das erste mal Alk trinken?

17 Antworten

Ich würde das ganz ehrlich mit den Eltern besprechen und fragen, ob ihr zusammen im Haushalt eines Elternpaares mal etwas probieren könnt - mit Wissen des anderen Elternpaares, natürlich.

Warum?

Erst mal tragt ihr dann nicht die ganze Last, etwas heimlich zu tun und es gibt keinen Ärger.

Ihr habt kontrolliert mal ein Glas Bier oder Wein getrunken und seht, wir euer Körper darauf reagiert.

Für den Notfall war ein Erwachsener da, falls einer wirklich keinen Alkohol verträgt (was leider durchaus vorkommen kann).

Der Reiz des Verbotenen war nicht da und die Chance, dass ihr das ausbaut, wird etwas verringert.

Die Eltern müssen ja auch beim Trinken gar nicht im Zimmer sein, wenn ihr lieber alleine sein wollt.

Wer aber heimlich anfängt, baut das oft aus und manchmal schaukelt sich das dann zu immer größeren Mengen hoch.

Als ich in der 9. Klasse war, hatte ich eine Mitschülerin, die in jeder Pause einen kleinen Schnaps trinken "musste", weil sie sonst angeblich nicht durch den Schultag kam. Und angefangen hatte sie erst zwei Jahre vorher, um "dazuzugehören". Und dann wurde immer schön getrunken, wenn sie nachmittags mit den Freundinnen draußen war. So etwas möchte man halt wirklich vermeiden!

Danke!!

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Hallo!

Und ihr seid der Meinung, wenn andere schoin Abstürze hatten und noch leben, dann kann es ja nicht schlimm sein?

Alkohol ist teuflisch. Er gaukelt euch vor, dass er euch nicht schadet. Alkohol ist die Ursache von mehr als 200 Krankheiten. Aber er ist heimtückisch. Er treibt sein zerstörerisches Werk im Verborgenen. Wenn die Krankheiten, die er verursacht, erkennbar sind, ist es für eine Heilung zu spät. Gerade während der Pubertät stört er die 'Umbauarbeiten' so massiv, dass es sogar zu Genveränderungen kommen kann. Alcohol Awareness Month Position Paper: Despite Progress, Each Teen Generation Faces Renewed Threat of Substance Use

Das ist eine schwierige Frage.

Nein, ein Bier schadet nicht. Es als "Bierchen" zu bezeichnen, ist kein guter Anfang, denn Alkohol ist Alkohol und kein niedliches Kuchenstückchen.

Alkoholiker haben alle mit einem Bier angefangen. Die allermeisten Nicht-Alkoholiker aber ebenfalls. Ein von den Eltern strikt durchgesetztes Alkoholverbot ist im Allgemeinen kontraproduktiv, weil die Kinder dann eben heimlich trinken.

Der 14 jährige Sohn einer Freundin war zu Hause mit seinem Freund und wollte damit protzen, wie mutig er ist. Er setzte eine Schnapsflasche an und trank einen beträchtlichen Teil davon. 30 Minuten später war er nicht mehr ansprechbar. Der Freund versteckte die von ihm genutzten Raucherutensilien und rief glücklicherweise die Eltern an. Die waren innerhalb von 20 Minuten zu Hause und riefen den Notarzt. Als der eintraf, war die Körpertemperatur des Kindes schon bedrohlich tief und das Kind kam in die Notaufnahme. Eine halbe Stunde später hätte er schon bleibende Organschäden haben können, z.B. Nierenfunktionsstörungen.

Mein Vater riet mir damals zum Thema Alkohol und allen weiteren Drogen:

Nimm die Hälfte. Das reicht.

Probleme mit Überdosierungen können sehr sehr ernst werden. Probleme mit Unterdosierungen sind dagegen bis heute nicht aufgetreten.

Alkohol ist kein "knackiger Spaß im Glas" und auch keine Form von Freiheit und Reife. Es ist ein Genussmittel mit hohem Gefahrenpotential. Wenn man mit Bedacht und Genuss trinkt, sind die Gefahren klein. Es ist nicht einfach herauszufinden, was man verträgt. Also wenn ihr meint, dass das unbedingt sein muss, macht langsam.

Vielen Eltern ist nicht bewusst, dass Apfelsaft und Milchschnitte Alkohol enthalten. In Apfelsaft sind praktisch immer auch vergorene Äpfel enthalten und wenn er länger steht, steigt der Alkoholgehalt an. Auf einer Feier habe ich ein Kind erlebt, das sich aus einem Fässchen einen Apfelsaft nach dem anderen ins Glas füllte. Ich fragte, ob er gut schmeckt und der 6 Jährige antwortete: "Der blubbert so lustig." Ich probierte einen Schluck, verhängte einen Apfelsaft-Stopp und ließ das Kind 8 Stunden nicht aus den Augen.

Trockene Alkoholiker dürfen keine Milchschnitte essen, weil ihr Alkoholgehalt Rückfälle auslösen kann. Und das verfüttern wir an Kinder?!

Aber trotz aller Horrorstorys und Warnungen: Praktisch alle Jugendlichen probieren es irgendwann aus. Je mehr Gedöns darum gemacht wird, desto verlockender wird es. Sinnvoll wäre es, die Eltern stellen irgendwann einfach einen Cidre auf den Tisch und erlauben dem Kind mitzutrinken. Gesundheitlich ist das nicht förderlich, aber es wird zumindest kein Geheimnis-Hype daraus.

Danke!!

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Was zählt ist nicht die geistige Reife sondern das ihr noch Körperlich im Wachstum seid.
Ich würde eure Eltern einfach fragen und offen reden.
In dem Alter durfte ich als Beispiel bei Restaurantbesuchen ein Alsterwasser bestellen. Zu Silvester gab es dann auf eigenen Wunsch einen kleinen Schluck Sekt.
Ich war bei diesem Thema immer offen und ehrlich mit meinen Eltern.
Ihre Reaktion als ich das erste mal betrunken (ich war 16 fast 17, da gab es die ersten Alkopops) nachhause kam "leg dich schlafen, wir reden morgen".
Als ich am nächsten Tag mit einen der schlimmsten Kater meines Lebens aufwachte, gab es ein paar süffisante Kommentare und die Bitte, künftig weniger zu trinken.
Seitdem hatte ich genau einen einzigen Absturz und achte ansonsten penibel wieviel ich trinke, wenn ich überhaupt was trinke, was äußerst selten vorkommt.

Ich bin mir sicher, hätte ich damals heimlich getrunken, hätte ich heute ein nicht ganz so gesundes Trinkverhalten.

Dankeschön! :)

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Hey, allgemein würde ich immer sagen erst mit 18 bzw. 21 Alkohol zu konsumieren. Damit die gewisse „Reife“ und der Körper voll ausgewachsen ist. Naja also ich habe es nun auch früher getrunken und würde empfehle Mixbier zu trinken. Mixery Cola oder sowas in der Art. ( aldo nichts über 5%) Und auch nicht viel, zu 2 ein Sechser reicht vollkommen aus für das erste mal.
Fals ihr mehr zu viel trinken solltet. Also übergeben und weitere Symptome. Bitte ins Krankenhaus oder Notdienst. Gerade in dem Alter und beim ersten Konsum ist es schwer abzuschätzen wo die Grenzen sind.

Sonst viel Spaß und passt auf euch auf.

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