Ernteausfälle wegen Trockenheit: sollte man sich da Sorgen machen wegen weiteren massiven Preissteigerungen bei den Lebensmitteln im Herbst?

 - (Lebensmittel, Landwirtschaft, Trockenheit)

9 Antworten

Wer spanische Erdbeeren im Dezember aus spanischen Gebieten kauft, die schon lange mit knappem Grundwasser zu kämpfen haben, braucht sich über die Entwicklung nicht wundern.

Dann ist da noch die Sache mit der Gülle, die nicht nur zum Himmel stinkt, sondern auch schlecht fürs Grundwasser ist.

Ach ja, nicht zu vergessen: die Flächenversiegelungen mancherorts - egal, ob auf öffentlichem Raum oder privaten Grundstücken.

Alles hängt für mich miteinander zusammen.

Ob mit oder ohne Sorgen - ich habe nur eine begrenzte Summe zur Verfügung.

Solange die Lebensmittel noch relatibv günstig waren, haben die Verbrauer solche Umweltsünden aber scheinbar herzlich wenig gekümmert - getreu nach dem Motto hauptsache billig, nach mir die Sintflut.

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@GrandVoyager

Leider lässt sich so schwer unterscheiden, ob aus Geiz oder einer gewissen Not heraus billig gekauft wird (wurde).

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@kiniro

Es ist NIE Not, wer verbreitet diesen Unsinn. Lebensmittel sind auch in Bio Qualität so günstig wie nie.

Aber man kann dann ev nicht 7 Kinder haben oder in die Ferien fliegen.

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In Europa muss sich niemand Sorgen.

Wir gehören alle zu den reichsten 10 Prozent.

Verhungern werden andere.

Ja das sind die Folgen der Klimaerwaermung. Hungersnöte, Ernteausfälle, denn das wird jetzt immer mehr kommen.

Waelder sterben ab, Hungersnöte brechen aus, Migration, Unruhen , Krieg.

Schränkt endlich euren Konsum und den Verbrauch der fossilen Energie ein.Zum Glück wurde das Gas gekappt sonst würde immer noch nichts passieren.

Die Klimaerwaermung kostet ein Vermögen, allein durch die Zerstörung von Infrastruktur und ganzer Städte in Sibirien und den Bergen.

Auch Menschenleben wie Flutkatastrophen usw zeigen.

Und zwar sowohl das Volk/den Staat wie jeden einzelnen beim Kauf von Nahrungsmittel, Transport usw.

Heisst mehr Steuern, weniger Lohn, alles teurer.

Wer sich schon umgestellt hat , den trifft es weniger: Natürliche Isolation, Holzheizung (stromunabhängig), Solarpannel, kochen Holzbetrieb, Plumpskloo, Regenwasserspeicher, Brauchwasser.

Und Homeoffice oder mit ÖV, besser Fahrrad zum Arbeitsort.

Garten mit Selbstversorgung zb Hühner, Kaninchen, Trinkwasserquelle/Brunnen in der Nähe, zumindest etwas Holz in Form von Gebüsch.

Und natürlich nicht Überflutungsgefährdet.

Was kann man gegen die Klimaerwaermung machen:

  • nicht fliegen, nur bis 20° heizen, zu Fuss oder mit dem Fahrrad gehen, weniger Konsum, dafür Qualität, lokal saisonal Nahrungsmittel einkaufen.

Das ist schon seit ich geboren wurde, jedes jahr das gleiche, die bauern hier wollen nur mehr subventionen und das sind nicht die kleinbauern sondern wie bei der ganzen EU , die Großkonzerene die immer den gleichen schrott labern . So läuft das doch inzwischen überall . Immer von notstand reden und dann doch das schwein für billigpreise nach china verkaufen . und das futter kaufen wir sowieso aus dem ausland , auch unser eigenes . das ist also komplett egal ob hier sonne scheint oder es regnet . solange die bevölkerung dumm genug ist und das alles glaubt , zahlt sie auch mit ihren steuern . und inzwischen sogar doppelt .

gleichzeitig müssen kleinbauern dicht machen , weil man denen die auflagen erhöt , wärend die großbauern sich ihre prüfer kaufen .

wir haben entlich mal wieder ein normalen sommer . das wir das grundwasser wegsaugen etc liegt an anderen dingen . eher an zuviel von allem, bodenverdichtung , monokulturen , aber nciht am wetter .

Neee , liegt nicht am Wetter, wenn's nicht mehr regnet und seit Monaten im Schnitt zu heiß ist .

Ich habe gestern auf einer Wanderung mindestens 5 Felder gesehen , auf denen Mais vertrocknet . Und das Anfang August . Auf den Wiesen wächst kein Gras mehr ....

Wenn du schon so über Landwirtschaft Bescheid weißt , dann kümmer dich doch mal darum , wie's tatsächlich aussieht .

