Führerscheinentzug wegen Nichtfahrt(Cannabis)?

7 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ich würde mich an die einfach Wenden und fragen ob nicht ein Fehler unterlaufen sei wenn alles in Ordnung war.

Das Thema um Cannabis am Steuer ist so lächerlich ich kann nicht mehr...

Wegen 0,2g das ist nicht richtig.

Einfach wow danke deutsche Drogenpolitik.

Ja sehe ich genauso...

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Das Thema um Cannabis am Steuer ist so lächerlich ich kann nicht mehr...

Mit dieser Einstellung würdest Du die MPU auch im zehnten Anlauf nicht bestehen. Wer nicht begreifen will, das Drogen und Alkohol am Steuer nichts zu suchen haben, der soll sich ruhig den Kopf blutig laufen. Und wenn ich begreifen sage, dann meine ich das auch so,.
Vorspielen und erzählen kann man dem Psychologen viel, aber diese Person hat studiert, und kennt sich mit Körpersprache, Irisreaktionen und anderen körperlichen Äußerungen, sehr gut aus.

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@ZuumZuum

Nur weil jemand Studiert hat heißt das lange nicht das er es kann.

Außerdem weiß ich, dass Drogen(Alk ist eine Droge) nichts am Steuer zu tun habe und wunder mich schon weshalb man am Steuer Rauchen darf.

es geht darum das ein ganzes Strafverfahren gegen 0,2g eingeleitet wurden. Das ist lächerlich.

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@ExZorroHD

es geht darum das ein ganzes Strafverfahren gegen 0,2g eingeleitet wurden. Das ist lächerlich.

Es geht nicht um das Gewicht, sondern um den THC-Gehalt.. Eingeleitet wird ein Strafverfahren immer wegen besitz von Cannabis. Ob es eingestellt wird wegen Geringfügigkeit, obliegt der Staatsanwaltschaft. Das war wohl hier nur mit einer Geldauflage oder sogar einem Strafbefehl der Fall. Der Besitz von Cannabis ist nun mal strafbar, und obendrein ein Offizialdelikt. es muss also von Amts wegen ermittelt werden. Selbst wenn die Beamten das auch lächerlich fanden, sie müsen das Verfahren einleiten.

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@ZuumZuum

GENAU DAS: Das ist ja das lächerliche daran xD

Es geht nicht um das Gewicht, sondern um den THC-Gehalt..

Nein es geht um beides.

Aber der THC gehalt bei 0,2 G sowie das Gewicht sollten eig keine Rolle spielen.

Legalize

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@ExZorroHD

An den Schutz der anderen Personen, die dann diesen bekifften Autofahrern ausgesetzt sind, denkst Du wohl gar nicht?
Nikotin wirkt übrigens nicht bewußtseinsverändernd, das ist der Grund warum der Konsum gestattet ist.
Aber für dich ist das bekifft sein wahrscheinlich auch keine Bewußtseinsveränderung?
Wer mit dem Leben und der Gesundheit ANDERER Menschen spielt, hat die vollen Konsequenzen zu tragen.

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@ZuumZuum

Aber für dich ist das bekifft sein wahrscheinlich auch keine Bewußtseinsveränderung?

Dümmste Aussage an dem Tag.

Nikotin wirkt übrigens nicht bewußtseinsverändernd, das ist der Grund warum der Konsum gestattet ist.

Wenn ich ne Kippe rauche und n Nikotik schock bekome bin ich manchmal nicht mehr Imstande zu laufen also.

Wer mit dem Leben und der Gesundheit ANDERER Menschen spielt, hat die vollen Konsequenzen zu tragen.

Siehe dazu meine vorletzte "frage" :)

Wenn man keine Ahnung hat klappe halten.

Alkoholkonsumenten fahren viel häufiger betrunken Auto als Cannabiskonsumenten.

Wenn man Cannabis als Medizin bekommt darf man bis zu einem gewissen Punkt auch noch Fahren.

An den Schutz der anderen Personen, die dann diesen bekifften Autofahrern ausgesetzt sind, denkst Du wohl gar nicht?

Schonmal daran gedacht das Alk 10000x Schlimmer ist?

Schau mal Alkoholtote durch unfälle und Cannabistote durch unfälle an

Jetzt Trink dein Bier und stirb

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Gehen wir mal davon aus dass Du die Wahrheit sagst über den Vorfall (ich kann keinen Grund für eine Lüge erkennen), dann kann ich mich natürlich nur noch wundern dass Du die 500m nicht einfach nach Hause gelaufen bist um im warmen Bett und nicht im kalten Auto zu pennen...ich vermute Faulheit, was echt verdammt unglücklich wäre.

