Ist es unbedenklich mit 14 ein Bier pro Woche zu trinken?

6 Antworten

Nein, das ist es nicht. Warum? Während der Pubertät stört Alkohol die Umbauarbeiten, die in dieser Zeit im Körper und im Gehirn stattfinden. Das teuflishce am Alkohol ist, dass sich diese Folgen erst viele Jahre später zeigen. Deshalb 'denken' so viele Menschen, dass Alkohol nicht sc hadet, weil sie nicht sofort gesundheitliche Probleme bekommen. Wenn du dich informieren möchtest, ist das ein Einstieg: Alcohol Awareness Month Position Paper: Despite Progress, Each Teen Generation Faces Renewed Threat of Substance Use

Was nun, "mal ein Bier" oder "ein Bier pro Woche"?

"Mal ein Bier" ist in diesem Alter nicht zu befürworten, "ein Bier pro Woche" aber wäre wirklich kritisch. So jung sich schon den regelmäßigen Alkoholkonsum anzugewöhnen, ist als würde man es auf eine Abhängigkeit geradezu anlegen.

Viele Infos rund um's Thema Alkohol findest du hier: https://www.kenn-dein-limit.info/

ja, schon - nicht vom alkoholgehalt her, sondern vom verhalten - schon sehr jung gewöhnst du dir an, alkohol zu trinken, und alkohol für normal zu halten. da ist es einfacher, bald mehr und härtere sachen zu trinken.

Das finde ich nicht. Es ist nur bedenklich, wenn er ständig oder täglich oder in hohem Maße Alkohol trinkt. Mit 1,88 m ist er schon sehr groß, das Gewicht ok, und Bier hat nur 5% Alkohol.

Bei unserer Konfirmation, da waren wir alle 14, gab es das erste Glas Wein. Und gestorben sind wir nicht daran. Wir haben keinerlei Schaden davon bekommen. Und danach habe ich regelmäßig Alkohol getrunken und auch keinen Schaden davon bekommen.

Und ja, es ist normal, ab und zu Alkohol zu trinken, so lange man nicht in eine Abhängigkeit oder in ein Übermaß rutscht.

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@Katze446

das ist deine persönlich meinung - die für mich nicht zählt. wer mit formulierung wie "Und gestorben sind wir nicht daran" arbeitet, der ist sowieso nicht ernst zu nehmen. vor allem, wenn er mit seiner story meilenweit am thema vorbei geht: thema ist "regelmäßig am wochenende was trinken", deine story ist "einmal an der konfirmation was trinken"- zwei paar stiefel.

im übrigen gibt es genug wissenschaftliche meinungen, die deiner widersprechen.

nicht ohne grund darf man bier erst ab 16 kaufen.

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@Schokolinda

Ich habe geschrieben:

"Und danach habe ich regelmäßig Alkohol getrunken und auch keinen Schaden davon bekommen."

Mit regelmäßig meine ich, dass wir am Wochenende gefeiert haben und Alkohol getrunken haben. Komischerweise sind wir aber keine Alkoholiker geworden...

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@Katze446

dazu haben wir nur deine aussage. dass du dich top beurteilst, ist klar.

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@Schokolinda

Dann glaub es halt nicht. Nur wird mein Blut wegen meiner Medikamente alle 3 Monate überprüft und ein großes Blutbild gemacht, da wären schlechte Leberwerte dem Hausarzt wohl aufgefallen, meinst du nicht?

Aber du weißt es natürlich besser wie ein Blutbild aus dem Labor und besser wie ein Arzt...

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@Katze446

und du weißt es für ALLE besser aufgrund deines eigenen lebens als einzelner mensch. nur weil dir - angeblich - nix passiert ist, ist trotzdem genug anderen leuten was passiert, um jugendliche vor alkohol zu warnen.

wenn du meinst, ich wäre doof, weil ich dir nicht glaube, wie doof bist du dann, dass du wissenschaftlern und statistiken nicht glaubst, die davor warnen, dass jugendliche schon mit alkohol umgehen.

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@Schokolinda

Du hast ein massives Problem, nämlich schwarz-weiß-Denken. Für dich gibt es nur weiß (gar keinen Alkohol) oder schwarz (alkoholabhängig). Die vielen Grautöne dazwischen siehst du nicht. Darum geht es mir.

