-ei, wie in Fleischerei, Metzgerei, Buecherei,....

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Die Verwandtschaft der deutschen Endung -ei mit der lateinischen -ia ist zu deutlich, um sie negieren zu können. Die Verbindung dürfte von indogermanischen Wurzeln herrühren, bei später entstandenen Wotbildungen auch durch Anlogiebildung.

Da das -a in vielen Urformen ein Zeichen für femininum ist, ist auch nicht verwunderlich, dass Türkei und Schreinerei über dieselbe Endung verfügen.


Auch Deutschland und Unverstand haben dieselbe Endung, ohne dass wir daraus etwas Inhaltliches ableiten wollen..

Ist das deine neue Sig???
:-)))

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Hi.
Da kann ich dir außer dem Vogelei auch noch die Liebelei anbieten.
Reiner Zufall, jedenfalls in diesem Fall.

Aber mit o-Umlaut ist es dann wieder fem.
SCNR

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@Volens

Das Beispiel, lieber Volens, wollte ich nicht schreiben - um mich nicht wieder Anfeindungen auszusetzen.
;-)

Oder meintest Du die "Löbelei"?

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@earnest

Lauthistorisches Faktum ist:
"i- Umlaut", "a-Umlaut" und sogar "u-Umlaut" (im Altnordischen) hat's gegeben,
einen "o-Umlaut" aber nicht, denn die Vokalveränderung, die durch ein -o - oder -e- in der Folgesilbe bewirkt wurde, fällt unter "a-Umlaut" . Logisch??? :).
(Der gescheite Jacob Grimm hat den "a-Umlaut" - deshalb? - "Brechung" genannt.)

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@Koschutnig

Ich werde mich in Zukunft in Gedanken immer bei dir entschuldigen, fürchte indes, dass ich der besseren Verständlichkeit halber doch bei o-Umlaut bleiben werde. Es ist ja nicht gerade so, dass ich mich damit in schlechter Gesellschaft befände.

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Wobei es mit Umlaut von der Aussprache her naeher an meinen Beispielen ist, als ohne. ; )

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