Zunächst einmal ist es natürlich richtig, dass Du nicht berauscht gefahren bist. Ausnüchtern im Auto ist prinzipiell erlaubt, aber unter bestimmten Umständen wird das Ausnüchtern auch als "Fahrversuch" gewertet (es gibt da sehr merkwürdige Bestimmungen in unseren Gesetzen).

Solche Umstände können sein: Das Pennen auf dem Fahrersitz, das Stecken des Zündschlüssels, Radiohören etc.

https://www.spiegel.de/lebenundlernen/uni/alkohol-am-steuer-darf-man-betrunken-im-auto-uebernachten-a-891706.html

In dem Artikel geht es zwar um Alkohol aber das Thema ist 1 zu 1 auf Cannabis übertragbar.

Zu deiner MPU:

Ich kann mir nur vorstellen, dass Du Dich nicht ausreichend auf die psychologische Untersuchung vorbereitet hast. Dieses Gespräch mit dem Psychologen ist die Quintessenz der MPU. Bei den Reaktionstests versagt kaum jemand und auch die Abstinenznachweise können relativ leicht erbracht werden. Wenn man aber im Gespräch nicht glaubhaft versichern kann, dass man seine Drogenvergangenheit aufgearbeitet hat (und darum geht es vor allem) und einen neuen Weg eingeschlagen hat, dann wird man niemals bestehen. Die psychologische Untersuchung besteht außerdem oft aus etlichen Fangfragen. Diese sollte man, ohne großes Überlegen, einwandfrei beantworten können, sonst wird das nichts. Und es stimmt: Die meisten Menschen benötigen einen Vorbereitungskurs um die MPU zu bestehen. Dort wird deine "Drogenproblematik" von Grund auf aufgearbeitet und Dir wird genau gesagt was Du bei der MPU sagen bzw. nicht sagen sollest. Die meisten Leute die ich kenne die eine MPU bestanden haben, haben bei der Psychologin gelogen dass die Balken biegen... Ehrlichkeit kann Dir ganz schnell das Genick brechen. (Im Vorbereitungskurs ist Ehrlichkeit allerdings das absolute A und O)

Ich würde das ganze MPU-Gedöns nicht per se als Betrüger-Verein sehen, aber schon als kapitalistischen Komplex der einem das Geld aus den Taschen zieht. Da kommen ganz schöne Summen zusammen...

Damit meine Eltern nicht mitbekommen dass ich kiffe habe ich ja schon geschrieben. Ist mittlerweile eh schon zu spät aber damals hab ich es aus dem grund gemacht.

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"In dem Artikel geht es zwar um Alkohol aber das Thema ist 1 zu 1 auf Cannabis übertragbar."

Wäre dem so wie du meinst hätte der Fragesteller nicht fragen müssen.

Man darf im Auto begraben unter etlichen Alkoholflaschen völlig straflos übernachten. Findet man hingegen den kleinsten Hinweis darauf, der Schläfer könne irgendwas mit Drogen zu tun haben, geht ne Meldung an die Führerscheinstelle raus.

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@RZimmermann

Hast Du den Artikel überhaupt gelesen? Scheinbar nicht oder Du hast ihn bzw. meinen Beitrag nicht verstanden.

"Man darf im Auto begraben unter etlichen Alkoholflaschen völlig straflos übernachten."

Absolut richtig, es sei denn und so wird es auch im Artikel erwähnt, die Polizei findet Hinweise dafür dass man das Auto "in Betrieb nehmen will". Beispiele dafür habe ich bereits aufgezählt.
Theoretisch könntest Du auch unter Bongs (natürlich ohne Restanhaftungen) und Long Papes begraben in deinem Auto liegen (das komplett nach Gras riecht) und das wäre kein Thema. Wenn Du nichts Illegales machst, dann kann/darf auch kein Polizist eine Meldung an die Behörde weitergeben.

Dem Fragensteller werden aber höchstwahrscheinlich gleich zwei Straftaten zur Last gelegt. Einmal "berauschtes Fahren" (sofern er z.B. auf dem Fahrersitz geschlafen hat) und natürlich "unerlaubter Drogenbesitz". Vielleicht wurde die MPU auch nur wegen den 0,2 Gramm angeordnet oder wegen seinen Aussagen bei der Polizei...man weiß es nicht.

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@TheDarkLight

"Wenn Du nichts Illegales machst, dann kann/darf auch kein Polizist eine Meldung an die Behörde weitergeben."

Wenn du dir da ganz sicher bist mach mal folgendes.

