben hatt e ich immerhin 3 Jahre komplett Ruhe. Nun hab ich immer noch Schmerzen, in Form von Unterbauchkrämpfen, aber erst wieder stärker nach bsetzen des Antibiotikums. Wie lange hattet ihr noch Beschwerden nach dem Schub ? Meine Entzündungswerte waren heute nicht erneut erhöht. LG sunflower

sternchenausdd 05.11.2010, 21:02

hallo, danke für deine antwort. ich bin mittlerweile bei einem sehr guten heilpraktiker in behandlung, der ist aber nicht nur heilpraktiker, sonder auch ein richtiger dr. med. für innere medizin und war auch lange zeit in china. er hat mir gesagt, dass er mich in 2-3 jahren wieder hin bekommt und da er auch schon anderen leuten, die ich kenne, bei verschiedenen erkrankungen helfen konnte, glaube ich erstmal fest daran und werde mich von ihm behandeln lassen. ich bin im moment schmerzfrei und achte sehr auf meine ernährung. nächste woche bekomme ich meine therapieunterlagen vom heilpraktiker geschickt, mal sehen wie sich alles entwickelt, man sollte ja nichts unversucht lassen... wünsche dir alles gute.

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Hallo Sternchenausdd,

warum hat man diesen Divertikel nicht operativ entfernt? Hätte man das nicht mit Minimalinvasive OP machen können?

Es könnte doch immer noch ein Restentzündungsherd geben, der irgendwann wieder aufflammen kann!

Laß Dich von einem Darmspezialisten beraten (Professor).

Gute Besserung. Emmy

sternchenausdd 16.10.2010, 10:59

hallo emmy, von der op wurde im krankenhaus erstmal abgeraten, weil ich ja gerade mal 34 jahre alt bin und sie wenn dann gleich den gesammten s-darm entfernen wollen, was aber nicht so leicht ist, vorallem im nachhinein kann es zu einer kompletten laktoseunverträglichkeit und dauerdurchfall kommen.

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Lainecker 11.05.2014, 11:59
@sternchenausdd

Hallo,

wurde nun eine OP bei Dir durchgeführt? Der letzte Eintrag ist ja schon paar Jahre her. Habe seit 6 Jahren immer wieder Schübe, 1-2 pro Jahr. Nun überlege ich auf eine OP???

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Ich habe das gleiche Probleme gehabt und bin operiert worden. Mir wurden 30 Cm Sigma entfernt ,ein Stük Dünndarm ,ein Eierstock und anderes Gewebe. Durch viele Entzündungen des Darmes waren diese Organe verwachsen...z.Teil regelrecht verbacken. Da ich aber noch immer an Verwachsungen leide...hab ich noch nach 3 Jahren nach der Op. Schmerzen , hab eine Lactoseintolleranz entwickelt und kann kein Obst und Gemüse vertragen.

Seit 2010 keine weiteren Antworten, was ist seit dem geschehen? Ich habe seit 6 Jahren ca. 2x jährlich eine Entzündung. Die ersten 5 Jahre wurde ich immer auf Blasenentzündung behandelt, aber nicht nachgewiesen im Urin. Letztes Jahr dann bei einem Vertretungsarzt und nun durch die Spiegelung nachgewiesen. Bei der Spiegelung stand sogar noch ein Divertikel unter Eiter. Nun 2 Wochen Antibiotikum und was nun?

sternchenausdd 08.07.2014, 13:45

Ja, ich war ewig nicht mehr hier. Also bei mir ist alles super, ich achte sehr auf meine Ernährung und ich hab meinen Darm noch mit allen Stücken drin, also keine OP. Sobald ich was falsches esse oder zu viel Stress habe, meldet sich der Darm schon noch, aber ich gehe nicht mehr zum Arzt, denn die wollen alle nur Darmspieglung machen und davon verschwinden ja die Divertikel auch nicht. Mein Heilpraktiker meinte, mit viel Sport und passender Ernährung, würden sich die Darmwände sogar wieder stabilisieren und die Divertikel könnten wieder zurückgehen. Wer weiß :o) Ich glaube, ich hab mir in den letzten Jahren viel Wissen zu dem Thema angeeignet und könnte schon fast ein Buch dazu schreiben...

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hier geht es weiter, konnte nicht so viel oben rein schreiben...es zieht nur hin und wieder mal, vorallem wenn ich liege, wenn ich mich bewege bin ich nahezu schmerzfrei. stuhlgang funktioniert auch wunderbar und mit der ernährung halte ich mich an leichte kost. die fachärztin für innere medizin hat mich in 3 wochen wieder bestellt, dann möchte sie urin, blut und einen ultraschall machen. ich habe nun so viel im internet gelesen, aber die meisten ausführungen beschreiben nur den op-verlauf, nirgends ist etwas zu lesen, wie es mit den leuten nach der antibiose weiter geht, wie lange man nach so einer geschichte noch schmerzen hat, bzw. ob hin und wieder schmerzen überhaupt normal sind. kann man damit einfach so weiter leben? muss man auf etwas achten? ich mach mir den ganzen tag gedanken und hoffe, hier gibt es leute mit erfahrungen und ein paar guten ratschlägen.

"Heilen" kann man eine solche gedeckte Divertikel-Perforation nur operativ. Dazu muss natürlich nicht das gesamte Signma entfernt werden.Die Entfernung dieses Divertikel genügt. Das geht mitunter sogar bei einer Coloskopie. Die Entzündung antibiotisch behandelt kann immer wieder aufflackern und auch perforieren und die dadurch entstehende Peritonitis kann auch mit 34 Jahren lebensgefährlich sein !!

sternchenausdd 17.10.2010, 15:43

danke für deine antwort, klingt sehr interessant, weil mir diese variante im kh nicht angeboten wurde, dort wollte man das gesamte sigma entfernen, was bei mir wohl recht lang ist und gute 40-45 misst. bis jetzt ist ja noch alles ok, ich werde aber bei der nächsten untersuchung diese geschichte ansprechen, mal schauen was dabei rauskommt...

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