-Die Mehrheit und deren Verhalten?

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4 Antworten

Nicht alle Frauen stehen auf "Alphatiere" und schon gar nicht auf selbsternannte, die in Wirklichkeit nur heiße Luft hinter ihrer großen Klappe haben. Ein Alphatier zeichnet sich eigentlich durch hohe Sozialkompetenz, Führungskompetenz und hohen Status aus und diese Faktoren begünstigen alle eine Sicherheit der Frau und des Nachwuchses. Das hat auch weniger mit Unterdrückung, sondern vielmehr mit Schutz zu tun. Deshalb ist es an sich auch nicht dumm oder falsch, wenn Frauen auf Alphatiere stehen. Und deshalb hört man auch so oft von Mädchen und Frauen, wenn sie ihren "Traummann" beschreiben sollen, dass er sie beschützen können solle (und ich frage mich dann immer, wovor eigentlich).

Führungskompetenz jedoch hat nichts damit zu tun, andere zu dominieren. Vielmehr liegt Führungskompetenz darin, je nach Situation flexibel und adäquat den Führungsstil wechseln und sich auf die Mitmenschein einstellen zu können. Sozialkompetenz liegt auch nicht darin, mit anderen im Rudel aufzutreten und ihnen vorzuschlagen, was gemacht werden soll, sondern Sozialkompetenz liegt in erster Linie darin, sich auf andere einstellen zu können. Was du beschreibst, sind unsichere Jugendliche, die sich aufblähen, um ihre Ängste zu überspielen, das hat mit Alphatieren nichts zu tun. 

Tatsächlich reagieren Frauen oft positiv auf Dominanz. Dominanz von Männern gegenüber Frauen kann man auch als Karikatur der naturgegebenen Fortpflanzungsweise sehen, denn der Mann penetriert und die Frau wird penetriert. Dominanz ist aber erstens nicht dem Geschmack von jeder Frau entsprechend und zweitens bezieht sich das für gewöhnlich auf sexuelle Spielereien, nicht auf den Alltag. Es kommt vor, dass Frauen auf dominante (aufgeblähte) Jungs/Männer abfahren und deshalb an "die falschen Typen" geraten. Das kann beispielsweise an mangelnder Selbstkenntnis liegen, etwa weil die sexuelle Anziehungskraft nicht von der alltäglichen Entscheidungssituation getrennt werden kann. Das aufgeblasene Gehabe aktiviert die Anziehungskraft, aber die Erfahrung reicht noch nicht aus, um zu wissen, dass der Alltag mit einem Alltagsmacho sehr anstrengend und von Ungerechtigkeiten begleitet ist.

Es gibt einige Mädchen und Frauen, die sich nichts sehnlicher wünschen als einen normalen, ruhigen, netten jungen Mann, der sie respektiert und mit ihnen so umgeht wie mit seinen Freunden auch. Und es gibt auch einige Jungs/Männer, die im Alltag sehr nett und emanzipiert sind, aber trotzdem mal eine dominante Rolle spielen können.

Wenn du kein bisschen dominant bist und auch nicht sein möchtest, wird deine passende Partnerin einer Minderheit angehören und dementsprechend ist es ganz normal, dass du sie nicht auf Anhieb findest. Wenn du ab und zu gerne mal die dominante Rolle spielst, deine Partnerin dabei aber durchweg respektierst, solltest du ebenfalls eher nach Frauen Ausschau halten, die im Alltag nichts mit selbsternannten "Alphatieren" anzufangen wissen.

Lerne deine potenziellen Partnerinnen in Zukunft ein bisschen besser kennen, bevor du dich auf eine Beziehung einlässt. Streitereien und Machtkämpfe haben in einer ebenbürtigen Beziehung nichts zu suchen. Es gibt Frauen, die zu dir passen und die wirst du früher oder später auch kennen lernen, wenn du dich von denen fern hältst, die auf aufgeblasenes Gehabe hereinfallen.

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Kommentar von Janiela
05.05.2016, 16:30

Nachtrag: Mit Streitereien, die in einer ebenbürtigen Beziehung nichts zu suchen haben, meine ich unfaire und gemeine Streitereien. Dass Streit in jeder Beziehung passiert, ist ganz normal, aber wie du schon geschrieben hast, ist es dann förderlich, gemeinsam an einer Lösung zu arbeiten, anstatt gegen einander darum zu kämpfen, wer Recht hat.

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Natürlich gibt es auch Menschen, die einen aktzeptieren so wie man ist. Es gibt auch noch Menschen, die nicht nur für kurze Zeit eine Beziehung eingehen, sondern, die für viele Jahre zusammen sein können.

Die sich bewusst sind, was eine Beziehung bedeutet und diese bedeutet nicht, dass es einen Dominanten gibt und einen Untergeordneten. In einer Beziehung sollten beide Gleichgestellt sein, beide Wünsche akzeptiert und darauf eingegangen werden.

Es gibt Frauen, die brauchen das ruhige im  Menschen und es gibt Frauen, die brauchen das Dominante.

Nur leider dauert dies meistens, bis man sein Gegenstück gefunden hat.

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Ich glaube, dass ist hier die falsche Plattform für dich, da ich bezweifle, dass es genügend User gibt, welche Texte lesen, welche aus mehr als 4 Zeilen bestehen und noch dazu Fremdwörter enthalten. Aber ich Stimme zu. Das ist definitiv so. Und ja....es gibt Menschen, die dich so akzeptieren. Jedoch sind diese meist ähnlich zurückgezogen, was das Ganze nicht unbedingt einfacher macht.

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Wenn du nur den letzten Satz geschrieben hättest, könnte man sie sicher auch beantworten. Das ganz Vorgeplänkel lenkt doch nur von der eigentliche Frage ab.

Zur Frage:Ja, es gibt jede Menge Menschen, die den anderen akzeptieren wie er ist. Wesentlich mehr Menschen gibt es, die sich selbst nicht akzeptieren.

Du gehörst sicher dazu.

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