Reise mal mit einem Fahrzeug was du nicht selbst steuerst aus den Niederlanden nach Deutschland ein und erkläre bei einer Kontrolle das du in den Niederlanden gekifft hast da es ja in beiden Ländern nicht verboten ist.

Dann sammel deine ganz eigenen Erfahrungen.

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Du wirst da ohne Anwalt nicht raus kommen.

Aber ihn einfach als Betrüger dar zu stellen wird dir da nicht sonderlich weiterhelfen.

Vergesse nicht, das du den Fehler gemacht hast. Und der Gutachter ist ein vereidigter, der dich genau untersucht.

Dazu gehören auch deine Reaktionen auf gewisse Fragen von ihm und wenn du die gleich aggressiv beantwortest, stehen die Möglichkeiten sehr schlecht.

Er hat duch den "Psychotest" festgestellt, das du NICHT in der Lage bist ein Kraftfahrzeug zu führen.

Da gehört auch dein Verhalten dazu. Ganz gleich was die anderen Teste ergeben haben.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Sanitäter

Falsch mein Freund. Mit Betrüger meinte ich nicht nur den Psychologen sondern den ganzen Staat im Bezug auf die Cannabis Politik. Und im Gutachten stand

  • Der Untersuchte kann trotz der Hinweise auf gelegentlichen Cannabiskonsum sowie zusätzlicher Zweifel an der Eignung ein Kraftfahrzeug der Fahrerlaubnis Klasse(n) B sicher führen.

Dementgegen müssen wir allerdings feststellen:

  • Es ist z u erwarten, dass er ein Kraftfahrzeug unter Einfluss von Betäubungsmitteln oder deren Nachwirkungen fahren wird (Fähigkeit zum Trennen von Konsum und Verkehrsteilnahme).

Zum letzten Punkt ich bin nie unter Drogeneinfluss Auto gefahren und werde ich auch nie (deshalb für mich unverständlich)

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@Umbertooo

Und was bitte ist an

"Es ist z u erwarten, dass er ein Kraftfahrzeug unter Einfluss von Betäubungsmitteln oder deren Nachwirkungen fahren wird (Fähigkeit zum Trennen von Konsum und Verkehrsteilnahme)."

missverständlich? Der Psychologe ist im Gespräch zur Überzeugung gekommen, dass du denselben Fehler aus Unvernunft und/oder mangelnder Einsicht wiederholen wirst. Solange das nicht ausgeräumt werden kann, gibt es keine FE.

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@Umbertooo
  1. Ich bin nicht dein Freund
  2. Wenn du ein Problem damit hast das hier und das zuRecht der Canabiskonsum und Besitz verboten ist, dich hindert KEINER das Land auf Dauer zu verlassen.
  3. Du hast den Eintrag, das du wieder unter Enifluss von Drogen ein KFZ führen wirst. Das reicht aus um solchen wie dir den Führerschein zu entziehen.
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@Deepdiver

Komisch. Gefahren ist er nicht und Drogenkonsum ist überhaupt nicht verboten.

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@Deepdiver
  1. Das will ich auch eher nicht sein ich wollte dir gegenüber nur eine Freude machen.
  2. Wieso sollte ich denn das Land verlassen? in paar Jahren sieht die Gesetzeslage eh ganz anders aus und dann werden so hochnäsige leute wie du wie du damit klar kommen müssen dass eure kinder mit marihuana als genussmittel in der gesellschaft klar kommen müssen.(Genauso wie alkohol)
  3. Wie der kommentar davor sagte ich bin nie in so einem zustand auto gefahren und werde ich nie. Und das verstehen so leute wie du halt einfach nicht.
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@Umbertooo

Meine Kinder habe ich anständig erzogen, das sie die Finger von solchen Drogen lassen. Und so lange es gute Psychologen gibt, die das beurteilen müssen und dann vorschlagen den Führerschein zu entziehen, ist alles gut.

Es gibt leider gunug, die unter Drogeneinfluss fahren und dabei andere gefährden. Solchen sollte der FS auf dauer entzogen werden.

Der Psychologe hat bei dir festgestellt, das du dich wieder unter Drogeneinfluss hinter das Steuer setzen wirst. Und da hast du in deiner Art mit beigetragen, das er zu diesem Entschluss gekommen ist.

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@RZimmermann

Aber der Besitz. Damit auch du es verstehst, der Besitz ist die Ausübung der tatsächlichen Gewalt über einen Gegenstand. Für ganz dumme, einen Gegenstand in der Hand halten, oder dirketen uneingeschränkten Zugriff darauf haben. Daraus folgert, kein Konsum ohne Besitz.