Und wie doof bist du, dass du meinst, man könne Jugendliche mit Verboten vor allem bewahren? Das kann man nicht, weil ich weiß, wie ich selbst und meine Geschwister und meine Freunde und die ganze Schulklasse in der Pubertät waren. Verbote machen es nur noch interessanter. Dass Alkohol natürlich nicht an Kinder ausgegeben werden darf, ist klar. Auch die Altersgrenze ab 16 ist absolut sinnvoll. 14 Jahre wäre auch das jüngste Alter, bei dem ich tolerieren würde, dass mein Kind Alkohol trinkt. Und dann dürfte es auch nur sehr wenig und selten sein.

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@Katze446

klar: ICH schwarz-weiß-denken - damit meinst du wohl dich.

für dich gibt es nur deine eigenen erfahrungen und dass andere leute andere erfahrungen machen, das passt nicht in dein beschränktes weltbild.

und wie doof ich bin? jedenfalls nicht so doof wie du, die denkt, dass sie der maßstab aller dinge wäre. dabei kriegst du offensichtlich von der welt nichts mit. immer wieder wird darüber geklagt, wie viele jugendliche saufen. nur dir hat keiner bescheid gesagt.

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@Schokolinda

Wenn du meinst.

Es geht mir nicht darum, dass ich immer Recht habe. Es gibt gute und schlechte Erfahrungen, das ist immer so. Aber du stellst es so hin, als sei Alkohol ein schwer gefährliches Konsummittel, bei dem jeder gleich in die Abhängigkeit rutscht. Das kann passieren, ja. Aber es passiert eben nicht immer. Es geht mir um die Menge, die der FS beschrieben hat. Und das ist nun mal nicht gefährlich. Gefährlich wird es, wenn er mehr trinkt oder öfter.

Die Menge ist das Gift. So ist das bei fast allen Dingen. Du kannst dich auch mit Zucker umbringen oder schwer krank machen. Aber wenn du hin und wieder was Süßes isst, wird dir nichts passieren.

Ich habe schon viel gesehen, vermutlich mehr wie du. Auch viel Schlimmes. Das würde SchokoLinda wahrscheinlich gar nicht aushalten, mit Schwerverletzten, denen Arm und Bein fehlt auf der Intensivstation oder halbblind nach einer OP.

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@Katze446

"Aber du stellst es so hin, als sei Alkohol ein schwer gefährliches Konsummittel" - ich stelle das nicht so hin - es IST ein gefährliches konsumgut.

"bei dem jeder gleich in die Abhängigkeit rutscht" - nein, habe ich nicht. allerdings stellst du es so hin, als sollte jeder so wie du leben und deine dämlichen regeln befolgen - du hast mit 14 getrunken, alle anderen sollen es auch tun - dass man gesehen hat, dass das gefährlich ist - egal: die liegen alle falsch, nur du liegst richtig.

"Die Menge ist das Gift." - das ist nur die halbe wahrheit.

"vermutlich mehr wie du" - ui, jetzt kommt auch noch deine hellseherkugel zum einsatz - und, bitte, wie genau qualifiziert dich deine angeblichen verletzungen zum thema "jugend und alkohol"? gar nicht!

und dein wirklich saudummes "argument", dass du mir deshalb über wärst, zeigt nur, dass das gelogen ist: "Es geht mir nicht darum, dass ich immer Recht habe".

du bist nur eine schwätzerin, die sich aufbläht.

übrigens haben noch andere das gleiche wie ich geschrieben - erkläre DENEN doch mal die welt.

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@Schokolinda

Wo steht, dass jeder wie ich leben soll?

Wo steht, dass jeder meine Regeln befolgen soll?

Wo steht, dass jeder mit 14 trinken soll?

Bitte suche das in meinen Kommentaren raus und belege das, denn das sind Lügen von dir.

Ich habe nur meine Meinung gesagt, aber die willst du nicht akzeptieren. Ich will deine auch nicht akzeptieren, gebe ich zu.

Also, bitte die Belege aus meinen Kommentaren, her damit, sonst bist du hier die Schwätzerin

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@Schokolinda

Ach ja, und wo steht, dass ich über dir stehe?

Ich habe viel gesehen und erlebt, deshalb ist deine Unterstellung, dass ich ein beschränktes Weltbild habe, falsch. Ganz einfach. Aber das hast du in den falschen Hals gekriegt. Da hast du dich gleich angegriffen gefühlt.

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@Katze446

"Wo steht, dass jeder wie ich leben soll?" - das kommt dir aus allen poren. fängt ja schon mal damit an, dass du meintest, es sei keiner gestorben - dermaßen hoch auf dem ross sitzst du. und das ist keine lüge, sondern der eindruck, den du bei mir machst.

