Legalize It - Sollte Cannabis legalisiert werden?

Support

Diese Frage wurde in Kooperation mit Hit Radio N1 für die neue gemeinsame Radio-Show „gutefrage – Deine Talkshow“ gestellt. Jeden Donnerstag diskutieren unsere beiden Moderatoren Saskia und Torsten von 19 bis 21 Uhr, was die gutefrage-Community gerade interessiert und wie sie zu aktuellen Themen steht.

Schreib eine Antwort und vielleicht schaffst Du es mit Deiner Meinung in die Sendung!

Mehr zur neuen Radioshow findest Du hier: https://www.gutefrage.net/radio

23 Antworten

Die von vielen erhoffte Legalisierung von Cannabis wird noch auf sich warten lassen. Gerade ist in Luxemburg die bereits 2018 politisch beschlossene Legalisierung in der ursprünglich geplanten Form geplatzt, weil es europarechtliche Bedenken gibt.
In Luxemburg geht man nun davon aus, dass es zu einer "kleinen Legalisierung" kommt, indem der Anbau einer geringen Anzahl von Pflanzen zum Eigenbedarf straffrei bleiben soll.

Die gleichen europarechtlichen Bedenken werden für die Bundesrepublik auch Geltung haben, insofern ist an eine baldige Legalisierung - zumindest in der ersten Legislaturperiode der entstehenden Ampelkoalition - meiner Meinung nach eher nicht zu rechnen.

Im Übrigen ist der plötzliche Sinneswandel von Karl Lauterbach pro Legalisierung, den er mit "neuartigem rauchbaren Heroin im Cannabis" begründet, eine freie Lauterbach-Erfindung, denn offenbar kennt Lauterbach nicht den Unterschied zwischen "neuartigem Heroin" und "synthetischen Cannabinoiden" bzw. "NPS" (Neue psychoaktive Stoffe)" .
Er scheint auch gänzlich unbeleckt von der Erkenntnis, dass in Südafrika bereits kurz nach der Jahrtausendwende unter der Bezeichnung "Nyaope" oder "Whoonga" Heroin von Konsumenten freiwillig ins Gras gemischt wurde.

Die BBC hat darüber eine Dokumentation gefertigt, die Google auf Suchbefehl hin ausspuckt.

Und abschließend: Ja, natürlich ist die Legalisierung sinnvoll, nützlich und geboten, nachdem 50 Jahre Betäubungsmittel-Gesetz Angebot und Nachfrage von Cannabis (und anderer Drogen) nicht reduzieren oder gar eliminieren konnten - sondern eher das Gegenteil bewirkt haben.

Nun ist`s Zeit für "Neuland".
Höchste Zeit.

Im Übrigen ist der plötzliche Sinneswandel von Karl Lauterbach pro Legalisierung, den er mit "neuartigem rauchbaren Heroin im Cannabis" begründet, eine freie Lauterbach-Erfindung, denn offenbar kennt Lauterbach nicht den Unterschied zwischen "neuartigem Heroin" und "synthetischen Cannabinoiden" bzw. "NPS" (Neue psychoaktive Stoffe)"

Vielleicht kennt er die Feinheiten sehr wohl, aber er muss seine Meinungsänderung (die auch politisch motiviert sein könnte) eben auch Leuten verkaufen, die von der Materie keine Ahnung haben und das ganze Zeug ablehnen.

Denen eine mögliche Legalisierung anzudrehen, wird vermutlich besser klappen, wenn man es mit deutlichen und allgemeinverständlichen Beispielen als Konsumentenschutz darstellt. Auch wenn sie nicht exakt sind (mich stört das aber auch).

3
@Silicium58

Lauterbach hat präventiv die gute alte Taktik der Abschreckung nutzen wollen, um aus seiner Sicht die Cannabis-Legalisierung zu begründen und dabei 'neuartiges Heroin' als denkbar böseste Droge erwähnt.
Bei solch hanebüchenen Begründungs-Einfällen würde er allerdings kaum einem seichten Gedanken an die Tatsache verschwenden, dass die Originalstoff-Therapie, also die kostenerstattete Vergabe von Heroin an Abhängigkeitserkrankte, das optimale Mittel der Wahl ist, wenn es um Stabilisierung, Lebenserhaltung und Wiederarbeitsfähigkeit dieser (Drogen-)Klientel ist. Kann das noch "abschreckend" genannt werden?