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@Umbertooo

Du mußt nicht unter Drogeneinfluss gefahren sein, aber Du hast dein KFZ zum Transport genutzt. Der Besitz von Cannabis ist erst einmal eine Straftat, egal um welche Mengen es geht. Du hast dein KFZ zur Durchführung einer Straftat benutzt. Völlig egal ob Du konsumierst oder nicht.

Wie schon andere angemerkt haben, Du hast irgendwo bei der MPU nicht überzeugt, oder eine Enlassung getätigt, die beim Prüfer Zweifel erzeugt haben, völlig unabhängig der messtechnischen Beurteilung.

Du kannst die 0,2 Gramm nicht wegdiskutieren, die sind nun mal aufgefunden worden. Das die nur zur Zierde oder aus Geltungsbedürnis dabei hattest, ist nur schwerlich anzunehmen.

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@ZuumZuum

Dann nochmal ganz langsam damit sich die ganz Schlauen sicher sein können das du da nur einen frommen Wunsch äußerst.

"Der Konsum von Betäubungsmitteln ist weiterhin straffrei. Auch sind vielerlei Konstellationen denkbar, in denen bei dem Konsum gerade kein Besitz stattgefunden hat."

https://www.kujus-strafverteidigung.de/blog/konsum-ist-kein-besitz/

Das müsste dann auch dem letzten ganz Schlauen ausreichen um zu erkennen, dass Drogenpolitik, ganz besonders in Deutschland nicht unbedingt von den schlauesten Leuten ersonnen wurde.

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@Deepdiver

Nur kurz zu Punkt 2 deiner Liste

Wenn du ein Problem damit hast das hier und das zuRecht (Weil der Gesetzgeber das in den derzeit gültigen Gesetzbüchern so bestimmt hat) der Canabiskonsum NICHT verboten ist, dich hindert KEINER das Land auf Dauer zu verlassen oder dich an einer Änderung der gesetzlichen Lage tatkräftig zu beteiligen.

Oder anders gefragt.

Warum bist du noch hier?

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@RZimmermann

Die Drogenpolitik ist erst einmal gut wie sie ist. Warum soll sich der Gesetzgeber mit Dingen herumschlagen, die sowieso einem Verbot unterliegen?
Vielleicht sollte man noch ein Rückwirkungsverbot für den Besitz in Kraft setzen. Das würde bedeuten, das aus dem konkludenten Handeln Konsum ein vorheriger Besitz stattgefunden haben muss. Dann wäre auch diese Problematik auch von jetzt auf gleich erledigt.

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@ZuumZuum

"Dann wäre auch diese Problematik auch von jetzt auf gleich erledigt."

Bis das aber getan wurde haben wir mit der derzeit gültigen Rechtslage zu leben. Oder?

Vielleicht kannst du mir aber kurz erläutern warum du meinst die Drogenpolitik sei gut wie sie ist. Für wen gut?

Warum sich der Gesetzgeber mit Dingen herumschlagen sollte die sowieso einem Verbot unterliegen kannst du dir hier:
http://schildower-kreis.de/manifest/

von etlichen Leuten erklären lassen die tagtäglich unter den derzeitigen Vorgaben der Drogenpolitik arbeiten müssen.

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@RZimmermann

Ich sehe von meiner Warte aus nur den strafrechtlichen Bereich. Das Andere interessiert mich nicht, es wird keiner in Deutschland gezwungen Drogen zu nehmen, zu rauchen, oder Alkohol zu sich zu nehmen, und strafbare Handlungen zu begehen, um an Drogen heran zu kommen. Um es ganz krass zu sagen, diese Leute haben sich ihr Leid selber zuzuschreiben.

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@ZuumZuum

Du siehst nur den strafrechtlichen Bereich...

Der im bezüglich Konsum genau WO ist?

Vielleicht kannst du mir das von deiner Warte aus mal erklären.

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@RZimmermann

Der im bezüglich Konsum genau WO ist?

Beim Besitz, der durch den Konsum zwangsläufig stattfindet oder stattgefunden haben muss. Den Begriff konkludent schon mal gehört?

Diskussion Ende.

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@ZuumZuum

Nur damit ich die von deiner Warte aus beendete Diskussion richtig verstehe.

Was mag wohl in dem Gesetzesgeber vorgegangen sein als er festlegte, dass der Konsum straffrei ist. (Berichtige mich doch bitte trotz der von dir beendet erklärten Diskussion falls ich da falsch liege)

Evtl. solltest du den Standpunkt deiner Warte nochmal überprüfen denn es kann ja wohl nicht sein, dass du obwohl du weißt, dass hier Kinder und Jugendliche mitlesen so einen Blödsinn verbreitest und dann nach guter alter "Wartepositioninhabermanier" die Diskussion beendest.

