Wie groß ist die Lebenserwartung bei so einem Lebensstil?

8 Antworten

Kann man gar nicht pauschal sagen. Einige werden krank, andere sterben früher und wieder andere werden mit dem Lebensstil über 100.

Das Risiko für einen vorzeitigen Tod oder weniger gesunde Lebensjahre ist dadurch emorm erhöht. Was du nun mit dieser Information machst ist deine Sache.

Klar über 100 mit dem beschriebenen Lebensstil

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Es geht nicht nur darum 50 zu werden, es geht vor allem darum mit welcher Lebensqualität er die 50 erreicht.

Solch eine Lebensweise wirkt sich in vielen Ebenen negativ aus. Wenn er mit 30 Lungenkrebs bekommt, ist es unwahrscheinlich dass er mit 50 noch lebt.

Wenn er durch das Rauchen ein Raucherbein bekommt, kann er die 50 erleben, aber mit einem Bein weniger oder mit erheblichen Problemen in den Beinen, die sehr schmerzhaft und schlecht therapierbar sein können.

Die Leber kann zügig Ärger machen bei dem Alkoholkonsum, kann aber auch sein, dass er mit der Leber unter deutlicher Einschränkung der Lebensqualität älter als 50 wird.

Ich möchte mit 50 keine eingeschränkte Lebensqualität durch so eine Lebensführung haben.

Ja leider kann er sogar noch älter als 50 Jahre werden. Aber frage nicht in welchem Zustand er dann wohl ist.

P.S.: Nachdem ich auf Grund von Schmerzen im Bein, die ich für einen Muskelkater hielt, eine kleine Radtour gemacht hatte und die Schmerzen auch am nächste Tag noch da waren, bin ich zum Arzt, der eine Thrombose diagnostizierte. Auf meine Frage: "Wäre ich gestorben, wenn sich die Thrombose durch die Radtour gelöst hätte?" antwortete er "Leider nein; die meisten überleben, leider."

Ich hatte verstanden und ich hoffe du verstehst jetzt auch!

Bevor jetzt noch weitere Fragen kommen. Der Arzt hätte mir diese Antwort nicht gegeben, wenn er nicht gewußt hätte, dass ich sie verstehen würde.

Erklärt trotzdem nicht das leider. Leider nicht gestorben klingt schon hart

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@gta5fan

Eine große Thrombose, die sich löst, führt zu einer Lungenembolie. Das Hirn bekommt längere Zeit nicht mehr genug Sauerstoff. Der Patient wird zum klinischen Pflegefall mit schweren geistigen und körperlichen Behinderungen.

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@Littlethought

Nicht böse gemeint, aber das ist Schwachsinn. Die meisten Menschen können nach einer überstandenen Lungenembolie wieder am alltäglichen Leben teilhaben.

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@Littlethought

Ich hoffe doch, dass jeder Mensch die 112 wählt, wenn er die Symptome einer Lungenembolie verspürt, da diese doch Recht eindeutig sind. Brustschmerz und Atemnot lässt man ja nicht einfach unbehandelt.

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@FloraFinia17

Ja, vorausgesetzt er kann das dann noch. Die von mir oben beschriebene Thrombose hätte mich wahrscheinlich praktisch schlagartig außer Kraft gesetzt.

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Nach deiner Logik dürfte dann die Hälfte der Bevölkerung nie 50 werden. Er kann 100 werden. Warum denn nicht? Du kannst über Ernährung/Lebenstil nicht ein längeres Leben erzwingen, allenfalls ein paar Risiken minimieren. Am Ende ist das meiste Glückssache.

Der Konsum der hier geschildert ist geht weit über die Norm hinaus.

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@BigBusch1

2 Schachtel Zigaretten und paar Bier am Tag sind jetzt absolut nicht ungewöhnlich und 50 auch kein Alter. Wie gesagt, Gesundheit und langes Leben ist viel Glückssache, auch wenn manche Medien etwas anderes suggerieren.

