Ich habe kürzlich die Entscheidung getroffen in meinem Leben nie wieder Drogen zu konsumieren, würdet ihr sowas auch durchziehen wollen?

7 Antworten

Grundsätzlich finde ich es immer gut, wenn man sich in einem Lebensumstand befindet mit dem man unzufrieden ist und daran etwas ändern möchte.

Diese Einsicht haben die wenigsten.

Vergesslichkeit durch Cannabis Konsum kann ich (leider) bestätigen, man wird doch etwas schusselig bei häufigem Konsum.

Für mich ist Trägheit kein Thema, wenn man sich auf Sativa beschränkt.

Insgesamt geht es mir auch weniger um den Rausch, eher steht die Schmerzlinderung im Vordergrund.

Derzeit ist für mich eine Abstinenz also keine Option, da ich für mich keine Einschränkungen im weiteren Sinne feststelle.

Worauf ich problemlos und sicher auch in Gänze verzichten könnte ist definitiv Alkohol. Als junger Mensch hat man gern mal einen über den Durst getrunken, aber heute hat man daran auch das Interesse verloren. Generell finde ich Alkoholkonsum auch einfach eklig bei manchen Menschen die sich so krass voll laufen lassen, dass sie sich nicht mehr im Griff haben, sich einschiffen, aggressiv werden oder was auch immer.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Ich kann verstehen das Drogen nicht für jeden was sind und auch das man sich schnell dazu entscheiden kann diese nicht weiter zu nehmen da sie dir schaden. Allerdings macht (fast) jeder seine Erfahrungen mit Drogen und das auf ziemlich unterschiedliche Weise. Mir zb. würde es auf Langzeit betrachtet schwer fallen keine Drogen mehr zu nehmen.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Welche genau :D?

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Also ich persönlich bin erstmal nicht wirklich stark daran interessiert mit dem Konsum illegaler Substanzen aufzuhören allerdings möchte ich, und da bin ich auch schon dabei, meinen Konsum mindern bzw. runter schrauben und nur noch gelegentlich konsumieren wenn ich darauf Lust bekomme. Für mich persönlich steigert es die Lebensqualität, solange ich den Stoff nicht für den Alltag brauche und vernünftig damit umgehe.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Jahrelange Auseinandersetzung mit dem Thema 🤔

Mit welche Substanzen hast du deine Erfahrungen sammeln können. Vielleicht werde ich einmal im Jahr eine Erfahrung mit psilocybinhaltige Pilze etc. machen. Für mich sind Psychdelika eher Werkzeuge mit einem versteckten Potential als die andere normale ,,Drogen,, wie Alkohol aber selbst da bin ich mir noch unsicher.

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@BluePill

Ich persönlich komme sehr gut mit Amphetaminen klar, manchmal auch MDMA oder ne Ecstasy, wenn mir einer Coca hinlegt und ich nicht gerade auf Amphe bin, verschmähe ich das auch nicht aber kaufe es mir nicht selbst. Psychedelika habe ich noch keine eindringlichen Erfahrungen wie mit LSD oder Psillos gemacht, würde aber gerne mal LSD nehmen. Gut, Pilze habe ich vor 20 Jahren einmal gefressen, Hawaianische 3g, schmeckten aber beschissen und bin auch schnell pennen gegangen weil ich dazu noch ordentlich gekifft hatte, ist aber garnicht so meine Droge. Alkohol trinke ich nur sehr selten und wenn auch nur ein zwei Bier, mal was leckeres oder für den Magen oder halt wenn's gesellschaftlich werden soll, bleibe aber auch da nur bei ein zwei Bier.

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Eine wirklich, wirklich gute Entscheidung. Ich bin 28 und habe mich noch nie betrunken. Alkohol gibt's bei mir zu besonderen Anlässen und dann nur ein Gläschen Sekt. Höchstens. Cannabis habe ich probiert und mir wurde schwindelig und ich bin eingeschlafen. Ansonsten hab ich nichts ausprobiert. Es hat mich einfach nie interessiert. Ich war bloß nach Zigaretten süchtig und hab das nach 9 Jahren nun auch aufgegeben.

Keine Droge tut einem gut. Also super Einstellung, diese nun wegzulassen.

Ich habe verschiedene Erfahrungen mit Drogen gemacht. Einige waren schlecht (LSA, DXM), andere hingegen waren schön (Cannabis, MDMA) - ich konsumiere aber wirklich selten Drogen, maximal einmal im Quartal, meistens einmal im halben Jahr.

Daher denke ich nicht, dass ich aufhören werde Drogen zu konsumieren - sie sind für mich wie eine Therapie, vorallem wenn ich Psychedelics nehme.

Aber das kommt immer auf die Person an. Du bist durch deinen Konsum in deinem Leben eingeschränkt worden, daher war es gut, dass du aufgehört hast - ich hingegen habe keine Probleme damit und die Drogen helfen mir sogar. Es kommt immer auf das Individuum an.

