Wie kommt man ohne Therapeut vom Alkohol weg?

6 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Gar nicht, denn je nachdem kann der Entzug ziemlich heftig ausfallen. Es ehrt dich zwar deine Freundin als Grund vorzuschieben aber vor allem solltest du es für dich an erster Stelle tun

Tue ich irgendwo schon. Will schließlich keinen Leberschaden und früh ins Gras beißen oder so einen unnötigen Mist. Habe ich leider erst begriffen, seit ich einen subjektiv betrachtet wunderbaren Menschen an meiner Seite habe.

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@ToxicSurvivor

Dann solltest du auch so vernünftig sein und dir professionelle Hilfe suchen, ggf wäre AA eine Möglichkeit, dort sind Gleichgesinnte mit denen man sich austauschen kann

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@XOhMyGothX

Ich muss gestehen, dass mich die Idee, meine teils durchaus sozial unverträglichen Gedanken mit einem Haufen Fremder zu teilen, die vermutlich schlimmere Probleme damit haben Alkohol zu trinken oder auf ihn zu verzichten, durchaus belustigt, aber ich bin mir nicht sicher, ob das mir oder jemand anderem dabei hilft, davon loszukommen.

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Wenn Du es partout nicht schaffst, kann ich Dir nur anraten, eine Therapie mitzumachen. Sie wäre in dem Fall das kleinste von mehreren Übeln. Vielleicht gibt es in Deiner Wohnnähe anonyme Alkoholiker.

Leicht ist es sicher nicht, aber die Abstände zwischen Rückfällen werden schon länger. Knapp eine Woche bekomme ich durchaus hin. Von den Anonymen habe ich nicht den besten Eindruck bekommen. Keine Ahnung, ob das was für mich ist.

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Da gibt es keine Tricks: Entweder ganz oder gar nicht. Ich bin "Voll-Profi".

Meine Blutwerte jenseits aller Grenzen. Nichtsdestotrotz: Ich hab's neuerdings im Griff.

Aber nicht durch Therapie ( 3x 3 Monate), nein durch eigenen Willen. Durch nichts zu ersetzen. Setz dir deine Ziele - und sieh, was dabei herauskommt.

Entweder es gefällt dir - oder eben nicht. Es ist immer deine Entscheidung. !

Oder?

Allerdings. Und ich entscheide mich gegen den Alkohol, auch wenn es verdammt ungewohnt ist.

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@ToxicSurvivor

Das wird nicht reichen. Erst wenn du Verluste verspürst und Sie schmerzhaft sind, dann erst wird deine Entscheidung eine Rolle spielen. Das wird dir jeder sagen, der sich mit diesem Thema auseinandergesetzt hat. 100%-ig.

Kein: Oder?

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@hasselblad1

Ich habe schon Verluste gemacht. Dafür brauche ich den Alkohol nicht mit einbeziehen.

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@ToxicSurvivor

Wenn dann nicht: Was beurteilst du negativ - in Sachen Alkohol?

Denn es muß zwangsläufig einen Grund geben.

Ohne Dem geht gar nichts. Bei mir war es die eigene Gesundheit.

Meine 2 obersten Lebensziele: Glück und Gesundheit. Gesundheit vorerst.

Oder?

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@hasselblad1

An erster Stelle die gesundheitlichen Schäden. Die, die schon da sind und die, die noch kommen könnten.

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Nicht kaufen, nicht öffnen, nicht eingießen, nicht ansetzen, nicht runterschlucken!

Jede Menge Entscheidungen, die DU triffst und keiner sonst.

Ich hab noch einige Flaschen Alkohol gelagert. Ich denke, das Kaufen wird nicht das Problem sein. Da kann ich durchaus schon dran vorbeilaufen. Außer ich sitze in einer Bar. Die kennen mich dort schon beim Namen..

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Versuch mal die Challenge einen Monat keinen Alkohol zu trinken. Stattdessen gibts dann Wasser oder nen leckeren Saft.

Meinst du sowas mit Zeitmessung und Belohnung für Meilensteine?

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