"Ach ja, und wo steht, dass ich über dir stehe?" - das habe ich dir sehr genau geschrieben - oder zuwas sonst sollte das gut sein, dass du schreibst, du hättest ach wie schwer verletzt in der klinik gelegen und dass ich das nicht ausgehalten hätte. du hast recht, weil du in der klinik gelegen hast?! du meinst, dass du mehr aushalten könntest als ich/ besser wärst?!

ich habe gar nichts in den falschen hals gekriegt - du bist dir nur nicht bewußt, wie weit du dein unqualifiziertes maul aufreisst.

und was dein weltbild betrifft: das ist immerhin soweit beschränkt, dass du nicht weißt, dass der konsum von alkohol bei jugendlichen als problem gilt (in dem sinne, dass zu viele zuviel trinken) und dass man alkohol nicht auf medikamente gegen epilepsie trinkt - du schreibst doch, du trinkst 2x die woche bier. und du bist auch epileptikerin und kriegst regelmässig die leberwerte kontrolliert, ob deine leber das medikament noch packt - und du kannst dich nicht entblöden, darauf noch alkohol zu schütten. also erzähl du mir bitte nicht, wie die welt funktioniert. dass du davon keinen plan hast, ist angekommen, mehr als deutlich.

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@Schokolinda

ps: ich sehe gerade, dass du wohl nicht selber in der klinik gelegen hast - du hast dort nur schwerverletzte gesehen - das ist ja noch 10x dämlicher, sich deswegen aufzuspielen.

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@Schokolinda

Richtig, ich bin Epileptikerin. Meine Blutwerte werden aber nicht wegen der Leber kontrolliert, sondern 1. wegen dem Medikamentenspiegel und 2. Weil das Medikament meine roten und weißen Blutkörperchen zerstören kann, weshalb ich schon auf der Intensivstation war. 3. Man kann sehr wohl Alkohol bei Antiepileptika trinken, sofern man sich nicht besäuft.

Die Ärzte in der Epilepsieklinik werden es wohl besser wissen wie du.

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@Schokolinda

Dann hättest du richtig lesen müssen. Die Amputationen waren bei den Mitpatienten, das teilweise verlorene Augenlicht bei mir nach den Hirn-OPs, weil wegen der Epilepsie was entfernt wurde im Gehirn.

Ich habe insgesamt 2-3 Jahre in Kliniken, Krankenhäusern und Rehas verbracht, dort war viel Zeit und ich habe hunderte von Menschen kennengelernt, alle mit ihrer eigenen Geschichte.

Aber da du mir eh nicht glaubst, beende ich diese sinnlose Streiterei.

Machs gut und schönen Sonntag noch

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@Katze446

"Dann hättest du richtig lesen müssen." - oder du schreibst gewollt ominös, damit dem leser nicht klar wird, mit was für bescheuerten sachen du eigentlich prahlst.

"Die Ärzte in der Epilepsieklinik werden es wohl besser wissen wie du" - stimmt. allerdings hast du mir vorher nicht mitgeteilt, was deine ärzte dir bezüglich alkohol erlaubt haben und welches medikament du nimmst - also kannst du mir nicht vorwerfen, dass ich darüber nicht bescheid weiss.

und: hast du die ärzte denn überhaupt richtig verstanden?! weil dass experten es mit dem problem, das jugendliche mit alkohol haben, ernst meinen, das hast du offensichtlich nicht verstanden. oder du erkennst es nicht an - und damit sind wir wieder am anfang, an dem deine meinung allein zählen soll - und mir wirfst du dann vor, dass ich expertenmeinung nicht anerkennen würde.

"Man kann sehr wohl Alkohol bei Antiepileptika trinken, sofern man sich nicht besäuft." - das ist absoluter quatsch. es gibt medikamente, die dürfen nicht mit alkohol genommen werden z.b. weil sonst eine reversible bindung von transmittern in eine irreversible übergeht, was bei barbituraten+alkohol zum tod führt. außerdem machen antiepileptika langsam - und allein schon deshalb sollte man nicht noch alkohol oben drauf trinken.

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@Schokolinda

Darf ich es dir mal ganz ohne Hass und Vorwürfe erklären, wenn du Lust drauf hast? Wenn nicht, sag nein.