Ich hoffe für alle Konsumenten illergaler Substanzen, dass Lauterbach nach der bald anstehenden Regierungsbildung sich nicht als Bundesdrogenbeautragter wiederfindet.

3
@aXXLJ
"Ich hoffe für alle Konsumenten illergaler Substanzen, dass Lauterbach nach der bald anstehenden Regierungsbildung sich nicht als Bundesdrogenbeautragter wiederfindet."

Aus Neugier: Gibt es aktuell eine Person aus der Politik, die du dir besonders gut in dieser Position vorstellen kannst (die das ggf. auch machen würde)? Irgendeine/n "Wunsch"-Drogenbeauftrage/n?

1
@aalbtraum

Frank Tempel, die Linke.
Oder Heino Stöver, aber der ist leider nicht im Bundestag.

1

Cannabis ist nicht gefährlicher als Tabak oder Alkohol und sollte deswegen legalisiert werden. Eine stark eingeschränkte Legalisierung nur zu medizinischen Zwecken ist Blödsinn, weil das nur missbraucht wird, um dem Schwarzmarkt mit Ware zu versorgen. Eine Legalisierung muss so erfolgen, dass sie den Schwarzmarkt trocken legt. Ohne Schwarzmarkt ist Cannabis auch keine Einstiegsdroge mehr. Wer im Geschäft kauft, kommt erst garnicht in Kontakt zu einem Dealer der auch ganz andere Sachen in der Tasche hat. Außerdem wird eine klare Grenze zwischen legalem Cannabis und illegalen anderen Drogen geschaffen. Das einzige, das Sinn macht, ist eine allgemeine Freigabe als Genussmittel, mit ein paar kleinen Einschränkungen, die man so ähnlich schon von Tabak und Alkohol kennt:

  • Angebot entweder als tabakfreies Fertigprodukt oder lose zum selbst drehen. Verbot von Fertigmischungen mit Tabak.
  • Kauf und Konsum ab 18.
  • Genehmigungsfreier Eigenanbau nur zum Eigenbedarf, Verbot der Abgabe an Dritte.
  • Kommerzieller Anbau und Verkauf nur mit Konzession. Sachkundeprüfungen und Verpflichtung zu regelmäßigen Qualitätskontrollen u.ä. zur Erlangung der Konzession.
  • Verkauf nur von Ware mit genormten, nachprüfbaren Qualitätsstandards wie Vorgaben zum zulässigen Wirkstoffgehalt, Beschränkung von Fremd- und Zusatzstoffen, Verbot schädlicher Zusatzstoffe usw.
  • Kein Verkauf an Automaten.
  • Werbebeschränkungen entsprechend den international gängigen Tabakwerberichtlinien.
  • Rauchen sollte nur dort erlaubt sein, wo auch Tabakrauchen erlaubt ist.
  • Besteuerung, damit sich ein Preis etwa auf Schwarzmarktniveau ergibt. Bei gleichem Preis sind verlässliche Qualität und Legalität ausreichende Argumente, um dem Schwarzmarkt die Kunden abzuwerben.

Gleichzeitig sollten Maßnahmen getroffen werden, um den Anteil von Tabakrauchern perspektivisch deutlich zu verringern. Deutschland hat einen der geringsten Tabakpreise aller "westlichen" Länder. Für diesen niedrigen Preis gibt es keinen Grund außer Industrielobbyismus. Eine kräftige Steuererhöhung, zunächst auf ca. 50-60 Cent pro Zigarette ist überfällig. Steuervergünstigungen für Stopftabak müssen verschwinden. Langfristig sollte die Zigarette nach australischem Vorbild ca. 1 Euro kosten. Die Automaten müssen weg, weil mit der gemopsten Bankkarte der Eltern der Automat weiterhin zum Hauptzugang für Jugendliche ist. Jeder andere Abhängige muss seinen Stoff auch kaufen wenn der Getränkemarkt auf hat oder der Dealer wach ist. Es muss an weiteren Orten Rauchverbote geben, vor allem in den Wartehäusschen des ÖPNV, im Umkreis von 2m um Türen von rauchfreien Gebäuden und in allen bewirteten Bereichen jeglicher Gastronomie, d.h. auch am Tisch im Biergarten. Tabaksucht muss zur anerkannten Suchtkrankheit werden, die auf Kassenkosten behandelt wird. Ganz genauso wie Alkoholsucht, Spielsucht, Heroinsucht, Magersucht und was die Kasse noch alles ganz selbstverständlich als Suchtkrankheit therapiert.

weil das nur missbraucht wird, um dem Schwarzmarkt mit Ware zu versorgen.

