Umfrage - Sollte Alkohol verboten werden?

Das Ergebnis basiert auf 36 Abstimmungen

Nein 78%
Ja 14%
Andere Antwort 8%

22 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet
Ja

Mein Vater war Alkohol krank. Ich habe viele Kindheitstrsumas deswegen. Ich hasse jegliche Art von harter Droge!

(Das ist meine Meinung! Niemand soll sich jetzt beleidigt fühlen! )

Und warum bist du für ein Verbot? Du trinkst keinen Alkohol, was eine gute Sache ist. Aber warum willst du dass andere bestraft werden wenn sie welchen trinken?

1
@whabifan

Man braucht etwas Zeit um solche Sache zu trennen

Mein Bruder war ein Drogen opfer

Mein Vater Alkoholiker

Ich hab etwas gebraucht und hatte Angst das ich auch so werde wie sie hab meinen Weg gefunden hin und wieder mal ein Bier oder einen joint mehr nicht und ich versprühe keinen Zwang oder Interesse an mehr

3
Nein

Ein Verbot stärkt die Organisierte Kriminalität und andere Schwarzmarktakteure und führt dazu, dass vermehrt Waren von niederer Qualität oder falsch deklarierte Waren in Umlauf kommen, die womöglich noch schädlicher sind, als die gleichen Produkte aus einer legalen Abgabe.

Historisches Beispiel:

"Prohibition in den Vereinigten Staaten", https://de.wikipedia.org/wiki/Prohibition_in_den_Vereinigten_Staaten

"Auf dem Trockenen - Wie die Prohibition 1920 in den USA die Mafia reich und den Staat arm machte.", https://www.brandeins.de/magazine/brand-eins-wirtschaftsmagazin/2014/scheitern/auf-dem-trockenen

Aktuelles Beispiel:

"Alcohol in Iran", https://en.wikipedia.org/wiki/Alcohol_in_Iran

Analoge Probleme bestehen aber auch rund um die bei uns und in weiteren Teilen der Welt aktuell verbotenen Drogen. Der Konsum dieser Substanzen scheint sich weitestgehend unabhängig von ihrer Rechtslage zu entwickeln, was ein lukratives Geschäft für die Kriminellen ist, die sich dem Markt annehmen und eine Quelle großer Gefahren für deren Kunden ist, denn Verbraucherschutz ist dort eher nicht angesagt.

"Bringt das Drogenverbot mehr Schaden als Heil?", https://www.gutefrage.net/frage/bringt-das-drogenverbot-mehr-schaden-als-heil#answer-419526370

Stattdessen könnte man diverse Maßnahmen ergreifen, um Alkohol bzw. dessen Gebrauch einzudämmen. Wie z.B. Warnhinweise wie bei Zigaretten, Senkung der Promillegrenze im Straßenverkehr bzw. Nulltoleranz, konsequente Werbeverbote, zeitlichen Einschränkungen bei der Verfügbarkeit (z.B. nachts in Tankstellen, oder Abgabe nur noch über Fachgeschäfte) oder einer Justierung der Steuer.
So ähnlich wurde es z.B. in Russland gemacht, wo auch sehr stark getrunken wird. Mit Erfolg, wie es scheint.

"Neuer Bericht verdeutlicht Rückgang alkoholbedingter Todesfälle in der Russischen Föderation dank strenger Maßnahmen zur Bekämpfung des Alkoholkonsums", https://www.euro.who.int/de/health-topics/disease-prevention/alcohol-use/news/news/2019/10/alcohol-related-deaths-drop-in-russian-federation-due-to-strict-alcohol-control-measures,-new-report-says

Blöderweise scheint es da innerhalb der noch-Regierung keinen so richtigen Willen für derartige Änderungen zu geben. Bzw. scheint der Wille diverser Abgesandter der Alkohollobby schwerer zu wiegen. Kann diesbezüglich dieses Interview hier empfehlen.

"Alkohol: Verflechtung zwischen Politik und Industrie – Interview mit Rolf Hüllinghorst"

https://www.youtube.com/watch?v=JLAdrJFaTUA

Was das angeht, bin ich gespannt, ob es einer etwaigen Ampel gelingt, hier mal etwas zu unternehmen. Im Koalitionsvertrag wurde diesbezüglich jedenfalls etwas in Aussicht gestellt.

"Bei der Alkohol- und Nikotinprävention setzen wir auf verstärkte Aufklärung mit besonderem Fokus auf Kinder, Jugendliche und schwangere Frauen. Wir verschärfen die Regelungen für Marketing und Sponsoring bei Alkohol, Nikotin und Cannabis."
- https://www.tagesspiegel.de/downloads/27829876/1/koalitionsvertrag-2021-2025.pdf
Woher ich das weiß:Hobby – Interessierter Laie ✔️ Kein Fachmann, kein Arzt ❌
Nein

Drogen wird es immer geben, ob legal oder illegal. Das Gute an legalen Drogen ist, dass sie staatlich kontrolliert werden können. In einer privaten Drogenküche kann jeder Mist gepanscht werden und den Konsument*innen somit teilweise sogar mehr schaden als die Droge an sich. Ein (für den Staat netter) Nebeneffekt sind dann noch zusätzliche Steuereinnahmen, die wiederum in Prävention und Suchtberatung fließen können. Das kommt denjenigen zugute, die aus ihrer Sucht aussteigen wollen.

Woher ich das weiß:Hobby – Ich beschäftige mich gerne mit tagesaktueller Innenpolitik.
Andere Antwort

Ein Verbot wird nur nichts helfen. Ein entsprechendes Experiment hat die USA in den 1920er Jahren gemacht (Stichwort Prohibition).Das Ergebnis war nur, dass der Alkohol eben illegal ausgeschenkt wurde. Die Prohibition hat zu keinem einzigen Zeitpunkt geholfen, den Alkohol-Konsum auch nur in der geringsten Art und Weise zu verringern.

in den 60ern und 70ern z.B. war auch in Deutschland der Konsum von Cannabis illegal - und dennoch hat jeder, etwas auf sich gehalten hatte oder dazugehören wollte gekifft, was das Zeugs hält - von LSD etc. mal gar nicht zu reden.

In Deinem Fall: Alkohl ist genauso giftig für den menschlichen Körper wie "illegale" Drogen. Dafür habe ich aber auch schon massenhaft völlig zugedrönte Personen gesehen, bei denen Alkohol garantiert nicht die Ursache gewesen ist.

Das problem sind nicht die Drogen und Gifte an sich - sondern der Umgang der Leute damit. Hier muss man anpacken - und vor allem auch genügend Möglichkeiten für Entgiftung und Enzug schaffen.

Nein

Alkohol prohibition ist KEINE gute Idee...Siehe Amerika früher.

Dann werden die Moonshine Produktion wieder in Gange gesetzt. Alkohol ist quasi erst so stark dadurch geworden, dass es z.B. in Amerika so lange verboten war

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