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@Schokolinda

"Auch Menschen mit Epilepsie konsumieren Alkohol. In einer aktuellen Studie konnte gezeigt werden, dass zwei Drittel der erwachsenen Menschen mit Epilepsie mindestens einmal jährlich Alkohol konsumiert haben. Drei Viertel dieser Menschen gehen mit Alkohol verantwortungsvoll um, der Konsum findet selten und/oder in geringen Mengen statt. Auch konsumieren in Deutschland erkennbar weniger Menschen mit Epilepsie alkoholische Getränke, als das in der Gesamtbevölkerung der Fall ist"

"Alkoholkonsum und Epilepsie Oft stellt sich die Frage, ob der Alkoholkonsum von Menschen mit Epilepsie das Auftreten epileptischer Anfälle begünstigt. Dies kann durchaus der Fall sein – allerdings nicht bei einem „sozial verträglichen“ Alkoholkonsum. In einer aktuellen Studie konnte gezeigt werden, dass erst der Konsum erheblicher Mengen von Alkohol (1,4 Liter Bier oder 0,7 Liter Wein und mehr) das Auftreten von Anfällen begünstigt."

"Regeln zum Umgang mit Alkohol • Sie sollten selbst entscheiden, ob Sie alkoholische Getränke konsumieren wollen oder nicht. • Sie sollten sich fragen, wie wichtig der Genuss alkoholischer Getränke für Sie ist und warum Sie diese trinken wollen. • Sie sollten mit Ihrem behandelnden Arzt sprechen, wenn Sie sich nicht sicher sind, ob bei Ihnen eine Alkoholabhängigkeit besteht oder sich entwickelt. • Alkoholgenuss ist für Menschen mit Epilepsie in der Regel unbedenklich, wenn • die oben genannten Trinkmengen nicht überschritten werden, • die Tabletten regelmäßig eingenommen werden, • bei Menschen, bei denen Schlafentzug das Auftreten epileptischer Anfälle begünstigt, der Alkoholkonsum nicht zum Schlafentzug führt, • keine Alkoholabhängigkeit vorliegt oder vorgelegen hat („trockene“ Alkoholiker sollten auf den Konsum von Alkohol ganz verzichten) "

Epi_Epilepsie-und-Alkohol_0516-low.pdf (epilepsie-vereinigung.de)

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@Schokolinda

Und noch was, damit du dich jetzt endlich beruhigst: Ich nehme die Experten ernst, die das Problem von Jugendlichen mit Alkohol beschreiben. Ich fand nur, dass du es etwas übertreibst mit der Angst vor Alkohol. Entweder hab ich das von dir falsch verstanden oder du hast halt in deinen Schreibstil so geschrieben, dass es so rüberkam.

Und jetzt ist gut. Was sollen wir uns gegenseitig zerfleischen?

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@Katze446

sag du es mir! du hast doch damit angefangen! ich lass mir hier nur nicht deine beschissene meinung reindrücken und persönlich angreifen bzw. kriegst du dein persönliches fett weg, da du mich persönlich angegangen bist -->

"Und noch was, damit du dich jetzt endlich beruhigst: " - ICH MICH beruhigen? wer von und beiden hat denn angefangen mit diesem patzigen, erregtem ton von wegen es wäre noch keiner gestorben? DU!

also brauchst du hier nicht so tun, als würde es mit MIR durchgehen. du warst die erste, die sich durch meine antwort angestochen gefühlt hat.

"es etwas übertreibst mit der Angst vor Alkohol" - ich habe keine angst vor alkohol - das schreibst du nur, um mich und meine meinung zu entwerten. meine meinung entspricht der haltung von experten zum thema - ich wiederhole mich zum x-ten mal, dass es genügend warnungen z.b. in den medien gibt, wie jugendliche scheisse mit alkohol umgehen. also übertreibe ich sicher nicht - sondern DU IGNORIERST!

zusammengefasst hast du dein ziel "Darf ich es dir mal ganz ohne Hass und Vorwürfe erklären" NICHT erreicht!

"mit Epilepsie mindestens einmal jährlich Alkohol konsumiert haben" - mit "mindestens 1x jährlich" bist du dann noch im grünen bereich, meinst du? nur dass du halt nicht nur das gläschen sekt zu silvester trinkst, sondern wöchentlich 2x bier - das ist dann schon noch ne andere hausnummer bei dir.

"Sie sollten selbst entscheiden, ob Sie alkoholische Getränke konsumieren wollen oder nicht" - das stimmt so nicht: es ist bei bestimmten medikamenten nicht erlaubt, alkolhol zu trinken - entweder lässt man sich das medikament verschreiben oder man trinkt weiter alkohol und verzichtet auf das medikament.