Das ist eine ziemlich gewagte aussage. Denn sie Impliziert dass die

Drei Unternehmen in Deutschland

https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/verkauf-cannabis-apotheken-arzneimittel-101.html

illegal Cannabis verkaufen und den Schwarzmarkt Fluten. Das ist eine Unterstellung einer Straftat und das auf GF.

0
@wickedsick05

Die Unternehmen verkaufen nicht illegal, zumindest nicht wissentlich. Der Missbrauch der legalen Bezungsquellen funktioniert genau wie seit Jahrzehnten bei anderen Betäubungsmitteln auch, durch gefälschte Rezepte, Handel mit Rezepten, abzweigen und verkaufen eines Teils der Dosen von der verordneten Therapie usw.

Da Cannabis kaum abhängig macht und für die große Mehrheit der Patienten auch keine unmittelbar lebenserhaltende Medikation ist, ist das Abzweigen eines Teils der ärztlich verordneten Menge sogar noch einfacher als z.B. bei Opiaten.

0

Suchtmittelkonsum sollte allgemein strengen Kontrollen der Patienten durch Fachpersonal und strengen Kontrollen von Fachpersonal und Ausgabestellen durch staaliche Behörden unterliegen.

Wo man die Grenze für Suchtmittel zieht muss man sich dabei noch überlegen. Psychoaktive Substanzen wie Cannabis oder Alkohol würde ich aber definitiv dazu zählen.

Statt von Legalisierung zu sprechen sollte man stattdessen also darüber nachdenken, die Kriterien für eine Verschreibung herabzusetzen, soweit dies möglich ist, ohne das System zu Überlasten. Zusätzlich erscheint es sinnvoll, die Kapazitäten des Systems aufzustocken (was auch aus anderen Gründen sinnvoll ist) und evtl. Kontrollmechanismen auszuweiten (denn meiner Einschätzung nach funktionieren die existierenden nicht wirklich).

Aus Interesse: Welche Substanzen würdest du nicht als "Suchtmittel" zählen?

0
@aalbtraum

Soetwas wie Zucker beispielsweise (welcher lebensnotwendig ist). Vielleicht auch Kaffee (der nicht lebensnotwendig aber womöglich wenig schädlich ist.) oder vergleichbares. Wie gesagt, es ist nicht ganz einfach, die Grenze zu ziehen, da müsste man schauen, wie man das macht.

1
@Destranix

Hu,

Also Zucker extra zu sich zu nehmen, ist nicht lebensnotwendig. Wenn du normale Kohlenhydrate zu dir nimmst kann dein Körper diese selbst zerlegen und ich einfache Kohlenhydrate umwandeln. Ich hab jahrelang komplett zuckerfrei gelebt und das geht sehr gut, wenn man sich dran gewöhnt hat.

Ich zähle Zucker durchaus zu den Suchtstoffen. Fast jeder versucht komplett auf Zucker zu verzichten, stelt fest dass das garnicht so einfach ist und teilweise sogar ein richtiges craving (verlangen nach dem Stoff) auftritt. Ich würde Fernsehen und soziale Medien auch zu Suchtmitteln zählen, zumindest für manche.

Viele Grüße

3
@skipworkman
Also Zucker extra zu sich zu nehmen, ist nicht lebensnotwendig.

Mit "Zucker" meinte ich hier mehr Kohlenhydrate im allgemeinen, aber durchaus insbesondere auch die Kohlenhydrate, bei denen ein erhöhtes Abhängigkeitspotential besteht.

Ich würde Fernsehen und soziale Medien auch zu Suchtmitteln zählen, zumindest für manche.

Das habe ich bewusst weggelassen. Da kämmen allgemein Verhaltensweisen hinein, die abhängig machen können, das hätte kein Ende.

