☕️ Einen schönen Samstagmorgen allen GuGuMo-Fans! Könntet ihr euch vorstellen, dass es in näherer oder fernerer Zukunft überhaupt kein Bargeld mehr gibt?

37 Antworten

Guten Morgen!

Bei mir kommt es drauf an, was bezahlt wird und wie hoch die Ausgabe ist. Kleinere Ausgaben zahle ich in bar, größere im 100er-Bereich jedoch bevorzugt bargeldlos - ich schleppe ungern viel Geld mit mir herum, das ist mir unangenehm.

Meine Autos habe ich zwar immer bar bezahlt, das jedoch spielte sich bei seriösen älteren Leuten in geschlossenen Räumen ab, in denen sich da wirklich nur zwei oder maximal drei Leute befanden, von denen keinerlei Gefahr ausging. Im Elektrohaus usw. zahle ich jedoch immer per Karte und Dienstleistungen werden immer überwiesen.

Ich sehe die Technisierung ohnehin als problematisch an, sie ist komplett ausgereizt. Wer jetzt immer noch weiter entwickelt, wird irgendwann zu denen gehören, die ein völliges Systemchaos mit provoziert haben: Diese ganzen modernen Dinge sind ja nett, wenn sie funktionieren - aber die Frage ist, wie lange sie funktionieren, bis sie zusammenbrechen oder nicht mehr reparabel sind. Beim Zahlen in Bar ist das Schlimmste was passieren kann, dass man den Geldbeutel vergaß oder das Geld nicht reicht - defekte EC-Kartenleser, allerhand unseriöse Geschichten wie Phishing/Manipulationen, zusammenbrechende Geräte, Probleme mit Apps oder weitere technische Probleme sind deutlich unangenehmer.

Das hat mit Fortschritt nix zu tun, auch nicht mit Rückständigkeit, sondern viel eher mit pragmatischem Denken. Die Gesellschaft ist zumeist noch nicht reif dafür, das Geld abzuschaffen und die technischen Gerätschaften sind nicht ausgereift, da man hierzulande in der Regel nicht zuende entwickelt und richtig erprobt, sondern Kaufleute den Reifegrad bestimmen und alles billig-billig sein muss und schnellschnellschnell zu gehen hat: Genau daran liegt auch die oft mangelhafte "Qualität" technischer Apparate.

Ich finde schon, dass wir Bargeld brauchen - man darf sich nicht zu sehr auf die Technik verlassen, das tun viele von uns sowieso schon viel zu sehr. Die Ausspähungen von alleroberster Stelle über Paybackkarten, Abbuchungen, Rabattsysteme etc. sind eine andere Sache für sich, ich habe keine einzige Rabattkarte, sammle keine Paybackpunkte und dulde keine personifizierte Werbung, mit der noch mehr Abfall produziert wird - ich bin kein "Grüner", aber was zu viel ist, ist zu viel.

Ich sehe auch eine psychologische Gefahr: Viele Leute haben jetzt schon massiv Probleme mit Geld umzugehen, denen kommen bargeldlose Zahlungen sehr entgegen und eine Übersicht über ihre Mittel haben sie oft kaum noch. Denen würde man mit komplett bargeldloser Wirtschaft keinen Gefallen tun, was sicherlich ein Ansteigen von Privatinsolvenzen usw. zur Folge hat. Muss man das von staatlicher Seite ernsthaft vorantreiben?

Ein schönes Wochenende!

Woher ich das weiß: eigene Erfahrung

Guten Morgen rotesand und bei Bettlern kann man auch nicht per Karte zahlen.

https://www.gbpicsonline.com/img-26355.html

LG Dieter

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@Amorette

Stimmt auch!

Noch ein Gedanke von mir: In Zeiten der Politikverdrossenheit kann es sich doch kaum ein Politiker leisten, so etwas auch nur vorzuschlagen. Wer so etwas anbringt und auf Gegenwehr stößt, der hat es doch für alle Zeiten vergeigt und auch seiner Partei wieder Wähler abtrünnig gemacht.

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Danke für deine Antwort und liebe Grüße an dich! 🌻

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Sehr gut ung vollkommen meine Meinung, LG.

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Das sind Phantastereien von Zukunftsgläubigen mit Scheuklappen. Selbstverständlich wird es weiterhin Bargeld geben, zumindest solange, wie es eine funktionierende Wirtschaft mit Einzelhandel gibt.

Eine Abschaffung des Einzelhandels ist nicht in Sicht, auch wenn die Ammazon-Lemminge und Lieferando-Fäns diesem Irrglauben unterliegen.

Da stimme ich dir zu.

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Danke für deine Antwort und liebe Grüße an dich! 🌻

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O tempora, o mores!