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@Schokolinda

Epilepsie und Alkohol

In der Regel ist ein sozialverträglicher Konsum von Alkohol auch bei Menschen mit Epilepsie problemlos möglich. Eine Trinkmenge von zwei großen Bieren oder Getränken mit vergleichbarem Alkoholgehalt ist in der Regel unbedenklich. Bei Menschen mit idiopathischen (genetischen) Epilepsien kann der Konsum größerer Mengen von Alkohol jedoch durchaus zu Anfällen führen und sollte vermieden werden.

Epilepsie und Alkohol – Deutsche Epilepsievereinigung (epilepsie-vereinigung.de)

Genau das, was du mir vorwirfst, nämlich die Experten zu ignorieren, das machst du genauso. Die Deutsche Epilepsievereinigung wird es wohl wissen, aber du weißt es natürlich besser!

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@Schokolinda

Gut, dann habe ich mein Ziel nicht erreicht. Es ist mir jetzt auch egal.

Machs gut

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@Katze446

"Die Deutsche Epilepsievereinigung wird es wohl wissen, aber du weißt es natürlich besser!" - die hersteller von medikamenten werden es wohl besser wissen, wie ihre medis mit alkohol zusammengehen - es gibt durchaus antiepileptika, bei denen ein alkoholverbot auf dem beipackzettel steht.

und "idiopathisch" ist nicht synonym mit "genetisch" - von dem her macht die deutsche epilepsievereinigung ganz offensichtlicht nicht alles richtig. wie auch ihre empfehlungen zu alkohol schlecht, weil wischiwaschi sind -->

  • "1 großes bier" - da versteht der eine 0,5 liter und der andere eine maß = 1 liter
  • was ist schon "sozial verträglich"?! kommt doch auf die gesellschaft an - im club ist es sozial verträglich, sich platt zu saufen, was man beim besuch des weihnachtsmarkts in der gesellschaft von kollegen nicht machen sollte.
  • es ist kein zeitkriterium angegeben - so sind 2 große bier pro tag durchaus bedenklich, da suchtfördernd.
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@Schokolinda

Ich verstehe, was du meinst - aber dafür hat man doch seine behandelnden Ärzte. Natürlich muss das mit dem Neurologen abgesprochen werden und bei Barbituraten oder Benzodiazepinen geht natürlich kein Alkohol, wie du gesagt hast. Doch Benzos und Barbiturate sind (zum Glück) die letzte Wahl, weil es bessere Antiepileptika gibt. Die meisten Epileptiker sind also anders eingestellt. Dann ist natürlich noch jede Epilepsie anders und jeder Patient. Deshalb ist der behandelnde Arzt oder die Spezialklinik so wichtig.

Ich gehe halt davon aus, dass die Menschen mit Epilepsie vernünftig genug sind, das vorher zu checken. Gerade durch die Krankheit sind sie vorsichtiger. Ich glaube da wirklich an den gesunden Menschenverstand.

Auch bei der Angabe "zwei große Bier" muss doch klar sein, dass das nicht täglich, sondern eine Ausnahme sein sollte und nicht mehr wie 0,5 Liter pro Bier. Wobei ich persönlich das schon zu viel finde, aber bei einem 120 kg Mann sieht es wahrscheinlich anders aus.

Sieh diese Frage jetzt bitte nicht als Angriff, ich will dich nicht ärgern. Sondern mich interessiert einfach, ob du die Menschen für so unvernünftig hältst, dass sie ohne zu fragen mit ihrer Gesundheit spielen? Sie wissen doch, dass sie krank sind, da ist es doch normal den Arzt zu fragen, oder?

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@Katze446

nein, das ist nicht normal - selbst wenn sich die leute interessieren, dann hören sie nicht richtig hin/informieren sich nicht richtig - hier bei GF gibt es so viele haarsträubende gesundheitsfragen.

und der umgang mit alkohol ist in deutschland schwierig - du schreibst vom sozial verträglichem trinken - da fängt es schon mal an. weil die gesellschaft beim alkohol nicht so regulierend wirkt, wie man das gerne hätte. klar, alkoholismus wird mehr oder minder verteufelt. aber die gesellschaft fordert trinken geradezu heraus. es kann hart sein, wenn man als fahrer auf einer silvesterfeier nüchtern bleiben will/muss - weil es immer ein aloch gibt, das es nicht akzeptieren kann, wenn einer nicht alkohol trinkt= nicht mitfeiert. und ich hab auch bei beruflichen terminen schon (ausnahmsweise) alkohol angeboten bekommen, wo ich mir dachte: sind wir nicht alle mit dem auto da?!

und genau darum geht es beim trinken von jugendlichen. man sollte das nicht fördern, weil die kommen von allein auf den trichter. man braucht sich nicht wundern, dass die sich mit 16 jedes wochenene wegknallen, wenn man ihnen signalisiert, dass alkohol zum wochenende gehört, zum entspannen, zum feiern usw.

und es gibt antiepileptika, die nicht zu den barbituraten gehören, die man nicht mit alkohol verwenden darf.

