Wieso gibt es Leute die kein Alkohol trinken?

22 Antworten

Ich (m/16) habe nichts gegen Alkohol, aber bin gegen das "besaufen", weil das einfach etwas unvernünftiges in meinen Augen ist und weil man auch ohne Alk Spaß haben kann. Wie gesagt. Das ist nur meine Meinung und ich will auch niemandem etwas unterstellen :)

Weil ihnen der Alkohol nicht schmeckt oder sie keine Lust darauf haben.

Sie müssen sich nicht "besaufen" um ihre Jugend zu genießen. Bzw. gibt es auch andere Arten um Stress abzubauen. Man kann auch ohne Alkohol seinen Spaß haben.

Ich brauch es nicht um glücklich im leben zu sein, ab und zu ist okay, aber ansonsten zu viel und zu stressig. Der geschmack ist meh und am tag dnach kater etc ist einfach beschissen. Nebenbei ist alkohol gesundheitsschädlich und ich hab wichtigeres zu tun als mir jede wochedie kante zu geben, aber jedem dem es gefällt soll es machen :)

Ich z.B mag den Geschmack einfach nicht, manchmal finde ich es so eklig dass mir vom Geschmack übel wird. Trotzdem sauf ich immer mit und Bacardi Kirsche ist beste

Ich weiß nicht, wie es bei anderen Nichttrinkern ist, bei mir hat sich das so ergeben, dass ich mal als Kind die Entscheidung getroffen habe, nicht zu rauchen und nicht zu trinken, und diese Entscheidung habe ich bisher einfach umgesetzt.

Jetzt kann man sich einerseits fragen, wie es zu dieser Entscheidung kam, und andererseits, warum ich mehr als 20 Jahre später immer noch an ihr festhalte.

Was die erste Frage angeht, es war keine von außen (zum Beispiel von meinen Eltern) aufgezwungene Entscheidung, sonst hätte ich sie sicher nicht so konsequent umgesetzt. Wenn ich mich recht erinnere, habe ich als Kind schon irgendwie aufgeschnappt, dass Alkohol und Tabak eigentlich Gifte sind, die schädigend sind und süchtig machen, also dachte ich, es wäre das Richtige, sie nicht zu nutzen.

Als Kind hat man mit so einer Entscheidung auch kein größeres Problem, man kommt ja eh nicht in eine Situation sich in der Praxis für oder gegen einen Drink oder eine Zigarette zu entscheiden. Als Teenager wurde es etwas schwieriger, ich hatte 2-3 Freunde, ebenfalls Nichttrinker, aber viele meiner Mitschüler haben irgendwann die Freuden des Alkoholkonsums für sich entdeckt, was uns Nichttrinkern das Knüpfen von neuen Freundschaften doch ziemlich erschwert hat. Ich bin meiner Entscheidung trotzdem treu geblieben, irgendwo aus Prinzip ("jetzt erst recht"), irgendwo aus Stolz ("ich kann auch ohne Alkohol durchkommen, soll doch trinken, wer es braucht").

Wenn ich die Entscheidung für oder gegen das Alkohol heute treffen müsste, würde sie vielleicht anders ausfallen. Aber ich habe ziemlich großen Respekt vor meinem früheren Ich aus der Kindheit (spricht nicht unbedingt dafür, dass ich mich seitdem gut entwickelt habe... ;) ) und möchte "seine" Entscheidung nicht revidieren.

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