" Alles was sie Glauben wird sich Verwirklichen " Wird sich in unserem Leben alles bewahrheiten was wir wirklich Glauben?

...komplette Frage anzeigen

Das Ergebnis basiert auf 15 Abstimmungen

Das ist völliger Quatsch, Esoterischer Müll. 86%
Ja diese Zitate stimmen, was in diesem Buch steht ist wirklich wahr. 13%

18 Antworten

Das ist völliger Quatsch, Esoterischer Müll.

Der Glaube an die Wirksamkeit von  "positiven Denken", die "Bestellungen beim Universum", das "Gesetz der Anziehung" und ähnliche Versprechungen mehr, sind meiner Meinung nach nicht unproblematisch.

Denn das was sich dabei ändert, ist lediglich die subjektive Wahrnehmung dieser Person und nicht etwa die konkrete Realität.

Jemand der leckere Speisen visualisiertt, kann sich vielleicht selbst sogar erfolgreich suggerieren, er sei bereits satt, so dass er kein Hungergefühl hat - er würde aber dennoch an Unterernährung sterben.

Der Glaube, man könne sich die Realität nach belieben zurecht wünschen kann riskant werden, wenn eine Realitätsferne eintritt und man nur noch alles durch seine rosarote Brille sieht.

Eine völlige Passivität - "das Universum sorgt schon für mich" - kann genau so möglich sein, wie das eingehen unnötiger Risiken, um seine Träume zu realisieren.

Es scheint ja auch oft zunächst wirksam zu sein - plötzlich entdeckt man, wie grün der Rasen ist und stolpert zufällig über eine Brieftasche mit 200,- Euro. Das erweckt den Eindruck, die Methode sei wirksam.

Tatsächlich führt diese selektive Wahrnehmung, auf die man sich selbst programmiert, dazu, dass einem Dinge auffallen, die vorher lediglich unbemerkt blieben

Der Rasen war schon immer so grün und die Geldbörse mit 200,- Euro lag schon einen Tag vorher dort - man hat nur nicht auf diese Dinge geachtet.

Wenn man an jeder Ecke "Segnungen" erwartet, dann sieht man diese sonst unbeachteten Dinge, oder interpretiert banale Ereignisse eben als solche erfüllten Wünsche.

Es handelt sich teils auch um "selbsterfüllende Prophezeiungen".

Solche Wunscherfüllungsmethoden sind also eine Mischung aus Autosuggestion, psychologischem Selbstbetrug und esoterischem Geschwurbel.

"Positives Denken" kann hilfreich sein - man sollte aber auch die Grenzen der Methode erkennen.

Der Buddhismus lehrt in seiner Grundform übrigens das genaue Gegenteil; Lassen sie all ihre vorgefassten geistigen Muster fallen.

Vielen Dank, sehr Gut erklärt, das kann stimmen. 

0

Die Methode ist dann ja auch Wirksam, weil dein GLAUBE beeinflusst deine Taten. Und deine Taten entscheiden über ERFOLG und Versagen. Wenn ich meine Subjektive Wahrnehmung ändere, dann ändere ich auch meine eigene Realität. Wenn ich zmb. den Wunsch habe.  Ein Starkes Selbstvertrauen zu besitzen. Und ich mir das ins Unterbewusstsein einprägen. Dann wird sich das VERWIRKLICHEN. Weil meine Subjektive Wahrnehmung mich beeinflusst und ich danach handle. 

0
@Lernen2500

Wie gesagt, positives Denken, oder Autosuggestion
sind meiner Meinung nach nicht zwangsläufig schlecht und sie können einem auch durchaus helfen - man sollte nur wissen wo Schluss ist.

Wenn sich jemand mit geringem Selbstbewusstsein suggeriert, er sei nun selbstsicherer, wird sich das auch auf sein Verhalten auswirken und seine Umgebung wird auf das Verhalten reagieren.

Da spricht grundsätzlich nichts gegen - er sollte sich aber vielleicht nicht nur eine neue Sichtweise antrainieren, sondern auch versuchen, die wirkliche Ursache für seinen Mangel zu entdecken.

Sonst ist das ein bisschen so, wie ein buntes Pflaster, über eine noch immer eiternde Wunde zu kleben. Früher oder später kann der ungelöste Konflikt seines Selbstbewusstseins wieder hervorbrechen.

Positives Denken führt eben nicht immer zur Auflösung des Problems, sondern nur zu dessen Verdrängung.

Anderes Beispiel:

Wer schwer erkrankt ist, sich in medizinischer Behandlung befindet und dabei positiv bleibt, anstatt sich selbst aufzugeben, fühlt sich mit dieser inneren Stärke sicher besser.

Das sollte aber nicht dazu führen, dass man sich nicht mehr medizinisch behandeln lässt, weil man meint, sich in jedem Fall gesund glauben zu können.

0
Ja diese Zitate stimmen, was in diesem Buch steht ist wirklich wahr.

Ich habe angekreuzt, dass ich zustimme, obwohl ich das nicht hundertprozentig tue. Gib doch mal eine Zwischenoption an.

Also: Du hast sicher schon mal den Ausdruck "self-fulfilling prophecy" (selbsterfüllende Prophezeiung) gehört.

Wenn ich mir immer wieder sage, dass etwas eh nicht klappt, dann geht es am Ende meistens auch schief, weil ich schon völlig entmutigt rangehe, um nur ein Beispiel zu nennen. Insofern erfüllt sich oft das, was wir glauben bzw. erwarten, weil wir durch unsere Einstellung beeinflussen, was passiert.

Aber erstens gibt es auch davon Ausnahmen und zweitens gibt es auch Dinge, die völlig unabhängig von dir sind. Z.b. glaube ich, dass es Gott gibt und eine Freundin von mir glaubt, dass es Gott nicht gibt. Wenn sich das jetzt beides bewahrheiten soll, stehen wir vor einem logischen Problem. Das hängt nicht von uns ab, entweder es gibt ihn oder es gibt ihn nicht, es ist dafür völlig egal, was wir glauben.

Das ist völliger Quatsch, Esoterischer Müll.

Man kann Realistisches glauben, aber ebenso auch Unsinn. Wenn jemand an fliegende Elefanten glaubt, dann wird sich das ganz sicher nicht verwirklichen.

Im extremen Bereich des Aberglaubens und auch als Symptom psychischer Erkrankungen finden sich jedoch häufig Pseudoverwirklichungen, d. h. solche "Verwirklichungen", die sich Betroffene aufgrund einer Realitätsverkennung nur einbilden und dann tatsächlich ihr Leben nach solchen Einbildungen ausrichten. Geisterjäger, Horoskopgläubige, aber auch solche, die sich politischen Ismen uterwerfen usw. gehören dazu.

Derart gepolte Menschen leben häufig auf das Geglaubte hin und interpretieren so ziemlich alles, was in die Welt des Irrglaubens paßt, als Erfüllung ihres Glaubens. Ein typisches Beispiel dafür sind religiöse Fanatiker.

An etwas Realistisches glauben hat jedoch weniger mit Glauben als mit guter Kenntnis der Gesellschaft und dem Verhalten von Menschen zu tun, woraus man dann in seinen Gedanken hochrechnet, so die Realisierung von etwas vermutet und es auch mit vernunftorientierten Argumenten begründen kann.

Was möchtest Du wissen?