--- Stromerzeugung durch Ionisierende Strahlung ---

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Die Idee, eine "Solarzelle" für Gammastrahlen zu bauen, ist auch Profis schon gekommen:

http://iopscience.iop.org/0268-1242/23/8/085001

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Daß das Prinzip durchaus funktioniert, ist schon lange bekannt. Man kann Photozellen aus Silizium als Sensoren für Röntgen- und Gammastrahlung verwenden. Hier eine Arbeit darüber aus dem Jahr 1960:

https://archive.org/details/jresv64An4p297

Als Konkurrenz zum konventionellen nuklear beheizten Dampfkraftwerk ist das Verfahren aber bis jetzt nie eingeschätzt worden.

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@Franz1957

Ich spekuliere mal: Wenn man solche Zellen sehr robust und langlebig hinbekommt, dann könnten sie vielleicht in der Stromversorgung der Sicherheitstechnik in Endlagerstätten für nuklearen Abfall eine Rolle spielen.

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Es gibt seit Jahrzehnten Radionuklidbatterien, allerdings nicht für den "Hausgebrauch", wenn man von Herzschrittmachern früher Bauart absieht:

https://de.wikipedia.org/wiki/Radionuklidbatterie

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wieso betreibt man diese Art Energie zu bekommen dann nicht im großen Stiel? Ich sehe dabei keine Risiken oder Nachteile. Mann könnte ja riesige Lagerhallen bauen und dort tausende solcher Batrien aufstellen?

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@Jonas12321

Vorweg: Die Radionuklidbatterien beruhen nicht auf der ionisierenden Wirkung der Strahlung, sondern auf der Wärme, die entsteht, wenn eine Trägersubstanz die Strahlung absorbiert.

Zur Stromerzeugung in großem Stil benutzt man sie deshalb nicht, weil das aus mehreren Gründen unrentabel ist. Erstens ist der Wirkungsgrad der dafür verwendeten Thermoelemente sehr gering und die Ausbeute an nutzberer Energie im Vergleich zur aufgewendeten Energie infolgedessen ziemlich schlecht. Zweitens kommen die dafür geeigeneten Radionuklide, z.B. Plutonium 238, in der Natur so gut wie nicht vor. Man muß sie künstlich herstellen und dazu benötigt man normale Kernreaktoren: Abgebrannte Reaktorbrennstäbe liefern das Ausgangsmaterial, und es muß nach einem Aufbereitungsvorgang nochmals in den Reaktor eingesetzt und dort mit Neutronen bestrahlt werden. (Siehe in der Wikipedia unter: "Radionuklidbatterie" und "Plutonium", dort im Abschnitt "Gewinnung und Darstellung".) Den Strom gleich im Kernreaktor herzustellen ist nicht wirklich billig, aber es ist jedenfalls billiger als wenn man erst Radionuklide dafür ausbrütet.

Risiken bringt der Einsatz hochradioaktiver Isotope durchaus mit sich: Sie dürfen nur von Fachleuten mit entsprechender Schutzausrüstung gehandhabt werden. Fallen sie durch Irrtum oder Schlamperei, die man nie ausschließen kann, ahnungslosen Laien in die Hände, dann ist das für die betroffenen und zudem ahnungslosen Leute lebensgefährlich. Schlimme Unfälle geschahen z.B. bei der unsachgemäßen Verschrottung medizinischer Nukleargeräte in Brasilien und Thailand, sieh unter "Goiânia-Unfall" und "Nuklearunfall von Samut Prakan".

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Hallo,

das was Du bei Metallen beschreibst ist der Fotoeffekt, der ist aber zu schwach um technisch nutzbar zu sein.

Interessant ist das Gegenstück zur Fotovoltaik (also die Ladungserzeugung durch Strahlung in Halbleitern). Man nennt das Betavoltaik: http://de.wikipedia.org/wiki/Betavoltaik

Der Effekt ist aber zu schwach um genutzt werden zu können.

Grüße Martin

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Hi,

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