Wie kann ich meine Mutter dazu bringen dass sie aufhört zu rauchen?

10 Antworten

Hallo Lollilakatze!

Rede mit ihr über die Risiken, Stoff dazu gibt es genug im Netz, auch bei You tube

Und mache ihr klar was sich ändert wenn sie aufhört , manchmal zieht das:

20 Minuten nach dem Rauchstopp

  • Die Werte von Puls und Blutdruck normalisieren sich

12 Stunden nach dem Rauchstopp

  • Absinken des Kohlenmonoxid-Spiegels im Blut
  • Anstieg des Sauerstoff-Spiegels im Blut auf Normalwerte
  • Bessere Versorgung aller Organe mit Sauerstoff
  • Anstieg der körperlichen Leistungsfähigkeit

2 Wochen bis 3 Monate nach dem Rauchstopp

  • Stabilisierung des Kreislaufs
  • Verbesserung der Lungenfunktion

1 bis 9 Monate nach dem Rauchstopp

  • Rückgang von Hustenanfällen, Kurzatmigkeit und Verstopfung der Nasennebenhöhlen
  • Schleimabbau in der Lunge (allmähliche Reinigung)
  • Verringerung der Infektionsgefahr

1 Jahr nach dem Rauchstopp

  • Halbierung des Risikos für koronare Herzkrankheiten im Vergleich zu einem Raucher

5 Jahre nach dem Rauchstopp

  • Halbierung des Risikos für Krebs in der Mundhöhle, in der Speiseröhre, im Rachen oder in der Harnblase
  • Reduktion des Risikos für Gebärmutterhalskrebs (vergleichbar mit Frauen auf Nichtraucher-Niveau)
  • Reduktion des Risikos für einen Schlaganfall (vergleichbar mit Menschen auf Nichtraucher-Niveau)

10 Jahre nach dem Rauchstopp

  • Deutliche Reduktion des Risikos, an Lungenkrebs zu sterben (ca. Halbierung des Risikos)
  • Reduktion des Risikos für Krebserkrankungen in Bereich von Kehlkopf und Bauchspeicheldrüse

15 Jahre nach dem Rauchstopp

  • Weitere Reduktion des Risikos für koronare Herzkrankheiten – das Risiko sinkt auf Nichtraucher-Niveau

Quelle

https://www.nicht-rauchen-kann.de/rauchstopp-das-veraendert-sich.html

Ich wünsche Dir viel Glück und Erfolg

Leoparden haben da ganz spezielle Strategien. Die weiblichen Tiere bringen ihrem Nachwuchs das Nötigste bei, und dann jagen sie ihn davon, um nicht genervt und geprankt zu werden.

Wenn du deine Mutter genügend nervst und prankts, dann könnte es passieren, daß ihr die Strategie der Leoparden in den Sinn kommt. Alternativ könntest du dich jedoch bemühen, deine pubertären Aufwallungen etwas flacher zu halten.

Raucher rauchen auch zur Stressbewältigung... tolle Idee, deine Mutter mehr Stress auszusetzen, damit sie mehr raucht... um aufzuhören? - Eher nicht.

Davon mal angesehen, ist es auch nicht sehr reifes, erwachsenes Verhalten, ständig zu nerven. Kann negativ wieder auf dich zurück kommen.

Du hast da leider keine Handhabe darüber, ob sie raucht oder nicht. Ist nicht deine Angelegenheit oder deine Aufgabe, sie dahingehend zu erziehen.

Raucher zu stressen ist immer ein guter Weg, um sie vom Rauchen abzuhalten! Nein, natürlich nicht. Wie wäre es mit einem offenen Gespräch? Wenn du sie nervst hat sie nur noch mehr Bock auf eine Zigarette.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Angehender Humanmediziner

es ist leider so: ein Raucher ist ein Nikotinsüchtiger, solange er das nicht einsieht und bereit ist was dagegen zu unternehmen helfen weder gute noch böse Worte. es ist eine chemische Abhängigkeit von dem jeweiligen Suchtstoff (Kaffee, Tabak, Alkohol, etc.). allein der Wille ist zu wenig, man muss sich mit der Sache auseinandersetzen, Hilfe in Anspruch nehmen (Suchtberatungsstelle aufsuchen) und die richtige Konsequenz daraus ziehen. leider ist es so, dass es viel einfacher ist die Sucht zu befriedigen (es reicht die nächste Zigarette anzuzünden), Zigaretten gibt überall zu kaufen, Tabakfirmen und der staat "verdienen" Milliarden mit der Sucht dieser Menschen, Gesundheitsaspekte werden einfach ignoriert, wo es viel Geld im Spiel ist, gibt es keine Moral. Wie soll man aus diesem Teufelskreis ausbrechen, wenn nicht durch die eigene Entscheidung Schluss damit zu machen? Deine sorge ist berechtigt, sie wird leider deinen Elternteil nicht davon abbringen weiter zu rauchen, er ist nicht mehr der Herr seiner selbst, die sucht hat ihn voll im griff. Das ganze sollte für dich die Lehre sein, niemals mit dem Zeug anzufangen, es macht meistens abhängig, lebenslang.

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