Trinkplan; Ist dieses Konsumverhalten bedenklich? Wie würdet ihr dieses Trinkverhalten anhand der aufgeführten Konsummenge einschätzen?

Das Ergebnis basiert auf 16 Abstimmungen

Es ist riskanter/gefährlicher Konsum 44%
Es ist etwas bedenklich 19%
Es ist sehr bedenklich 19%
Es ist alles im grünen Bereich 13%
Es ist im roten Bereich und er steht kurz vor einer Sucht 6%

6 Antworten

Es ist sehr bedenklich

Es fällt auf, dass er (fast) täglich Alkohol zu sich nimmt. Das ist sehr bedenklich und könnte schon in die Richtung Alkoholabhängigkeit gehen.

In einem Kommentar schreibst du, dass der an 1-2 Abenden pro Woche etwas trinken möchte. Das wäre ok. Völlige Abstinenz verlangt ja keiner (das wird nur von ehemaligen Alkoholikern gefordert, da die Rückfallgefahr hoch ist). Er könnte sich einen Wochenplan aufstellen, z.B. Montag - kein Alkohol, Dienstag - 1 Bier, Mittwoch - kein Alkohol, Donnerstag - 1 Bier/Weinschorle, Freitag - kein Alkohol, Samstag - 2 Likör oder 2x Wein, Sonntag - kein Alkohol. Die tatsächlichen Alkoholmengen sind am Anfang gar nicht so wichtig, es kommt darauf an, dass er sich selbst Ziele steckt und versucht, diese einzuhalten. Scheitern sollte eingeplant werden und ein guter Umgang damit gefunden werden, damit man danach nicht aufgibt, sondern weiter versucht, seine Ziele zu erreichen.

Du schreibst auch, dass er wegen Stress trinkt. Hier gilt es, positivere Stressbewältigungsmechanismen zu finden, z.B. gemütliches Spazierengehen, kurzes intensives Joggen, anderer Sport, gemütliches Kochen, Bügeln, laute Rockmusik, ruhige klassische Musik, einen Freund anrufen, Power-Nap, Instrument spielen, lesen, Feuerholz spalten, … Es gibt tausende Möglichkeiten, seinen Stresspegel zu senken. Diese Methoden sind aber immer individuell, dein Freund müsste selbst herausfinden, was er tun kann, um seinen Stress zu reduzieren. Es gibt sicher Möglichkeiten außer Trinken!

Hallo!

Du hängst genauso tief mit drin! Das kontrollierende Verhalten, was du zeigst, ist typisch für Angehörige von Alkoholikern.

Wenn du Hilfe finden möchtest, dann schau mal auf der Webseite www.Al-Anon.de, wo es bei dir in der Nähe eine Gruppe für Angehörige und Freunde von Alkoholikern gibt.

Es ist sehr bedenklich

Man sage ihm er solle mal 1 Woche verzichten, nur um zu testen, ob er das noch schafft.

Schaffen würde er es schon. Allerdings nur wenn er Urlaub hat.

Er möchte an mindestens 1-2 Tagen pro Woche etwas trinken. Meistens Samstagabend wenn er Feierabend hat und sich vom Stress erholen möchte.

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Es ist sehr bedenklich

Und er steht nicht "kurz vor einer Sucht" - sondern ist offensichtlich schon mitten in der Alkoholabhängigkeit.

Laut seiner Therapeutin reicht es nicht um ihm eine Sucht zu attestieren.

Normal ist man erst süchtig wenn man Pegeltrinker ist und dafür reicht die Menge einfach nicht. Sucht würde auch sein wenn man täglich einen Rausch erzielen möchte aber er trinkt ja nicht jeden Tag.

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