Es zeigt aber nocheinmal, wie schwierig es ist, Grenzen zu ziehen. Auch, da das Ziel keineswegs ist, jegliche potentielle Suchtmittel zu verbieten, denn oftmals decken sich diese mit dem, was auch Potential hat, den Menschen glücklich zu machen.
Im Endeffekt müsste man aber auch bei anderen Dingen Beobachten und schauen, dass die Menschen nicht süchtig werden, bzw. allgemein ein Bewusstsein dafür in der Gesellschaft schaffen, wie Süchte aussehen und ab wann sie gefährlich werden.

Was man allerdings im Gegensatz zu Cannabis herausstellen sollte ist, dass meines Wissens nach weder Zucker, noch Koffein, noch Verhaltensweisen mit Abhängigkeitspotential akut psychoaktiv wirken und signifikant wahrnehmbare Rauschzustände verursachen, zumindest, sofern man sie in der üblichen Dosierung konsumiert.
Wenn man Cannabis konsumiert, dann tut man dies nicht nur, aber doch sicherlich meist zur großen Teilen wegen des Rausches.
Das lässt Bedenken bezüglich des Konsums aufkommen (kann ich gerade nicht genauer konkretisieren, welche Art der Bedenken, das müsste ich noch weiter durchdenken) , zu denen ich jetzt aber keine weitere Stellung beziehen kann, da ich mit der Thematik derzeit nicht weit genug vertraut bin.

1
@Destranix

Hi🍀,

Also bei Zucker kann ich schon berichten , dass der eine Art Wirkung hat. Die meisten Leute merken das nicht, weil jeden Tag Zucker konsumiert wird. Ich habe eine zeitlang jedes essen selbst gekocht, rein pflanzlich und wirklich drauf geachtet keinen bzw möglichst wenig zugesetzten Zucker drin zu haben und wenn du dann nach 3-4 Monaten mal einen Schocko Riegel isst, das merkst du. Dann biste aufgedreht wie ein Kind nach 2 Expresso.

Ich will das jetzt auch nicht verteufeln und ich denke auch, das es durchaus normal ist sich in kontrollierten Mengen vielleicht mal etwas was man mag oder verträgt zuzuführen.

Ich würde die Grenze dort ziehe , auch durchaus Substanz unabhängig, wenn man das nicht mehr kontrollieren kann. Wenn man mal einen 1-2 joints raucht und dann wieder drei Monate nüchtern bleibt oder sich mal einen guten Wein oder Whiskey gönnt, sich dann aber trotzdem noch unter Kontrolle hat, seh ich das als nicht problematisch an. Wenn man aber jeden Tag 3-4 Stunden vor dem Tv hängt, und dann regelmäßig ungesundes fertig Zeugs futtert und eventuell noch andere Genussmittel/Rauschmittel nimmt, dann würde ich schon sagen, das warscheinlich einiges an Lebensqualität auf der Strecke bleiben könnte.

Liebe Grüße

2
@skipworkman
Ich würde die Grenze dort ziehe , auch durchaus Substanz unabhängig, wenn man das nicht mehr kontrollieren kann.

Ja, das wäre ein möglicher Punkt, um die Grenze zu setzen. Allerdings bringt der Probleme mit sich.
Wie merkt man, ob jemand die Kontrolle verliert? Und wie kommt dieser zu einem Arzt? Und wie behandelt man das?
Und überhaupt: Kann es sein, dass das so häufig auftritt, dass man das garnicht merkt, dass sehr viele Menschen abhängig sind von Sachen, diese aber permanent haben und deshalb nicht merken, dass sie eigentlich keine Kontrolle haben?

An sich hat die ICD-11 eine Grenze dafür gesetzt, an der man sich orientieren könnte.

Im Endeffekt kommt man aber auch irgendwann bei der Frage an: Will man das überhaupt? Soll der Mensch nicht seinen Lüsten folgen können?
Und spätestens dann wird das eine philosophische Frage, auf die es viele richtige Antworten gibt.
(Ich denke aber, Kontrolle darüber zu haben, ist eine Sache, die durchaus erstrebenswert genug erscheint. Aber auch da wird es philosophisch, wenn es darum geht, Kontrolle zu definieren. Je nach Weltanschauung ist die beim Menschen nämlich auch nur Illusion.)