Bei Psychdelika bin ich mir noch nicht ganz sicher ob ich damit aufhöre. Für mich entscheiden sich Psychdelikas essenziell von den normalen Drogen sie Alkohol, Cannabis etc.

Ich finde sie sollten wie Werkzeuge betrachtet werden die versteckte Gedankenmuster in einem Menschen auslösen und neue Aspekte auf die wichtigen Fragen im Leben erschaffen. Außerdem haben Psychdelika wie Psilocybin, LSD so gut wie keine Nebenwirkungen auf den Körper.

Aber vielleicht sehe ich das falsch.

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@BluePill

Psychedelics haben keinen negativen Einfluss auf dein physisches Befinden, aber sehr wohl auf dein psychisches Wohlergehen. Daher empfehle ich dir, dass du psychisch immer top fit bist und die "safer use" Regeln immer befolgst, sonst kannst du sehr leicht psychische Probleme bekommen (ich spreche aus Erfahrung). Außerdem empfehle ich dir bei psychodelischen Substanzen auf naturelle Substanzen wie Pilze zurückgreifen.

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@BeOrNotBe

Dürfte ich fragen welche psychische Problematiken bei dir aufgetreten sind? Außerdem hat die Aussage natürliche Substanzen seien unschädlicher als synthetische Substanzen keine Aussagekraft. Es gibt Drogen in der Natur die dich schnell töten/schäden könnten und es gibt synthetische Drogen die so gut wie keine Nebenwirkungen besitzen.

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@BluePill

Ich war bei keinem Arzt, hab also keine Diagnose bekommen, aber sagen wir es mal so, ich war psychisch nicht ganz auf der Höhe.

Ich spreche da leider aus eigener Erfahrung - mein LSD war schon mehrmals verpfuscht. Chemie ist immer unerträglicher als naturelles Zeug. Ich sag ja nicht, dass du Tollkirschen oder so essen sollst.

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@BeOrNotBe

Ich könnte ja prodrugs wie 1cP-LSD nehmen, die sind ja professionell in einem Labor hergestellt worden oder einfach per verschiedene Methoden das LSD auf die Sauberkeit testen lassen.

Noch eine persönliche Frage an dich gerichtet: Findest du die Erfahrung mit Pilze oder die von LSD besser? Jetzt vom Schadenpotenzial abgesehen. ^^

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@BluePill

LSD war bei mir intensiver, da ich da eine höhere Dosis hatte, aber auf Pilzen war ich deutlich entspannter. Ein LSD Trip ist das anstrengendste was ich je erlebt habe😂

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@BeOrNotBe

Ich hatte nur die Ehre gehabt einen Horrortrip auf psilocybinhaltige Trüffeln zu machen da ich trotz ausreichende Recherche über die Substanz dumm und ignorant genug war, das Set und Setting, sprich die Safer Use Regeln zu ignorieren. Es hat sich für mich angefühlt wie ein intensiver Albtraum. Wo ich noch keine Erfahrung hatte dachte ich dass Psilocybin klarer wirkt. Wirkt LSD auch so traumartig? Kannst du bitte beschreiben wie es sich angefühlt hat :D?

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@BluePill

Also erstmal, als ich 15 war habe ich eine Übeedosis LSA genommen und wäre fast verreckt - das hat sich wie von dir beschrieben angefühlt: es war das schlimmste was ich je erlebt habe und ich habe zwei Jahre lang keine einzige Droge mehr konsumiert.

Der LSD Trip war total entspannt (für mein Gehirn, nicht für meinen Körper).

Ich habe das mit zwei Freunden gemacht, einer war der Tripsitter. Wir haben 400 Mikrogramm Pappen genommen und waren draußen in einem Wald, wo ein Fluss geflossen ist. Nach einer Stunde oder so habe was gespürt - alles war heller und intensiver. Die Farben der Umgebung sind von Matt zu chrom gewechselt. Wir haben gegessen und getestet welche Musik am schönsten in dem Moment war - ich habe Klassik Musik gefühlt. Danach sind wir noch zu mir nach Hause und haben Cartoons geschaut, Family Guy war nice. Auf jeden Fall habe ich noch sehr intensive Gespräche geführt und mich selber und meine Umgebung viel mehr gefühlt und zu schätzen gelernt. Der Trip hat ca. 9h gedauert (4-5h intensiv, der Rest Ausklang). Es war sehr schön und mir ging es die ganze gut, nur war ich danach total fertig.

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@BeOrNotBe

400 Mikrogramm ist schon verdammt viel :O

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@BluePill

Ich habe das von einem empfohlen bekommen, da bei einer höheren Dosis die Gefahr auf eine Psychose oder dergleichen geringer ist, da du sozusagen gezwungen bist du Trip zu machen und bei sagen wir mal 150 Mikrogramm kannst du dir noch viele Sorgen machen etc. und dein schlechtes Mindset hat einen Einfluss auf deinen Trip

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