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Es liegt an einer Kombination, zu der auch das Wetter gehört.

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Du musst ein Klima oder allgemeiner Schwurbler sein oder kann man so völlig ignorant sein, selbst als Städter?

Normal an diesem Sommer ist gar nichts.

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Weizen ist geerntet. Mais kann regional leiden, wird vielerorts klappen. Obst ist weitgehend entwickelt, braucht nur mehr wenig Wasser. Wein dito. Gro#e Missernte sehe ich nicht. Aber für den Herbst ist dann Feuchte nötig, der Winterweizen muss gedeihen...

Ich habe mich nach dem Post der Frage noch einige Stunden weiter mit dem Thema beschäftigt (einfach Trockenheit, Dürre, Hitze, oder Ernteausfälle bei Google eingeben, Emter und dann oben auf der Googlewebseite auf "News" klicken) und konnte so feststellen, dass es nicht nur in Europa zu massiven Ernteausfällen kommen wird, sondern gleichzeitig auch weite Teile von Afrika, Asien Süd- und Nordamerika von einer extremen Trockenheit betroffen sind und aufgrund des Wassermangels auch dort mit großen Ernteausfällen zu rechnen ist, einzig in Australien regnte es überdurchschnittlich viel, was aber zu vielen Hochwassern führt.

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@GrandVoyager

Ja, wobei der Grain Belt in Nordameeikafeucht ist, gute Ernte hatte / briMais haben wird. Trockenheit betrifft da nur sehr eingeschränkt Agrar. Aber die großen Soeicherseen a Colorado und den Kalifornischen Rockies machen Sorge, einige legendäre Städte drohen zu vertrocknen. Asien, auch da, weniger die Landwirtschaft betroffen... Aber zT, wie auch Europa, der Wald. Forst hats Grad schwer.

Afrika hats einige Gegenden mit Landwirtschaft getroffen, Hungersnot...

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@Herfried1973

Wenn du dir mal ein paar Horror- Bilder über die weltweite Trockenheit und das damit verbundene Absinken der Grundwasserspiegel weltweit anschauen möchtest, kannst du das durch mit dem Mausrad schnelles Runterscrollen zu den einzelnen Abbildungen in dem über 100 Seiten NASA Bericht über deren GRACE-Programm sehen, welches die Abnahme von Wasser auf Landmassen mit Sateliten ermittelt, die das Erdmagnetfeld messen. Übrigens kannst du tagelang nach den gleichen Daten auf deutschen Wissenschafts-Webseiten suchen, du wirst die Daten nicht finden, obwohl an dem Programm auch das DLR beteiligt ist.

https://directory.eoportal.org/web/eoportal/satellite-missions/g/grace-fo

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@GrandVoyager

Das hat (vorerst) wenig Relevanz für die Landwirtschaft. Betrifft aber Wälder Kanadas, Sibiriens (etc.), und die RESERVEN an Wasser für die Landwirtschaft. China, Indien, USA, genau dort wo viel wächst ist es feucht. Tropisches Südasien: zu trocken, immer noch feucht. Kritisch ist die Bewässerung (kleinere Flächen) in notorisch trockenen Gebieten og. Länder, die nun noch trockener sind (USA aber aktuell durch SW Monsun für den Moment erlöst, die Speicher füllt das nicht).

Nördlicher nsherOsten, Staubtrocken, da wächst aber nur robustes Zeug, Pinien, Oliven. Oliven Ernte, Weinernte durchaus OK. Riesengefahr von Waldbränden. Das Grünzeug wartet aber ansonsten bis zum Winter auf Wasser. Im Süden ergrünt grad saisonal die Wüste (noch nicht in den Karten).

Brasilien, Waldbrand Risiko, für Landwirtschaft reicht es noch.

Tropen ansonsten eher feucht, Afrikas Probleme in der Trockenzone sind ungut, da hats nie Reserven.

Europa, Osteuropa, es gab abseits des Krieges gute Weizen Ernte, Mais wird OK sein, sonstiges dito. Heuer alles locker.

Was bedenklich ist, die fehlenden Reserven fürs kommende Jahr. Winterweizen will bald in die Erde...

PS. : 3. La Nina infolge, typische Regenverteilung in Tropen und Wüsten.

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@Herfried1973

Ich habe den Verdacht das du in dem oben verlinkten Bericht nicht über Seite 20 hinaus gekommen bist, weshalb ich schnelles runterscrollen mit dem Mausrad empfahl.

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Wiese und Weide? Gibts fast nicht.

Viele Felder sind ausgetrocknet, vor allem Kürbis, Gurken und co. leiden und vieles andere.

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@Nazgul89

Weide ist allerdings dürr heuer. Kürbis ist robust, klappt vielerorts (wohne in sehr trockener Gegend, berühmt für Kürbis). Wird mkttelprächtige Ernte.

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