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@Volens

jetzt muss ich mich sogar für Dich noch im "lateinischen" schlau machen? *schmunzel*

> Lateinische Redensart, die den Verfall der Sitten beklagt <

Noch viele Grüße für Dich, von Plawopf

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Dein Wort in Regierungs' Ohr!

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Naja, schön wäre es.

Aber wenn ich mir Südostasien anschaue ... dort konntest Du im staubigsten Basar im tiefsten In- oder Hinterland am kleinsten Stand oder dunkelsten Hinterhof schon vor 15 Jahren überall mit Karte zahlen.

Der Einzelhandel wird also mitziehen (müssen), auch hierzulande, mit der Kartenzahlung.

Leider.

Und wir wissen nicht, inwieweit die bargeldlose Zahlung irgendwann zunehmend gesetzlich durchgedrückt wird, die Industrie und Banken mit ihren Lobbyisten arbeiten da schon mächtig dran.

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@EyeQatcher

Weißt du, ich denke dabei immer an so alte Mütterchen, die das vielleicht alles gar nicht blicken und sich herumquälen. Andererseits wäre da nix mehr mit Enkeltrick mehr - wie mans halt sehen will, es gibt immer sone und solche Aspekte. Für Schwarzarbeit wäre das natürlich Gift!

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@Spielwiesen

Ja, klar. Die Vorteile liegen in der Bequemlichkeit und im Erschweren von Bargeldkriminalität. Auch die Mütterchen werden sich daran gewöhnen - wie an Smartphones und PC's auch schon.

Magenschmerzenbereiten mir die völlige Transparenz, Abhängigkeit u n d Manipulierbarkeit der Verbraucher.

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Guten Morgen,

nein, ich kann es mir nicht vorstellen. Vor allen Dingen lehne ich es auch ab. Wir werden schon so stark durchleuchtet und es soll noch stärker werden. Wir sind doch angeblich freie Bürger und leben in einem Rechtsstaat. Da können bewährte Dinge nicht einfach umgestellt werden, weil die Banken angeblich zu hohe Kosten mit dem Zählen von Geld haben.

Und Steuerbetrüger haben kein Bargeld. Sie lassen elektronisch überweisen und da kommen die "Überwacher" leider oft nicht mit. Da wären hohe Summen für den Staat zu holen, aber da versagt er überwiegend bzw, fast gänzlich.

Ich zahle alle normalen Einkäufe bar und größere Summen per EC-Karte oder durch Überweisung. Das sollte auch so bleiben, da ich keine Vorteile durch Plastikkarten sehe. Im Gegenteil, es ist schon viel zu viel Kunststoffmüll im Umlauf.

Danke für die Frage. Wünsche ein schönes Wochenende.

Danke für deine Antwort und liebe Grüße an dich! 🌻

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Sehr gut, den Plastikmüll hatte ich noch gar nicht so in Erwägung gezogen, aber natürlich ist das ein nicht unwesentlicher Faktor, LG.

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Freund, 27, keine Ausbildung, schluss machen?

Ich und mein Freund sind jetzt 5 Jahre zusammen. Das letzte Jahr war eher ein hin und her. Er ist 27 und hat bis jetzt nichs gemacht. Er hat eine Ausbildung angefangen und diese nach einem halben Jahr abgebrochen. Er hat keinen Führerschein. Er lässt sich gehen und macht nichts mehr aus sich (äußerlich). Ich bin 24 und bin im Endspurt meines Bachelors. Ich arbeite nebenbei als Werkstudent in einer Medienagentur. Nun werde ich nach dem Bachelor eine Traineeship in der gleichen Agentur absolvieren. Die ersten Jahre verliefen auch sehr glücklich, da sich keiner Sorgen um die Zukunft gemacht hat. Ab dem 3. Jahre wurde es ernster. Ich konnte mir eine gemeinsame Zukunft mit ihm vorstellen. Wir haben gemeinsam nach Ausbildungen gesucht aber er hat sich immer davor gedrückt. Irgendwann fingen wir an wegen dem Problem uns zu streiten. Dann hatte er eine Ausbildung angefangen und wieder abgebrochen weil er gekündigt wurde wegen Fehlzeiten. Vor und nach der Ausbildung hatte er auch keinen anständigen Job, sondern hat nur bei seinen Eltern im Kiosk ausgeholfen. Für 1 Jahr war er an der Tankstelle tätig. Jetzt fängt er mit 27 (ab September) eine Umschulung als Verwaltungsangestellter an. Nun weiß ich aber nicht ob er damt später einen Job finden wird, weil es "nur" eine Umschulung ist und keine Ausbildung. Auch bei meiner Familie und bei meinen Freunden hat er nicht das beste Bild. Ich weiss gar nicht was ich machen soll, ob ich weiter mit ihm zusammen bleiben soll oder lieber Schluss machen soll....die Gefühle sind da aber nur mit Gefühlen können wir keine gemeinsame Zukunft aufbauen.

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