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@MarkusJaja

2 Schachteln Zigaretten, 4 Liter Bier und 2 Whisky Cola sind nicht "normal" wo lebst du denn? Wir haben zwar viele Raucher und Alkoholiker im Land, soviele jetzt aber auch nicht.

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@BigBusch1

ich kenne einige die 2 oder sogar 3 Schachteln am Tag qualmen und das andere auch so nebenbei wegsaufen. Früher war das sogar noch verbreiteter als heute. Die Frage ist also eher, wo du lebst. Wahrscheinlich in einem bürgerlichen, bildungsaffinen Großstadt-Millieu, wo man bei Alnatura einkauft, Müll trennt und jedes Gramm Zucker einzeln misst. Du machst aber den Fehler dieses Verhalten zu verallgemeinern und auf alle zu übertragen. Es gibt Millieus, wo es völlig anders ist.

Übrigens: Es gibt genügend Statistiken zu den Unterschieden in der Lebenserwartung: Vor allem der Faktor Einkommen macht ca 10 Jahre aus. Das liegt dann vor allem daran, dass harte körperliche Arbeit und schlechtere medizinische Versorgung vor allem eine negative Auswirkung haben und den Körper mehr verschleissen.

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@MarkusJaja

Ich denke diesen Fehler, den du mir vorwirfst, machst gerade du. Natürlich gibt es Menschen die viel rauchen, die sind aber die absolute Minderheit. Laut Daten des Bundesgesundheitsministeriums rauchen nur 25% der Bevölkerung. https://www.bundesgesundheitsministerium.de/service/begriffe-von-a-z/r/rauchen.html Und von diesen 25% Rauchern rauchen 2% der Männer und 1% der Frauen mehr als 40 Zigaretten am Tag https://www.lungenaerzte-im-netz.de/rauchstopp/leichte-und-starke-raucher/ Das heißt eine sehr geringe Menge auf die Gesamtbevölkerung bezogen.

Ich denke, du bist es, der in einer Blase lebt.

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@BigBusch1

ich schrieb doch, dass die Raucheranteile (glücklicherweise) in den letzten Jahren spürbar zurückgegangen sind. Und 25 %, wie du schreibst, ist immerhin noch jeder vierte, davon 21% der männlichen Raucher und 12% der weiblichen rauchen täglich mehr als 20 Zigaretten. Manche Statistiken gehen sogar von noch mehr Rauchern aus. Ich würde das jetzt nicht als "sehr geringe Menge" bezeichnen. Ich habe sogar noch Zeiten erlebt, wo das sehr viel heftiger war und Aschenbecher auf jedem Tisch Standard. Je nach Millieu wirst du Unterschiede finden:
https://www.rauchfrei-info.de/informieren/verbreitung-des-rauchens/soziale-unterschiede/

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6-8 Flaschen Bier. 2 Whiskey Cola, und 2 Schachteln Zigaretten? Boah...

Ich denke, dass so jemand diesen Lebensstil nicht länger als 5 Jahre durchziehen kann ohne an einer Alkoholvergiftung oder Lungenkrebs zu sterben.

Ist nur ein Spiel mit dem Teufel ob die Leber oder die Lunge zuerst versagt.

Ich kenne welche die 20 Jahre lang jeden Tag eine Flasche Mariacron und 6-7 Flaschen Bier getrunken haben. Und ich habe nichts bemerkt.

Dafür kenne ich welche die mit Mitte Dreißig auf Grund von Alkoholkonsum tot sind.

Das ist wie beim Rauchen. Einer bekommt Probleme nach 10-20 Jahren, andere Krebs nach 30 Jahren.

Nicht so war es Helmut Schmidt und seiner Frau. Beide haben mit 11 angefangen zu Rauchen. Helmut Kettenraucher. Beide sind über 90 geworden.

Ist ist z.T. auch eine genetische Frage ....

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