Ist Generation Greta am Ende des Tages eine dicke Brieftasche wichtiger als der Klimawandel?


29.09.2021, 10:30

Ich bitte um sachliche und begründete Beiträge. Angriffe auf den Fragesteller sind deplatziert.

15 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet
Weil viele Erst­wäh­le­r:in­nen für die FDP stimmten, müssen sie Spott ertragen..

Ja klar, aber nur von selbsternannten Moralaposteln, welche nicht verstanden haben, dass Wirtschaft und Ökologie sich nicht ausschließen, sondern gar begünstigen können.

Manche meinen immer noch, ein Öko ist einer mit Renntierpulli, Jesuslatschen, Schlabberhose, "weisste ne" Gerede und legt auf "Dinge" keinen Wert - alles andere sind keine und sie sind schlimm.

Anscheinend haben viele junge Leute mittlerweile erkannt, dass dem eben nicht so ist und dass das Linksökogefasel eigentlich nur Blödsinn ist.

Und die FDP hat erstaunlich viele Vorschläge zur Lösung ökologischer Notwendigkeiten, obwohl einige immer noch meinen, sie eher in die Ecke der Giftmüllverklapper für Kohle stellen zu müssen.

Ist unsere Jugend nicht so klimabewusst, feministisch und vegan wie es von vielen Medien gern dargestellt wird?

Je­de:r hat seine eigenen Gründe. Sie deshalb pauschal als egoistische Kli­mageg­ne­r:in­nen zu bashen ist genauso daneben wie sie als Kronzeugen einer vermeintlichen grünen Klimadiktatur zu instrumentalisieren. Zumal repräsentativen Umfragen zufolge nicht nur jungen Grü­nen Klimaschutz wichtig ist, sondern auch jungen Liberalen. Klar, über die richtigen Instrumente gibt es Meinungsverschiedenheiten. Aber die gibt es schließlich auch mit der SPD oder mit der Linken.

Die Jugend gibt es nicht und die gab es noch nie. In der Schlagzeile ebenso wie in dem Spot zeigt sich doch nur billiges Schubladendenken.

Ich schätze mal das sehr viele Erst und Jungwähler vor allem "bedient" waren von der GroKo und einem eher Inhaltsleeren Wahlkampf von CDU und auch SPD. Warum nun Menschen meinen die Wahlentscheidung für demokratische Parteien in irgendeiner Form negativ beurteilen zu wollen (und zu können, das ist doch an sich eine Unverschämtheit) erschließt sich mir nicht. Abgesehen davon das auch die FDP ja nun keine Klimaleugnungspartei ist, diesen Nonsens behält sich die AfD vor ist es doch vollkommen normal das in jedem Alterspektrum auch die komplette Bandbreite der Politik anzutreffen ist.

Nun ja, die haben sich von der FDP und ihrem smarten CL einreden lassen, dass Klimaschutz auch ohne Einschränkungen geht. Und Steuererleichterungen ohne Nachteile für die Finanzen. Weil ja alles das die boomende Wirtschaft mit ihrer selbstverpflichtenden Agenda zu nachhaltigem und innovativem Handeln regelt.

Wenn jemand auf einen unbequemen Mißstand hinweist,dann fällt dem Gegenüber oft nichts Besseres ein,als diejenigen zu diskreditieren.Auch wenn sie recht haben.Sowas halte ich grundsätzlich nicht für eine gute Diskussionführung.

Eine Generation geht aus einer anderen hervor,sie steht nicht für sich allein.Und sie haben von den vorhergehenden gelernt.Und uns allen ist der Wohlstand doch immens wichtig,da sollten wir uns alle an die eigene Nase fassen.Mich eingeschlossen.

Die Gretchenfrage ist:was tun wir in Sachen Klima.Ich denke ,da ist es wichtiger,was der einzelne tut.Was wir wählen ist so wirksam,als wenn wir alle am Ruder der Titanic ziehen(bildlich natürlich)

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