Zum Glück müssen wir uns in Deutschland aber nur an so Gesetze halten die vom Gesetzgeber festgelegt wurden und nicht an die schrägen Ideen die sich Einzelpersonen aus den Fingern saugen.

Von mir aus können wir gern weiterdiskutieren wenn du außer "Isso & Basta" ein paar noch nicht genannte Tatsachen liefern könntest.

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Hast Du einen Vorbereitungskurs für die MPU gemacht?

Ich war noch nie in dieser unangenehmen Situation, aber ich habe schon oft gehört, dass man ohne einen solchen Kurs gar keine Chance hat, den Test zu bestehen.

Cannabis hat in keinem Auto was verloren und wer Drogen konsumiert stellt eine potentielle Gefahr für den Verkehr dar. Das hat zum Entzug der Fahrerlaubnis geführt. Nicht, weil Du gefahren bist, sondern, weil Du Drogenkonsument bist.

Die MPU sollte eigentlich aufklären, ob Du grundsätzlich zum Führen eines Kfz im Straßenverkehr geeignet bist. Bei Leuten, denen wegen Alkohol der FS genommen wurde, ist es genauso. Wenn aufgrund bestimmter Fragen für den Psychologen nur ein Fünkchen eines Indizes kommt, dass der "Alkoholiker" immer noch mal ein Gläschen zu sich nimmt und der Drogenkonsument immer noch der Meinung ist, dass das Cannabis doch nicht so schlimm wäre, hat man keine Chance.

Es kommt dazu, dass sich die Branche selbst füttert: Hat man Kandidaten, kommen diese gerne auch öfters. Mit Kursen verdient man zusätzlich.

Ein Bekannter von mir, LKW-Fahrer von Beruf, hatte das gleiche Problem und erst beim dritten Anlauf konnte er wieder seinen Führerschein machen. Er hat mir davon erzählt, was da abläuft.

Ein Anwalt kann Dir dabei überhaupt nicht helfen, es sei denn mit guten Ratschlägen zu Kursen und Vorbereitung auf die nächste MPU.

Nein habe ich nicht. Aber ich habe auch in keinerlei hinsicht im gespräch erwähnt dass cannabis noch in meinen Genuss kommt und ich habe auch mehrfach erwähnt dass ich nichts mehr davon halte mit gut überlegten und auch wahrheitsgemäßen Gründen.

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@Umbertooo
Nein habe ich nicht.

Und genau deswegen bist Du durchgefallen. Das ist so in der Branche. Der hat Dich irgendwas gefragt wo Du gar nicht gemerkt hast, was dahinter steckt. Man hat Dich gelinkt und Du hast dennoch keine Chance ohne einen Vorbereitungskurs.

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@bwhoch2

Ich habe mir auch meinen Bericht selbst tausend mal durchgelesen und konnte nichts Festellen was dafür spricht, dass ich es nochmal tun würde oder überhaupt nur daran denken würde es nochmal zu tun

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Ich wurde vor einem Jahr auf einem Parkplatz (500m von meinem Haus entfernt) schlafend von 2 Polizisten aufgeweckt.

Klar, ne?

Ich hatte Cannabis auf dem Parkplatz konsumiert und wollte dort übernachten um einen Fahrt im Rausch zu vermeiden.

Ungeheuer glaubwürdig - bei einer Distanz von 500m.

In dieser MPU habe ich alle Reaktionstest mit über 90 Punkten bestanden und im Urinscreening wurden alle Drogen getestet und nichts gefunden. Dennoch war mein Gutachten negativ

Ohne Vorbereitungskurs ist das Bestehen der MPU mindestens im ersten Anlauf faktisch unmöglich. Selbnst mit Kurs braucht es meistens 2 - 3 Anläufe, wenn überhaupt. Denn entscheidend ist die Reaktion des Pfüflings auf die gestellten Fragen, sein Auftreten etc. pp; die negativen Testläufe sind nur die Voraussetzung, dass es überhaupt in der MPU zur psychologischen Begutachtung kommt.

Ich weiß nicht was ich tun soll

Einen Kurs belegen, und einen neuen Termin ausmachen. Ich kann nur hoffen, du hast vor der MPU nicht eingewilligt, das Ergebnis direkt zur FSchSt zu senden.

https://www.bussgeld-info.de/mpu-durchgefallen/

Also deine unterstellungen hier finde ich nicht gut und es ist alles so. Es ist glaubwürdig weil damals meine Eltern nichts davon wussten und es auch nicht wissen sollten also unterlasse deine unterstellungen.

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