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@Schokolinda

Ja, deine Beschreibung passt. Was das Auto fahren angeht, habe ich bessere Erfahrungen gemacht. Da hätte niemand den Fahrer ermutigt mitzutrinken, da wären wir gar nicht eingestiegen.

Vielleicht bin ich einfach zu naiv, weil ich voraussetze, dass die meisten Menschen vernünftig sind. Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel.

Und was die Antiepileptika angeht, hab ich doch gesagt, dass das mit dem Arzt abgesprochen werden muss. Die Pharma-Hersteller sichern sich mit dem Hinweis "kein Alkohol" ab, würde ich auch machen. Das liegt an den nicht vorhersehbaren Folgen des Alkoholkonsums in Verbindung mit dem Medikament, was vor allem die Verstärkung von Nebenwirkungen angeht: Doppeltsehen, Schwindel, Gleichgewichtsstörungen.

Der eine verträgt das Medikament gut und hat keine Nebenwirkungen, der kann ganz behutsam testen, ob er ein bisschen Alkohol verträgt. Der Andere leidet sehr unter den Nebenwirkungen und kann dann logischerweise nichts trinken.

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ein bier die woche ist unbedenklich, aber da alkohol abhängig macht, bleibt es meistens nicht dabei und schwupps ist es ein bier pro tag, dann zwei usw.

Das stimmt doch gar nicht. Ich trinke ca. 2 Bier pro Woche, manchmal 2 Tage hintereinander, dann wieder mal 4 Wochen nichts. Ich trinke Alkohol nur, wenn ich Lust auf den Geschmack habe, also als Genussmittel.

Wenn Alkohol unregelmäßig konsumiert wird, entsteht keine Abhängigkeit.

Und denk mal an Italien und Frankreich, wie viel Wein da getrunken wird, dann müssten ja beide Länder voller Alkoholiker sein. Sind sie aber nicht.

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@Katze446

genaugenommen sind es alkoholiker. und nur weil du damit umgehen kannst, heisst es nicht dass alle das können. sehr viele sind feierabendalkis.

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@K4yr4h

Wer jeden Tag trinkt, ist ein Alkoholiker. Das ist richtig. Das ist auch gefährlich. Ich kenne halt auch viele, die einmal in der Woche an den Stammtisch gehen, um ihre Freunde zu treffen, so wie mein Vater, und ansonsten nichts trinken. Diese Menschen als Alkoholiker zu bezeichnen, ist wohl sehr übertrieben.

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@Katze446

wer gewohnheitsmäßig trinkt ist ein alkoholiker. wie schlimm die konsequenzen sind, ist natürlich mengenabhängig

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@K4yr4h

Wer einmal die Woche ein Bier trinkt, ist kein Alkoholiker.

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@K4yr4h

Ab wann ist man Alkoholiker? Nach gängiger Auslegung des Begriffs Alkoholismus liegt ein Missbrauch vor, wenn die betreffende Person sich oder ihrer Umwelt durch überhöhten Alkoholkonsum Schaden zufügt. Wer hin und wieder mit Freunden ein Glas Wein genießt, erfüllt dieses Kriterium nicht, man spricht hier schlicht von Alkoholgebrauch.

ab wann ist jemand alkoholiker - Bing

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@Katze446

wortklauberei. ausserdem habe ich nie behauptet einmal die woche sei abhängigkeit. kann aber schnell dazu führen. wenn es zu schäden kommt, dann ist es schon zu spät

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@K4yr4h

Du wolltest doch wissen, WER das sagt. Hier hast du die Quelle.

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@Katze446

wer sagt: Wer einmal die Woche ein Bier trinkt, ist ein Alkoholiker?

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@K4yr4h

Tut mir leid. Dann habe ich dich falsch verstanden. War mein Fehler.

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Nein, nicht bedenklich. Du bist groß und hast ein angemessenes Gewicht und ein Bier pro Woche ist absolut ok.

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