§ 172 StGB Doppelehe --> wie ist das wenn...?

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4 Antworten

Also StrafR liegt mir persönlich zwar nicht so, aber er macht sich gemäß § 172 StGB erst strafbar, wenn er eine zweite EHE eingeht, also nicht wenn er eine Verlobung schließt.

Wenn er beim Standesamt aber einen falschen Namen angibt, ist das dann eine Ordnungswidrigkeit gemäß § 111 Absatz 2 OWiG und wenn er mit einer Vermögensvorteilsabsicht handelt, z.B. wenn C reich ist, dann könnte man vielleicht Betrug anstreben.

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Im Strafrecht ist der Vorsatz zwingendes Tatbestandsmerkmal (§ 15 StGB) der Verwirklichung einer Straftat. Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Vorsatz_%28Deutschland%29

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Vom angenommenen Antrag ist man noch nicht verheiratet. Spätestens, wenn B & C beim Standesamt das Aufgebot bestellen, fliegt die Tatsache auf, dass B schon mit A verheiratet ist.

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Kommentar von musicfaen
16.07.2011, 22:44

und wenn man dann z.B. nicht in der Heimatstadt von B heiratet? Oder er sich mit anderem Namen der Person C vorgestellt hat?

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C ist ja nicht doppelt verheiratet. Dann ist C einem Heiratsschwindler aufgesessen und tja, weiter weiß ich nicht, was dann passiert. Aber C konnte es nicht wissen und hat außerdem keine Straftat begangen.

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Kommentar von musicfaen
16.07.2011, 22:45

und wieso heißts dann:

oder wer mit einem Verheirateten eine Ehe schließt

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