Wenn man mal einen 1-2 joints raucht und dann wieder drei Monate nüchtern bleibt oder sich mal einen guten Wein oder Whiskey gönnt, sich dann aber trotzdem noch unter Kontrolle hat, seh ich das als nicht problematisch an.

Für den Konsumenten vielleicht weniger. Gesellschaftlich muss unbedingt auch ansprechen, dass die Art, wie man offen mit seinem Konsum umgeht, auch relevant ist. VErharmlost man den Konsum oder baut anderweitig direkt doer indirekt sozialen Druck aus, dann schadet man anderen Leuten dabei, ein gesundes Konsumverhalten an den Tag zu legen.
(Habe ich hier evtl. etwas ungünstig formuliert, ich will vor Allem darauf hinaus, dass man Konsum, auch seltenen, nicht gutreden sollte, denn wenn man das falsch macht (was die meisten machen), dann begünstigt das auch riskanteres Konsumverhalten bei anderen.)

1

Solange der Staat Cannabis als "Einstiegsdroge" bezeichnet, würden bestimmt noch andere Drogen in die Legalisierung folgen.

Wenn nicht klipp und klar erkannt wird, dass Cannabis sich durch Natürlichkeit von den gesamten Drogen unterscheidet, macht das auch keinen Sinn, dann sollten lieber alle weiterhin kriminell kiffen, gab nie ein problem damit.

Nein, auch Zucker über natürliche Pflanzen zu stellen ist verkehrt. Ein Apfel oder eine Banane ist perfekt für den Verzehr von der Natur gemacht. Der einzige Grund warum künstliches Cannabis nicht funktioniert ist die Perfektheit der Natur, die jedes der unzähligen Bestandteile angepasst hat, dass sie harmonieren und ihre Arbeit perfekt machen. So ist auch reiner und rafinierter Zucker viel schädlicher als eine Banane, weil es eben ein hoch dosiertes Gift ist und kein Zusammenspiel von vielen Giften, wobei immer die Dosis entscheind idt

1
@WeiseMuschel

Der Mensch hat sich so weit von der Natur entfernt, dass eben diese an manchen Punkten zur Gefahr werden kann.

(Wobie anzumerken ist, dass "Gefahr" auch Definitionssache ist. Manche Gefahren erwachsen erst daraus, dass der Mensch Prinzipien oder Konzepten folgt, die in dre Natur bis dato neu sind und die auch nicht gängigen Entwicklungsmechanismen wie der Evolution unterlagen, einerseits, da der Mensch über diese triumphiert, andererseits, da die Entwicklungen zu neu dafür sind.)

1
@Destranix

Tja eben, nur wer im Kopf schon tot ist hat Angst vorm Leben. Es passiert nichts ohne Konsequenz, mal ist es Unachtsamkeit ja das ist es, abgrundtiefe Ignoranz gegenüber dem Einfachen und allem Ursprung.

0
@WeiseMuschel

Dem Leben gleichgültig gegenüberzustehen kann in manchen Situationen hilfreich sein, auf Dauer halte ichd as für wenig erstrebenswert, das ist aber eine Frage der Weltanschauung.

Wir landen damit bei einer philosophischen Fragestellung, auf die es sehr viele richtige Antworten gibt.

0

Ich finde die Legalisierung richtig. Die Konsumenten die es nehmen wollen tun es sowiso. Wenn man es legal bekommt würde es auch auf Qualität kontrolliert werden und Verunreinigungen die meist noch giftiger als Gras selbst sind, wären wohl keine Gefahr mehr.

Und zum Thema Eistiegsdroge kann ich nur sagen das ich keinen kenne der mit Gras angefangen hat.

Tabak, Alkohol, Kaffee, Zucker usw. wurden da schon vorher konsumiert.

Ich bin für eine ,,beaufsichtigte" Lagalisierung. An sich ist Cannabis eine gute Sache, die Menschen helfen kann und bei geringem Konsum und vor allem geringem THC-Gehalt kein wirkliches Risiko darstellt.

Spontan würde mir gerade nichts einfallen, was dagegen sprechen sollte, ab 18 Jahren sollte es in Maßen und unter den bereits genannten Voraussetzungen konsumiert werden dürfen :)

Was möchtest Du wissen?